SpVgg Bayreuth/Fußball

SpVgg Bayreuth: Neuer Geschäftsführer Kanovsky – „Bayreuth ist eine Fußballstadt!“

Tomas Kanovsky ist neuer kaufmännischer Geschäftsführer der SpVgg Bayreuth. Im Gespräch mit dem bt hat Kanovsky über seine neue Aufgabe, seine Vergangenheit bei medi bayreuth und mehr gesprochen. 

Die SpVgg Bayreuth will in die dritte Liga: Bei dieser Mission neu mit an Bord ist Tomas Kanovsky. Für ihn ist klar: „Im Verein sind die richtigen Leute an den richtigen Stellen.“

Neu bei der SpVgg: Tomas Kanovsky zurück in Bayreuth

„Es fühlt sich gut an, wieder in Bayreuth zu sein“, sagt Tomas Kanovsky. Seine Mundwinkel zeigen dabei nach oben. „Ich freue mich sehr auf meine neuen Aufgaben bei der SpVgg Bayreuth“, fügt der neue kaufmännische Geschäftsführer der Altstadt hinzu. In Bayreuth ist der neue starke Mann bei den Gelbschwarzen ein alter Bekannter. Zwischen 2015 und 2019 arbeitete Kanovsky beim Basketball-Team medi bayreuth, zuvor war er auch schon beim Eishockeyverein EHC aktiv.

2019 verließ Kanovsky Bayreuth dann in Richtung Österreich. Dort arbeitete er beim österreichischen Basketballverband (ÖBV). Dabei blieb er immer eng mit Bayreuth in Kontakt. „Alleine, weil meine Familie hier lebt, bin ich immer wieder hierher zurückgekommen“, erinnert sich Kanovsky. Auch fernab der Verwandtschaft hat sich der neue kaufmännische Geschäftsführer der SpVgg immer auf dem Laufenden gehalten. „Mich hat immer interessiert, was in Bayreuth passiert: besonders im Sport. Fußball, Basketball, Eishockey – ich habe mich immer über die Online-Medien informiert und konnte mir ein gutes Bild machen.“

Kanovsky: „Fußball ist die Nummer eins“

Im Februar sei nun der Kontakt mit Wolfgang Gruber zustande gekommen. Die Aufgabe bei der Altstadt hat Kanovsky sofort gereizt. „Fußball ist die beliebteste und bekannteste Sportart in Deutschland. Fußball ist die Nummer eins“, sagt Kanovsky. Die Aufgabe, einen Klub in den Profifußball zu führen, sei sehr reizvoll. Man merke, dass es bei der SpVgg Bayreuth nach vorne geht.

„Im Verein sind die richtigen Leuten an den richtigen Stellen. Die SpVgg Bayreuth ist sehr gut aufgestellt.“

(Tomas Kanovsky, neuer sportlicher Geschäftsführer der SpVgg Bayreuth)

„Bayreuth ist eine Fußballstadt und hat Tradition“

Man müsse dem Vorstand und allen Beteiligten für die gute Arbeit Tribut zollen. Das Ziel sei klar: „Wir wollen den Aufstieg in die Dritte Liga schaffen.“ Wird dieses Ziel erreicht, würde das einen unheimlichen Push für den Verein bedeuten, so der neue kaufmännische Geschäftsführer. „Bayreuth ist eine Fußballstadt und hat Tradition.“

Besonders wichtig sei Kanovsky dabei Professionalität. Es sei wichtig, dass Fans, Sponsoren und Partner Vertrauen in den Verein haben. „Sie müssen das Gefühl haben, dass hier solide und nachhaltig gearbeitet wird. Dafür stehe ich.“

Kanovsky: „Mit mir wird es kein Harakiri geben“

Dafür müsse man für verschiedene Szenarien gewappnet sein. Wegen der anhaltenden Corona-Pandemie sei unklar, wie die nächste Saison ablaufen werde und wie viele Fans zugelassen seien. Kanovskys Aufgabe sei es auch, auf alle Eventualitäten eingestellt zu sein. Dies sei professionell.

„Mit mir wird es kein Harakiri geben. Wir wollen solide wirtschaften. Man kann schon Geld ausgeben, aber nur das, welches man zur Verfügung hat.“

(Tomas Kanovsky, SpVgg Bayreuth)

Kanovsky weiter mit gutem Verhältnis zu medi bayreuth

Auch wenn Kanovsky fortan für die Altstadt arbeitet, wird er mit seinem einstigen Verein, medi bayreuth, weiter verbunden bleiben. „Ich war vier Jahre für den Verein tätig und mag medi bayreuth immer noch“, sagt Kanovsky. „Viele alte Kollegen haben mir zur neuen Stelle gratuliert und sich für mich gefreut.“

Bayreuther Tagblatt - Frederik Eichstädt

 bt-Redakteur Online/Multimedia
Frederik Eichstädt