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Supermarkt

Hinter den Kulissen in Bayreuth: So läuft die Arbeit im Supermarkt

Lebensmittelversorgung ist ein Muss – da kann die Arbeit in einem Supermarkt nur als essentiell betitelt werden. Das bt war in einer Edeka-Filiale in Bayreuth und hat sich den Betrieb zeigen lassen.

Das bt blickt hinter die Kulissen: Wie arbeitet so ein Supermarkt eigentlich? Wie läuft die Arbeit im Lager und wie werden die Waren sortiert? Welche Aufgaben stehen sonst im Alltag an?

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Das bt war in der Edeka-Filiale in der Gravenreutherstraße in Bayreuth zu Besuch und hat sich dort von Filialleiter Lothar Huppmann den Arbeitsalltag zeigen lassen.

Um 5 Uhr geht es im Edeka Bayreuth los

5 Uhr morgens betritt Huppmann den Schneidermarkt, wie der Edeka hier in der Region genannt wird. Frische Waren wie Molkereiprodukte (Eier, Butter, Milch) sind zu diesem Zeitpunkt schon geliefert worden. Erster Punkt an der Tagesordnung: „Erstmal müssen die Waren in den Laden vorgefahren werden, damit die Mitarbeiter sie in den Regalen platzieren können.“ Regional Einkaufen steht auch beim Edeka im Vordergrund: Die Eier stammen teilweise aus Kolb’s Bauernladen, über den das bt berichtete.

Während die Waren eingeräumt werden, trägt Huppmann in seinem Büro die gelieferten Artikel sowie deren Menge ein. Dabei müssen auch die Preisänderungen dokumentiert werden: „Solche Preisänderungen gibt es täglich. Das macht aber das Unternehmen, nicht die einzelne Filiale“, erklärt Huppmann.

Die Preisänderungen müssen dann in den Einkaufsregalen repräsentiert sein. Heißt: jeden Tag werden die Preisschilder per Hand umgesteckt.

Bayreuth: Die Kunden kennen

Eine besondere Herausforderung, an die der „gewöhnliche“ Käufer vielleicht nicht denkt, ist laut Huppmann das Bestellen der Produkte: „Was wird gebraucht, was wird gekauft? Wie können wir immer frische Ware anbieten, ohne viel wegschmeißen zu müssen?“ Hier zu antizipieren, welche Waren wann gekauft werden, und welche nicht, sei eine wichtige, aber schwierige verwaltungstechnische Aufgabe.

Hierbei müssen natürlich auch die aktuellen Mindesthaltbarkeitsdaten der Produkte im Auge behalten werden. Diese werden ständig überprüft: „Dass mal etwas abgelaufenes im Regal steht, kann passieren, sollte aber natürlich nicht“, sagt Huppmann.

So werden die Waren im Edeka Bayreuth sortiert

Im hinteren Bereich des Ladens befindet sich das Lebensmittellager. Interessant ist hierbei insbesondere die „Nachfüllware“. Diese steht schon für leere Verkaufsregale bereit, die Nachschub brauchen. Der Übersichtlichkeit wegen seien die Produkte auch nach Abteilung sortiert, erläutert Huppmann: „Die Waren sind hinten im Lager nach Ladenabteilungen geordnet, so wie sie auch vorne zum Verkauf stehen.“

Die Nachfüllware wird je nach Bedarf aus dem großen Lager befüllt. Die Sortierung wird ganz einfach nach den Zetteln vorgenommen, auf denen beispielsweise „Nudeln“ oder „Ketchup/Saucen“ steht.

Immer etwas los im Supermarkt

Neue Anlieferungen, die tagsüber ankommen, werden ebenfalls je nach Bedarf zur Nachfüllware oder ins große Lager gebracht. Ausnahme: frische Waren wie Eier. Während des bt-Besuchs kam eine Eier-Lieferung an: „Solche Waren kommen dann gleich nach vorne ins Verkaufsregal.“ Anschließend wurden die Eier von Huppmann gleich wieder eingescannt und dokumentiert.

Als Filialleiter ist Huppmann ständig gefragt: „Ja, in so einem Supermarkt ist immer etwas los. Es kommt was neues an, es muss wo nachgeliefert werden. Aber es muss laufen und die Leute wollen versorgt werden“, sagt er geschäftig.

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