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Vier Verletzte und 10.000 Euro Schaden bei Unfall

Naila. Am Samstagnachmittag gegen 16:15 Uhr befuhr eine 62-Jährige aus Schwarzenbach am Wald die Frankenwaldstraße und wollte auf die B173 in Richtung Hof nach links abbiegen. Bei dem Abbiegen übersah sie einen auf der Vorfahrtsstraße fahrenden 37-jährigen aus Naila, der in Richtung Kronach auf der B173 unterwegs war. Es kam zum Zusammenstoß beider Pkw.

Infolgedessen lösten bei beiden Fahrzeugen die Airbags aus. Die drei Insassen aus dem Fahrzeug der Unfallverursacherin und der Geschädigte hatten einen Schutzengel. Allesamt erlitten lediglich Prellungen sowie Verdacht auf „HWS“. Zur ärztlichen Versorgung kamen die vier Verletzten in die umliegenden Krankenhäuser.

Die beiden Fahrzeuge haben nur noch Schrottwert. Der Schaden beläuft sich auf 10.000 Euro. Für die Dauer der Unfallaufnahme war die B173 für etwa 90 Minuten gesperrt. Die Feuerwehr leitete um. Gegen die 62-Jährige wird nun wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.

Polizei

Fläschchen mit weißem Pulver in der Mittelkonsole

A9 / Pegnitz. Diese kleine Pause am Rasthof dürften zwei Männer bereits bereuen. Sie wurden von der Polizei kontrolliert und die wurde direkt fündig.

Am Donnerstagnachmittag kontrollierten Beamte der Verkehrspolizei Bayreuth einen Pkw mit Berliner Zulassung an der Rastanlage Fränkische Schweiz. Die beiden Fahrzeuginsassen waren gerade auf dem Weg zur Arbeit und machten eine kurze Pause am Rasthof. Bei näherer Begutachtung des Fahrzeugs konnte jedoch ein kleines Döschen mit Amphetamin in der Mittelkonsole des Fahrzeugs versteckt aufgefunden und sichergestellt werden.

Die beiden 22- und 31- jährigen Handwerker gaben an, dass dies nicht ihr Rauschgift sei. Ein Ermittlungsverfahren gegen beide wegen des Verstoßes nach dem Betäubungsmittelgesetzes wurde dennoch eingeleitet. Da jedoch der registrierte Fahrzeughalter, der nicht vor Ort war, polizeibekannt bezüglich Rauschgiftdelikten war, war anzunehmen, dass dieses Rauschgift womöglich ihm gehöre. Näheres wird vermutlich eine DNA-Untersuchung des Fläschchens ergeben.

Kleiner Fehler, schlimme Folge: Zwei Mal Totalschaden

Bayreuth. Nur einen kurzen Moment ist eine junge Autofahrerin unachtsam gewesen. Die Folge: 20.000 Euro Schaden.

Eine 23-jährige Bayreutherin befuhr am Samstagabend gegen 18.20 Uhr mit ihrem Pkw die Cottenbacher Straße in Bayreuth stadteinwärts. Aus Unachtsamkeit kam sie auf die linke Fahrbahnseite und stieß dort gegen ein geparktes Fahrzeug.

Verletzt wurde die junge Dame zwar nicht; jedoch entstand an beiden Fahrzeugen wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von jeweils 10.000 Euro.

Beide Autos mussten von der Unfallstelle abgeschleppt werden. Die Unfallverursacherin wurde von der Polizei gebührenpflichtig verwarnt.

A9: Opium im Kulturbeutel

A9/Berg. Außer Wimperntusche, Kajal und Lippenstift haben Schleierfahnder der Verkehrspolizeiinspektion Hof bei einer Kontrolle in einem Kulturbeutel auch Drogen gefunden.

Opium und Marihuana im Gepäck

Am Freitagnachmittag kontrollierten die Beamten einen Mercedes Sprinter an der Rastanlage Frankenwald. Die drei Insassen waren auf dem Weg von Berlin nach Baden Württemberg. Die Fahrt musste jedoch kurzzeitig unterbrochen werden, da bei der 32-jährigen Mitfahrerin in ihrem mitgeführten Kulturbeutel knapp zehn Gramm Opium aufgefunden wurden.

Auch ihr 29-jähriger Freund führte in seinem Kulturbeutel eine geringe Menge Marihuana mit sich. Die aufgefundenen Rauschmittel wurden beschlagnahmt. Beide müssen sich nun wegen eines Verstoßes nach dem Betäubungsmittelgesetz verantworten.

Polizei kassiert noch mehr Drogen ein

Bei einem 20-Jährigen, der mit dem Fernbus von Berlin nach München unterwegs war, wurden im Rucksack ein Crusher und knapp zwei Gramm Marihuana aufgefunden.

Weitere knapp zwei Gramm Marihuana führte ein 37-jähriger Leipziger mit sich, der mit seinem Auto auf dem Weg nach Nürnberg war. Auch die zwei Männer mussten ihre Reise ohne Betäubungsmittel fortsetzten und erhalten zudem eine Anzeige nach dem Betäubungsmittelgesetz.

Hilfsbereite Seniorin wird Opfer von Betrügern

Hirschaid/Landkreis Bamberg. Mit dem sogenannten „Enkeltrick“ ist es am Donnerstag in Hirschaid bislang unbekannten Tätern gelungen, von einer Seniorin einen Bargeldbetrag im unteren fünfstelligen Bereich zu ergaunern. Die Kriminalpolizei Bamberg ermittelt. Wiederholt warnt die Oberfränkische Polizei vor dieser Betrugsmasche.

Mit dem Taxi zur Bank

Am Donnerstag gegen 14 Uhr erhielt eine ältere Hausbewohnerin den ersten von mehreren Anrufen. Die Frau am anderen Ende der Leitung gab vor, ihre Enkelin zu sein und dringend Geld für einen Wohnungskauf zu benötigen. Sie sitze gerade beim Notar. Es gelang ihr, die Seniorin in weiteren Telefonaten so zu beeinflussen, dass sie sich mit einem Taxi zu einer Bankfiliale in Bamberg fahren ließ, um weiteres Geld abzuheben. Diese sollte sie dann einer Frau übergeben, da die „Enkelin“ selbst nicht kommen kann.

Gegen 16 Uhr wartete die Hausbewohnerin dann wie vereinbart an der Tür. Die angekündigte Frau erschien und hielt ihr wortlos eine Tüte hin, in welche die Seniorin das Kuvert mit dem niedrigen fünfstelligen Eurobetrag legte. Sogleich verschwand die Unbekannte wieder. Erst später wurde der Seniorin bewusst, dass sie Opfer von Betrügern geworden war.

Zur Täterin

Die Geldabholerin wird als zirka 40 bis 45 Jahre alt, etwa 165 Zentimeter groß und mit südländischem Aussehen, beschrieben. Sie trug ein Kopftuch und eine schwarze Sonnenbrille.

Der Enkeltrick

Bei dem Enkeltrick gelingt es den Tätern am Telefon, durch geschickte Gesprächsführung ein Verwandtschaftsverhältnis vorgaukeln. Sobald eine gewisse Vertrauensbasis geschaffen ist, täuschen die Betrüger beispielsweise eine erfundene Notlage oder dringende Investition vor, für die sie umgehend eine größere Geldsumme brauchen. Meist kommt es zu mehreren Telefonaten. Die hilfsbereiten, oftmals älteren Opfer, werden letztendlich um ihr Erspartes gebracht.

Tipps von der Polizei

  • Seien Sie misstrauisch, wenn sich eine Person am Telefon als Verwandter oder Bekannter ausgibt, sich selbst nicht mit Namen meldet und Geldforderungen stellt.
  • Geben Sie keine Auskunft über Ihre familiären oder finanziellen Verhältnisse.
  • Lassen Sie sich zeitlich und emotional nicht unter Druck setzen.
  • Stellen Sie dem Anrufer gezielt Fragen nach seinem familiären Umfeld, beispielsweise nach dem Namen der Mutter oder dem Wohnort und bestehen Sie auf die Beantwortung.
  • Halten Sie nach einem Anruf mit finanziellen Forderungen mit anderen Familienangehörigen Rücksprache.
  • Übergeben Sie niemals Geld oder Wertgegenstände an unbekannte Personen – auch nicht, wenn sie angeblich im Auftrag von Verwandten/Bekannten handeln.
  • Informieren Sie sofort die Polizei, wenn Ihnen etwas verdächtig vorkommt – Notruf: 110.

Gefährliche Bastelei: Lkw-Fahrer fährt nach Reifenplatzer weiter

A9/Leupoldsgrün. Ziemlich erfinderisch ist ein Lkw-Fahrer gewesen nachdem ihm auf der Autobahn ein Reifen platzte. Legal war seine Bastelei allerdings nicht. Deshalb bekam er es mit der Polizei zu tun.

Nach Reifenplatzer improvisiert

Auf den Sattelzug wurde eine Streife der Verkehrspolizei Hof am Feiertag aufmerksam, da dieser ungewöhnlich nach rechts hing. Bei der anschließenden Kontrolle auf dem Parkplatz Lipperts stellten die Beamten fest, dass das rechte hintere Rad des Anhängers fehlte. Der Fahrer erklärte, dass ihm während der Fahrt der Reifen seines Anhängers platze. Kurzerhand montierte er diesen ab und band die Achse mit Zurrgurten nach oben. Er sei nun auf dem Weg nach Sachsen in eine Werkstatt, um sich ein neues Rad zu besorgen, sagte der Mann der Polizei.

Die Weiterfahrt untersagten die Beamten dennoch. Zudem konnte der Fahrer keine Ausnahmegenehmigung für die Fahrt an einem Feiertag vorzeigen. Da der Fahrer keinen Wohnsitz in Deutschland hat, musste er an Ort und Stelle eine Sicherheitsleistung von knapp 200 Euro hinterlegen.

Feiertagsfahrverbot missachtet

Im Laufe des Feiertages mussten zudem zwei weitere Sattelzugführer eine Zwangspause einlegen. Beide missachteten das Feiertagsfahrverbot und mussten eine Sicherheitsleistung einbringen.

Bayreuth: Einbruch in Kfz-Werkstatt

Bayreuth. Im Ortsteil Geigenreuth sind Unbekannte in der Nacht zum Montag in eine Werkstatt eingebrochen. Die Kripo Bayreuth ermittelt.

Bargeld gestohlen

Die Täter hatten im Zeitraum zwischen Sonntag 18 Uhr und Montag 6:15 Uhr ein Fenster des Gebäudes gewaltsam geöffnet und gelangten so ins Innere. Im Büro des Betriebes konnten die Unbekannten einen zweistelligen Bargeldbetrag entwenden. Daraufhin flüchteten sie. Es entstand ein Sachschaden von etwa 2.000 Euro.

Die Kripo Bayreuth bittet um Hinweise zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen im Ortsteil Geigenreuth unter der Telefonnummer 0921/506-0.

Hof: Mit 109 km/h durch die Stadt

Hof. Im Zeitraum von vier Stunden hat die Verkehrspolizei am Montagabend die Geschwindigkeit des Verkehrs in der Oelsnitzer Straße gemessen. Ein Fahrer fuhr mehr als doppelt so schnell wie erlaubt.

Konsequenz Fahrverbot

Mit 109 km/h bretterte ein einheimischer Audi-Fahrer durch die Stadt, wie die Messung ergab – und das, obwohl in diesem Bereich nur 50 km/h zulässig waren. Er muss nun ein Bußgeld von etwa 300 Euro zahlen, bekommt zwei Punkte in Flensburg sowie zwei Monate Fahrverbot.

A9/Himmelkron: BMW kracht in vorausfahrenden VW-Bus

A9/Himmelkron. Am Montagvormittag ist es auf der A9 in Richtung München zu einem Unfall innerhalb einer Baustelle gekommen. Der Rückstau bildete sich bis in den Hofer Landkreis.

Unfall durch Übermüdung

Ein 22-jähriger BMW-Fahrer aus Oberbayern krachte in der Baustelle bei Himmelkron plötzlich in das Heck eines VW-Busses: Der 22-Jährige war wegen Übermüdung eingeschlafen. Die beiden Fahrzeuge verkeilten sich dabei ineinander, verletzt wurde jedoch niemand. Für die Dauer der Bergung war deswegen nur eine Fahrspur befahrbar. So bildete sich ein Rückstau bis in den Hofer Landkreis.

Gegen den 22-Jährigen wurde ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet. An den Wagen entstand ein Schaden von insgesamt 25.000 Euro.

 

 

Ein Mann ist in Hof von zwei Unbekannten attackiert worden.

Tanzcenter Schwingen: Polizei ermittelt wegen Körperverletzung

Neudrossenfeld. Am frühen Samstagmorgen ist es im Tanzcenter Schwingen zu einer handgreiflichen Auseinandersetzung zwischen drei Männern gekommen. Die Polizei ermittelt wegen mehrfacher Körperverletzung.

Unbekannter verprügelt zwei Disko-Besucher

Gegen zwei Uhr morgens entfachte am Samstag ein verbaler Streit zwischen einem 19-jährigen Kulmbacher und einem Unbekannten. Dann schlug der Unbekannte seinem Gegenüber mit der Faust ins Gesicht und verletzte ihn. Im Außenbereich wurde ein 18-Jähriger aus Stadtsteinach ebenfalls von dem Unbekannten mit der Faust getroffen: Dabei stürzte der 18-Jährige und verletzte sich am Mund. Außerdem trug er eine Platzwunde am Kopf davon. Er wurde deswegen in ein Krankenhaus eingeliefert.

Täter flüchtig

Der Täter konnte im Anschluss unerkannt flüchten und trotz Fahndungsmaßnahmen der eintreffenden Polizei und der Security nicht mehr ausfindig gemacht werden.

So wird der Tatverdächtige beschrieben:
  • etwa 18 bis 20 Jahre alt
  • ca. 1,80 Meter groß
  • blonde, kurze Haare
  • trug eine schwarze Windbreaker-Jacke mit weißem Logo der Marke Nike

Die Polizeiinspektion Kulmbach ermittelt nun wegen mehrfacher Körperverletzung und nimmt Hinweise zum Täter unter der Rufnummer 09221/6090 entgegen.