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SpVgg Bayreuth

SpVgg Bayreuth: Auf diese Gegner hoffen die Altstädter im DFB-Pokal

Nach dem Finalsieg im Ligapokal am Dienstag (8.6.2021) geht es für die SpVgg Bayreuth in die 1. Hauptrunde im DFB-Pokal. Auf diese Gegner hoffen die Altstädter. 

„Es war eine Genugtuung für die Niederlage gegen Schweinfurt“, sagt Spieler Chris Wolf über Sieg der Altstadt im Ligapokalfinale am Dienstag (8.6.2021) gegen den VfB Eichstätt. Jetzt geht es für Bayreuth in den DFB-Pokal. Dort könnte das große Los warten. Hier gibt es den Bericht zum Spiel, das die Oldschdod dorthin gebracht hat.

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„Genugtuung“: Das sagt die Altstadt zum Einzug in den DFB-Pokal

Chris Wolf

„Das ist schon etwas Besonderes“, sagt Chris Wolf. „Schließlich spielt man nicht jeden Tag Ligapokal.“ Der Sieg gegen Eichstätt sei eine Genugtuung für den verpassten Aufstieg in die 3. Fußball-Bundesliga. In der 14. Minute hatte er per Direktabnahme die Altstadt auswärts mit 1:0 in Führung gebracht. Zur Pause führten die Gelbschwarzen dann bereits mit 3:0. Über die Frage nach dem Wunschgegner im DFB-Pokal habe er sich noch keine Gedanken gemacht.

Wolfgang Mahr

„Man soll nicht gleich überschwänglich werden“, sagte Teamkoordinator Wolfgang Mahr zur Halbzeitpause. „Natürlich lagen wir vorne, aber es waren schließlich noch 45 Minuten zu spielen.“ Er, der damals bei dem legendären Pokalspiel der Altstadt gegen den FC Bayern dabei war, würde sich einen Bundesligisten als Gegner im DFB-Pokal wünschen und natürlich am liebsten den FCB. Über das legendäre Spiel  in der Geschichte des Bayreuther Fußballs schreibt Stephan Müller in seinem Buch „Unsere Glücksmomente“.

Sebastian Kolbe

„Was, wenn es noch eklig wird?“ So beschreibt Torwart Sebastian Kolbe sie Stimmung in der Halbzeitpause in der Kabine. „Wir waren weiter fokussiert.“ Die ersten zehn bis 15 Minuten der zweiten Halbzeit seien wichtig gewesen. „Wir wussten, was auf uns zukommt, dass sie kämpfen werden.“ Für den DFB-Pokal wünscht er sich einen Gegner, „dem man eins auswischen kann.“ So einer sei beispielsweise der Club aus Nürnberg.

Udo Gans

„Die Jungs haben das Spiel klar bestimmt“, sagt Torwart-Trainer Udo Gans zusammenfassend über die Partie gegen den VfB Eichstätt. In den ersten 10 Minuten allerdings hatten die Gastgeber noch Stärke bewiesen aber mit diesem klaren Auswärtssieg sei es Zeit zum Feiern gewesen. Bis um 0:30 Uhr soll es gegangen sein. „Dann sind alle still und leise nach Hause.“ Als Gegner im DFB-Pokal wünsche er sich Titelverteidiger Borussia Dortmund. „Meine Schwester und mein Schwager sind Fans und es wäre schön, sie hier in Bayreuth bei diesem Spiel begrüßen zu können.“

Ivan Knezevic

„Ich weiß noch, dass mir Piller ein Bier gegeben hat“, berichtet Ivan Knezevic vom Moment nach dem Abpfiff. Jetzt freue er sich auf den Urlaub, den er in Kroatien verbringen will. Als Gegner im DFB Pokal wünsche er sich die Frankfurter Eintracht. „Das ist mein Verein.“

Tomas Kanovsky

„Als Geschäftsführer kann ich leider nicht mitfeiern“, sagt Altstadt-Geschäftsführer Tomas Kanovsky. Dass die Mannschaft nach dem Spiel in der Kabine gefeiert hat, sei richtig und wichtig. Jetzt hat sie erst einmal frei bis es Mitte Juli wieder mit dem Punktesammeln in der Regionalliga losgeht.

„Wir wollen in die 3. Liga.“ Der Finalsieg im Ligapokal sei ein wichtiges Zeichen, das der Verein nach außen sendet. Schließlich gibt es bei der SpVgg mehr als nur die erste Mannschaft. „Wirtschaftlich gesehen“ sei ihm ein leichterer Gegner im DFB-Pokal lieber weil die Prämien für den Verein steigen würden.“Klar, würde ich mich aber auch über einen Bundesligisten freuen.“

Timo Rost

„Es ist pure Freude, die einem durch den Kopf geht“, sagt Altstadt-Trainer Timo Rost. „Nach 15 Jahren steht die Mannschaft wieder im DFB-Pokal.“ Die Stimmung in der Halbzeitpause beschreibt er ebenfalls als konzentriert und fokussiert. „Wir wollten die 0 für Eichstätt halten.“ Dass das am Ende geklappt hat sei Beweis für die Entwicklung der Mannschaft.

Dass danach erst einmal gefeiert wurde, sei nur mehr als verständlich. „Meine Stimme kommt langsam zurück.“ Für die 1. Hauptrunde im DFB-Pokal wünsche er sich einen Erstligisten als Gegner, „damit wir zusammen mit den Fans ein Fußballfest hier feiern können.“

Bayreuther Tagblatt - Raphael Weiß

 bt-Redakteur Online/Multimedia
Raphael Weiß