Coronavirus

Corona-Inzidenz in Deutschland so hoch wie seit fünf Monaten nicht: RKI empfiehlt, Kontakte zu reduzieren

Die Corona-Inzidenz in Deutschland hat heute (22.10.2021) einen größeren Sprung gemacht. Sie ist nun so hoch wie seit fünf Monaten nicht mehr.

Der Münchner Merkur hat sich die Zahlen des COVID-19-Dashboards des Robert-Koch-Institus (RKI) näher angesehen.

Aus den Daten geht hervor, dass sich die deutschlandweite Corona-Inzidenz mittlerweile auf 95,1, befindet. Damit ist sie innerhalb von einer Woche um fast 27 gestiegen.

Corona-Inzidenz in Deutschland macht großen Sprung

Gestern noch lag der Wert bei 85,6. Mit dem Wert vom Freitagmorgen (22.10.2021) liegt die Corona-Inzidenz in Deutschland zum ersten Mal seit Mitte Mai über 90, so der Merkur. In den 24 Stunden von Donnerstagmorgen auf Freitagmorgen seien laut RKI 19.572 Corona-Neuinfektionen verzeichnet worden – 8.054 mehr als noch vor einer Woche. Die aktuellen Corona-Zahlen in Bayreuth finden Sie im bt-Ticker.

Ein anderer Wert, der zum ersten Mal seit Mai so hoch angesiedelt ist, ist die 7-Tage-Inzidenz unter den über 90-Jährigen. Diese liegt seit letzter Woche bei über 50 – erstmals seit der Woche vom 3. Mai 2021. Bayern hat außerdem aktuell mit einer 7-Tage-Inzidenz von 153,9 den zweithöchsten Wert unter den Bundesländern.

RKI empfiehlt: Kontakte reduzieren

Auf steigende Corona-Zahlen wurde bereits n den vergangenen Wochen von Experten spekuliert. Das RKI empfiehlt daher, in den kommenden Wochen und Monaten, unabhängig vom Impf-, Genesenen- oder Teststatus, wieder und weiter Kontakte zu reduzieren. Ein Virologe aus München sieht das anders und will Lockerungen trotz steigender Corona-Zahlen.

In seinem wöchentlich erscheinenden Bericht zum aktuellen Infektionsgeschehen fordert das RKI auf, die Verhaltensregeln zum Schutz vor Ansteckungen einzuhalten. Insbesondere sollen enge Kontakte reduziert und „Situationen in Innenräumen, bei denen sogenannte Super-Spreading-Events auftreten können“ gemieden werden.