Oberbürgermeister-Wahl: Brigitte Merk-Erbe tritt erneut an

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Sie ist ein Garant für erfolgreiche Kommunalpolitik, sagt Frank Hofmann, Vereinsvorsitzender der Bayreuther Gemeinschaft (BG), über Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe.

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Sie will und wird erneut um das Amt der Oberbürgermeisterin kämpfen. Im März 2020 tritt sie bei der Kommunalwahl für die Bayreuther Gemeinschaft als OB-Kandidatin an. Das gab Brigitte Merk-Erbe bei einer Pressekonferenz am Montag bekannt.

Ich freue mich auf eine erneute Kandidatur.

(Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe)

Die BG setzt im Wahlkampf auf Merk-Erbes Freundlichkeit, Offenheit und ihre Glaubwürdigkeit, die die Bayreuther zu schätzen wüssten, so Hofmann. „Sie ist die richtige Person, um die Stadt auch in den kommenden Jahren weiter voranzubringen.“

Entscheidung fiel im Sommerurlaub

Lange war unklar, ob Brigitte Merk-Erbe erneut kandidieren wird. Nun steht fest: Sie wird.

Wir haben das erst im Urlaub in der Familie besprochen. Eine erneute Kandidatur wirkt sich ja auf die gesamte Familie aus. Wir haben in den vergangenen Jahren aber so viel bewegt und es macht mir richtig Spaß. Deshalb will ich mich den  Bürgern bei der Wahl noch einmal stellen.

(Brigitte Merk-Erbe über ihre Gründe für eine erneute Kandidatur.)

Sie wolle als Oberbürgermeisterin weiterhin einen Beitrag dazu leisten, dass Bayreuth für die Gegenwart und die Zukunft gerüstet ist. Die Stadt habe sich positiv entwickelt und sei eine „offene, lebenswerte und heitere Stadt“, die zusammenhält und in der der soziale Friede im Grundsatz gewahrt sei. „Das ist ein hohes Gut, zu dem viele ihren Beitrag leisten.“

Kinder- und Klimafreundlichkeit

Die Oberbürgermeisterin nannte einige ihrer Ziele, die sie in den kommenden Jahren, sollte sie erneut von den Bürgern gewählt werden, verfolgen und umsetzen will. Eine Rangfolge habe sie nicht, persönlich sei es ihr aber sehr wichtig, dass Bayreuth weiter eine kinderfreundliche und familienfreundliche Stadt bleibt. „Dass ist ein Prozess, der nie abgeschlossen ist“, sagt Merk-Erbe. Bereits 2012 habe sie im Wahlkampf damit geworben. Seitdem habe sich viel getan. Die Oberbürgermeisterin erinnerte zum Beispiel an die Sanierung vieler Spielplätze und der Schulen oder an die Skateanlage Obere Röth.

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Für den Klimaschutz wolle Merk-Erbe eine zusätzliche stelle in der Stadtverwaltung schaffen. Klimarelevante Auswirkungen zu im Stadtrat diskutierten Themen, Beratungen für Bauherren sowie die Erstellung eines städtischen Klimakonzepts zum Beispiel in Zusammenarbeit mit der Universität wären nur einige Aufgaben des Klimaschutz-Beauftragten.

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Alle Maßnahmen für Klimaschutz bräuchten eine möglichst große gemeinsame Basis und die Akzeptanz der Menschen. „Es geht nicht allein um Bauvorhaben, sondern auch um Verkehrs- und Energiefragen. Klimaschutz wird es nicht zum Nulltarif geben und auch Gewohntes muss erneut auf den Prüfstand“, sagt Merk-Erbe.

Wenn Klimaschutz ernsthaft betrieben werden soll, müssen wir selbstverständlich ein Konzept erarbeiten.

(Brigitte Merk-Erbe)

„Für Bayreuth, zukunftsorientiert, verlässlich und mit Augenmaß“ – so will Brigitte Merk-Erbe bei der Kommunalwahl im März antreten. Ein genaues Motto für den Wahlkampf habe sie aber noch nicht. Im November finde erst einmal die Nominierungsversammlung der BG statt, um die Oberbürgermeisterin offiziell erneut in das Rennen ums Oberbürgermeisteramt schicken zu können.

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