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Gastronomen in Bayreuth wegen 2G-Plus-Verzicht erleichtert: „die beste Nachricht seit langem“

Bayerns Gastronomie entgeht 2G-Plus. Das bt hat nachgefragt, was die Gastronomen in Bayreuth vom Beschluss der Landesregierung halten.

Lange stand für die bayerische Gastronomie die Frage im Raum, ob sie künftig von der 2G-Plus-Regelung betroffen sein würde. Seit den gestrigen Beschlüssen der bayerischen Landesregierung ist jedoch klar: 2G-Plus wird es in der bayerischen Gastronomie nicht geben.

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Die Stimmung in den Hotels und Restaurants in Bayreuth ist durchwachsen. Viele begrüßen die Entscheidung. Doch manche mahnen auch Probleme an, die für sie bereits seit Pandemiebeginn bestehen.

Gastronomen zeigen sich mit 2G-Regelung zufrieden

Alina Lange, Direktionsassistentin im Hotel Goldener Anker in der Opernstraße 6 in Bayreuth sagt: „Auf ein mögliches 2G-Plus wären wir vorbereitet gewesen, da wir bei der Umsetzung der 2G-Regel sowieso bereits getestet sein müssen und Nachweise prüfen müssen.“ Allgemein habe man beim Hotel Goldener Anker und dem Restaurant ein gutes Hygiene-Konzept, so Lange, jedoch sei sie letztlich froh darum, dass es bei 2G geblieben ist.

„Zum Besuch im Restaurant entscheidet man sich oft spontan im Vorbeigehen. Wenn das mit weiteren Auflagen verbunden wäre, könnte das die Leute in ihrer Entscheidung hemmen“, beschreibt Lange ein Problem, das aktuell viele Gastronomen umtreibt.

Lesen Sie auch: Diese Regeln gelten laut Beschluss der Landesregierung in der bayerischen Gastronomie.

Restaurantbetreiber: „3G wäre natürlich noch besser“

Auch im Restaurant Plaka in der Sophien-Straße 18 herrscht Erleichterung über den Beschluss der bayerischen Landesregierung vom Dienstag, 11. Januar 2022. „Mit der 2G-Plus-Regelung hätten wir ja noch weniger Kundschaft“, mahnt Alexis Karypidis, der Chef des Restaurants. Aus diesem Blickwinkel sei der Verzicht auf eine 2G-Plus-Regelung „die beste von allen schlechten Nachrichten“ in jüngster Zeit.

Ein personeller Mehraufwand sei die Umsetzung der 2-Plus-Regelung im Ernstfall nicht gewesen, so Karypidis, jedoch wenig sinnvoll. Lange Schlange entstünden und „wer würde den Stunden lang für sein anstehen wollen. Natürlich wäre 3G noch besser gewesen“, sagt der Gastronom. Doch er wolle nicht jammern und sei zunächst einmal froh, unter den aktuellen Vorgaben überhaupt arbeiten zu können. „Wir müssen irgendwie weiter machen, bis wir endlich raus aus dieser Lage sind“, sagt der Restaurant-Chef.