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Polizei

Heftiger Unfall bei Bayreuth: Mercedes kracht mit 200 km/h in Fiat – Zwei Schäferhunde flüchten aus zerstörtem Auto und sind verschwunden

Bei Bayreuth auf der A9 hat sich am Montag, 11. Januar 2021, ein heftiger Unfall ereignet. Ein Mercedes ist mit etwa 200 km/h in einen Fiat gekracht. Die Autobahn musste mehrmals komplett gesperrt werden.

Beim Autobahnrastplatz Sophienberg im Kreis Bayreuth ereignete sich ein heftiger Unfall, in dem auch zwei Schäferhunde beteiligt waren.

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Am frühen Nachmittag des 11. Januar 2021 ereignete sich auf der A9 in Fahrtrichtung München ein schwerer Verkehrsunfall, teilt die Polizei mit. Außerdem brannte am gestrigen Montag ein Auto auf der Autobahn im Kreis Bayreuth komplett aus: Beinahe alle Autofahrer sind ohne Hilfe vorbeigefahren.

A9 bei Bayreuth: Mit 200 km/h in Auto gekracht

Ein 37-jähriger Österreicher fuhr nach seiner Pause vom Parkplatz Sophienberg auf die Autobahn auf. Er wechselte mit seinem Fiat Punto vom Beschleunigungsstreifen auf die linke äußere Spur. Ein 30 jähriger Bayreuther, der mit seinem Mercedes und etwa 200 km/h auf dieser linken Spur fuhr, krachte in das Heck des Österreichers und beschleunigte diesen so stark, dass beide Unfallfahrzeuge noch einen Sattelzug im Schleudern überholten.

Schäferhunde flüchten aus zerstörtem Auto

Anschließend kamen beide Fahrzeuge auf dem Seitenstreifen zum Stehen. Das Heck des Fiats wurde derart zerstört, dass zwei Schäferhunde, welche sich ungesichert im Fahrzeug befanden, aus dem Auto sprangen. Einer der Hunde konnte von einem Ersthelfer etwa drei Kilometer entfernt auf der Autobahn eingefangen werden. Der zweite Hund konnte von einigen Verkehrsteilnehmern zeitweise gesichtet werden, versteckte sich jedoch dann in unwegsamen Gelände, erläutert die Polizei.

Aufgrund des massiven Aufpralles wurden mehrere Rettungswagen und ein Rettungshubschrauber alarmiert, sodass die Autobahn mehrfach voll gesperrt werden musste.

Zweiter Schäferhund wird auf Autobahn bei Bayreuth gesichtet

Als die Unfallaufnahme beendet war, wurde der verstörte Hund fünf Kilometer weiter südlich von einem Verkehrsteilnehmer gesichtet. Um einen weiteren Unfall zu verhindern, wurde die Autobahn erneut gesperrt um das Tier einzufangen. Der verängstigte Hund konnte letztendlich im stauenden Verkehr eingefangen werden und wurde der Besitzerin übergeben.

Bei dem Unfall wurden glücklicherweise alle Beteiligten nur leicht verletzt, erläutert die Polizei. Der Fiat-Fahrer muss jetzt wegen des Ausscherens und der ungesicherten Hunde mit einem erheblichen Bußgeld rechnen.

Bayreuther Tagblatt - Redaktion

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