Deutsche Post

25 Jahre Briefzentrum in Bayreuth: Deutsche Post feiert großes Jubiläum

Das Briefzentrum im Gewerbegebiet Wolfsbach in Bayreuth wird 25 Jahre alt. Niederlassungsleiter Stefan Friedl und Oberbürgermeister Thomas Ebersberger luden zur Jubiläumsfeier ein.

Im Oktober 1996 wurde das Briefzentrum im Bayreuther Gewerbegebiet in Wolfsbach von der Deutschen Post eröffnet. Offiziell gehört das Briefzentrum zur Niederlassung Betrieb Zwickau.

In der großen Halle des Briefzentrums luden Niederlassungsleiter in Zwickau Stefan Friedl und Oberbürgermeister Thomas Ebersberger (CSU) zur Feierlichkeit ein.

25 Jahre Briefzentrum in Bayreuth

Friedl war 1996 selbst bei der Ureröffnung des Briefzentrums dabei: „Das Beeindruckendste für mich daran ist wirklich, wieviele Milliarden Briefe hier seitdem bearbeitet wurden, das muss man wirklich sagen.“ Nach eigenen Angaben gingen seit Betriebsbeginn über 3,8 Milliarden Briefe aus der Region und für die Region durch das Zentrum.

Auch interessant: Im Norden des Landkreises Bayreuth wurde erst im Juli eine neue Packstation eröffnet.

Mit allen Briefen aneinandergereiht könne man 26 mal die Erde umrunden, so Friedl. Aktuell seien im Briefzentrum in Bayreuth 175 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aktiv, die täglich für bis zu einer Million Briefsendungen verantwortlich sind.

Briefzentrum in Bayreuth zentraler Punkt

Bezeichnend für das Briefzentrum in Bayreuth sei auch die Funktion als „Hub“ – es fungiere laut Friedl als das Transportdrehkreuz für den Austausch von Sendungen aus dem Norden und Osten nach Süden und umgekehrt. Bearbeitet werden hier alle Briefsendungen für die Leitregion-95, also Orte mit 95 als erste beide Ziffern in ihrer Postleitzahl.

Auch Oberbürgermeister Ebersberger zeigt sich sehr erfreut – nicht zuletzt, weil auch er bei der Eröffnung des Zentrums 1996 dabei war, damals als Fraktionsvorsitzender der CSU im Bayreuther Stadtrat: „Die Deutsche Post ist seit vielen Jahren ein bedeutendes Unternehmen in Bayreuth und der Sitz in dem sehr wichtigen Gewerbegebiet Wolfsbach zeigt auch, wie zentral wir liegen.“

Diese Ziffern definieren den Versorgungs- und Einzugsbereich des Briefzentrums – rund 21 Städte und etwa 255.000 Haushalte in Oberfranken. Jeder einzelne Brief, der in dieser Region aufgegeben wird oder zugestellt werden soll, wird im Bayreuther Briefzentrum sortiert.

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Standort Bayreuth der Post soll vergrößert werden

Die Technik des Briefzentrums, teilt Friedl mit, sei in den letzten 25 Jahren natürlich ebenfalls gestiegen. Sechs Maschinen sorgen für die automatische Sortierung von Standard- und Kompaktbriefen auf die spätere Zustellfolge der Postboten. Auch die Trennung nach Formaten werde maschinell vorgenommen, genau wie die Positionierung der Briefe für den Briefstempel.

Niederlassungsleiter Friedl verkündete außerdem einen weiteren Plan für das Briefzentrum: An einer Stelle solle ein zusätzlicher „Finger“ angebracht werden, um mehr Lkws andocken und so zügiger arbeiten zu können. Der Standort Bayreuth solle also vergrößert werden. Diese Pläne seien allerdings aktuell noch in der Konzeption.

Ebersberger formulierte es in seiner Rede treffend: „Die Zeiten der Postkutsche sind schon lange vorbei.“