Coronavirus

2G und kostenlose Corona-Tests in Bayern: Das gilt nächste Woche – die neuen Regeln auf einen Blick

Diese Woche verabschiedete die Bayerische Staatsregierung mehrere Beschlüsse zu aktuellen Corona-Maßnahmen – allem voran die flächendeckende 2G-Regel.

Die Krankenhausampel in Bayern war kaum auf rot, da wurde schon über weitere Corona-Maßnahmen im Freistaat diskutiert.

Gestern verkündete die Bayerische Staatsregierung die flächendeckende 2G-Regel in Bayern. Diese Regeln sollen dann ab kommender Woche gelten.

2G in Bayern – das bedeutet es

Gestern teilte Gesundheitsminister Klaus Holetschek in einer Meldung des Gesundheitsministeriums mit, dass ab Dienstag, 16. November 2021, in ganz Bayern 2G gelten werde – und zwar für Restaurants und Hotels. Ungeimpfte haben demnach keine Möglichkeit mehr, in Hotels zu übernachten, oder in Gasthäuser zu gehen. Die 14. bayerische Infektionsschutzverordnung werde dahingehend entsprechend angepasst. Für Friseure und andere körpernahe Dienstleistungen gilt allerdings weiter 3G-Plus. Am Freitagabend bestätigte die Regierung diverse Medienberichte über die neue Regelung.

Außerdem sei laut Holetschek für Clubs und Diskotheken eine 2G-Plus-Regel geplant – die bayerische Regierung fordere hier nun den Bund auf, die dafür erforderliche Rechtsgrundlage zu schaffen. Aktuell gebe man den Betreibern ab Dienstag die Wahl, entweder 2G oder freiwillig 2G-Plus einzusetzen. Bei 2G gelte dann in den Räumen FFP2-Maskenpflicht. Laut Berichten von inFranken und dem BR handle es sich bei den für 2G-Plus erforderlichen Tests um Schnelltests und keine PCR-Tests.

Die Rückkehr der kostenlosen Corona-Tests

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn kündigte außerdem am gestrigen Freitag (12. November 2021) an, ein entsprechendes Papier zu unterzeichnen, mit dem auf breiter Ebene wieder kostenlose Schnelltests angeboten würden.

Diese Verordnung soll bereits ab heute, Samstag, 13. November 2021 gelten, sodass die kostenlosen Tests schnellstmöglich verfügbar sein können. Einmal pro Woche soll sich dann jeder Bürger, egal ob geimpft, genesen oder ungeimpft, testen lassen können. Allerdings müsse hierfür erst die Logistik auf die Beine gestellt werden.

Spahn verkündete die kostenlosen Tests gestern auf einer Konferenz mit RKI-Chef Lothar Wieler.

Kostenlose PCR-Tests ab sofort

Neben der Rückkehr der kostenlosen Schnelltests wird es nun auch kostenlose PCR-Tests für Personen geben, die sich nicht impfen lassen können. Laut der Pressemitteilung des Gesundheitsministeriums solle es diese Möglichkeit „ab sofort“ in den lokalen Testzentren geben. Die Kosten trage dabei der Freistaat.

Besonders hinzuweisen ist hier auch auf die Testmöglichkeit für Schwangere. Da die Ständige Impfkommission eine Impfempfehlung für Schwangere erst verspätet ausgesprochen hatte, gebe es laut Gesundheitsministerium hier eine Übergangsfrist: Bis einschließlich 31. März 2022 können sich Schwangere über die gesamte Schwangerschaft bei ihren Ärzten und Ärztinnen oder in den Testzentren kostenlos testen lassen, nicht nur für das erste Schwangerschaftsdrittel plus drei Monate, wie es in der Testverordnung steht.

Das bt berichtete bereits vor einigen Tagen über die Planungen kostenloser PCR-Tests.