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Stadtgeschichte

„Unsere Glücksmomente“: Stadtrat Stephan Müllers Geschichten aus Bayreuth jetzt als Buch

Er hat es wieder getan: Das neue Buch von Stadtrat Stephan Müller heißt „Unsere Glücksmomente – Geschichten aus Bayreuth“. Das bt hat den fußballbegeisterten Fremdenführer und Festspiel-Statisten getroffen.

Stephan Müller hat es wieder getan: Sein neueste Buch heißt „Unsere Glücksmomente – Geschichten aus Bayreuth“. Das bt hat sich mit ihm an einem Schauplatz dieser Glücksmomente in der Stadtgeschichte getroffen.

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„Unsere Glücksmomente – Geschichten aus Bayreuth“ (Stephan Müller): FC Bayern aus dem DFB-Pokal geworfen

Es war der 12. Januar 1980: 18.000 Zuschauer sind im Hans-Walter-Wild-Stadion in Bayreuth. Gleich werden sie den wohl glücklichsten Moment der heimischen Fußballgeschichte erleben. Auf der Tribüne sitzt auch der damals 14 Jahre alte Stephan Müller neben seinem Vater und fiebert mit.

Es war DFB-Pokal und die Spielvereinigung Bayreuth hatte das große Los gezogen: Heimspiel gegen den FC Bayern. Was dann passierte, haben Müller, sein Vater und die vielen Tausend Zuschauer nie vergessen: Die „Oldschdod“ wirft den amtierenden Deutschen Meister aus dem DFB-Pokal nach dem 1:0 durch Uwe Sommerer in der 22. Minute. 40 Jahre später hat Stephan Müller diesen Glücksmoment der Bayreuther Sportgeschichte in seinem Buch verarbeitet.

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Fußball, Fremdenführer, Festspiel-Statist: Wie der Bayreuther Stadtrat Stephan Müller zum Schreiben kam

Seine Begeisterung für den Sport habe er vom Vater, so Stephan Müller. Der war Sportreporter. So sei er zum Schreiben gekommen. Man packe Müllers Leidenschaft für die Arbeit als Fremdenführer und seine langjährige Tätigkeit als Statist bei der Bayreuther Festspielen mit dazu und heraus kommt sein Buch „Unsere Glücksmomente – Geschichten aus Bayreuth“.

54 Jahre alt ist der fußballbegeisterte Fremdenführer, Festspiel-Mitwirkender, Stadtrat und Autor heute. Seit etwa 2010 schreibt er Bücher. „Unsere Glücksmomente – Geschichten aus Bayreuth“ ist sein viertes. Über eine Empfehlung, von der er zunächst nichts wusste, sei er zum Wartburg-Verlag gekommen. „Die haben mich angerufen“.

Von Giacomo Casanova bis Uwe Sommerer: Diese „Geschichten aus Bayreuth“ erwarten den Leser

„Da gibt es in Bayreuth schon viele“, sagt Stephan Müller zum Thema Glücksmomente. Sie zusammenzutragen sei ihm leicht gefallen. „Da gehört vieles dazu: Teilweise gehen die Geschichten bis ins Mittelalter zurück.“ Bei Letzteren gelte sein Dank den Mitarbeitern des Stadtarchivs.

Ob Giacomo Casanova, Richard Wagner oder Alexander von Humboldt, von Christiane Eberhardine über die Fränkische Schweiz, „das gelobte Land, wo es das gute Bier und die Bratwürste gibt“, bis hin zum Fußball: 28 Geschichten und ein Epilog rund um das Thema Glück erwarten den Leser von Stephan Müllers neuem Buch.

Als Nächstes will der 54-jährige „Stadtschreiber“ seinen Fokus auf die Arbeit seines Vaters, damals Sportreporter, richten. „Vor seinem Tod hat er mir die vielen Geschichten erzählt, die er so erlebt hat.“ Einen genauen Erscheinungstermin für dieses neue Buchprojekt gibt es noch nicht.

Bayreuther Tagblatt - Raphael Weiß

 bt-Redakteur Online/Multimedia
Raphael Weiß