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Tiere

Der Botanische Garten der Uni Bayreuth hat Campusschafe: Hier kann man die Tiere beobachten

Der Botanische Garten der Uni Bayreuth beherbergt Campusschafe. Im Nutzgarten-Bereich kann man die Schafe auf ihrer eigenen Weide betrachten.

Direkt neben dem Nutzgarten beim alten Bauernhof im Ökologisch-Botanischen Garten der Universität Bayreuth toben sich die „Campusschafe“ auf ihrer Weide aus.

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Heike Schwarzer, Mitarbeiterin im Botanischen Garten, stellt dem bt die Schafe vor.

Schafe im Botanischen Garten der Uni Bayreuth

Mehrere Coburger Fuchsschafe, davon drei Jungtiere, befinden sich im hinteren Bereich des Botanischen Gartens beim Nutzgarten. Coburger Fuchsschafe seien, so Schwarzer, eine vom Aussterben bedrohte, alte Landschafrasse und der Garten wolle durch die Leihgabe seinen Beitrag leisten, um sie vor dem Aussterben zu retten. Der Verein „Die Summer“ möchte in Bayreuth Lebensräume für Insekten schaffen.

„Die Coburger Fuchsschafe haben ein sehr helles Fell und dunkle Beine, und vor allem die Jungen sind durch ihr bernsteinfarbenes Äußeres immer sehr schön“, erzählt Schwarzer beim Füttern der Schafe, um die sich typischerweise die Gärtner des Nutzgartens kümmern.

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Großflächiger Lebensraum für Bayreuther Campusschafe

Die Schafe wechseln zwischen zwei Weiden. Die aktuelle Weide ist über 1.000 Quadratmeter groß, und wenn diese abgegrast ist, wandern sie weiter auf eine etwa 3.000 Quadratmeter große Wiesenfläche, was dieses Jahr voraussichtlich im September der Fall sein wird.

Seit über 10 Jahren wird der Botanische Garten von Schafen besucht. Die Schafe seien immer von April bis November hier, sagt Schwarzer: „Wir haben keinen Stall für den Winter, deshalb werden sie beizeiten an die Landwirtschaftlichen Lehranstalten zurückgegeben. Für die Besucher ist es aber immer sehr schön, wenn sie da sind.“

Zu fressen bekommen die Schafe neben Heu und Gras von der Weide auch getrocknetes Brot. Hierfür freut sich der Botanische Garten der Universität Bayreuth immer über Spenden. Ansonsten seien Coburger Fuchsschafe aber mit wenig zufrieden: „Die sind allgemein eine sehr genügsame Rasse und deshalb recht pflegeleicht“, lacht Schwarzer.