Ermittlungen

Mord an Daniel W. in Bayreuth: Es wird immer schwieriger, den Täter zu ermitteln – ein Jahr auf der Suche

Ein Jahr ist seit dem Mord an Daniel W. auf dem Radweg nach Oberkonnersreuth vergangen. Tausende Menschen wurden seitdem befragt. So hoch stehen die Chancen, den Mörder zu fassen.

Vor einem Jahr wurde Daniel W. auf dem Radweg nach Oberkonnersreuth ermordet. Seitdem sucht die Polizei nach dem Mörder.

Zeugen und verdächtige Personen wurden bisher verhört. So hoch stehen die Chancen, dass der Täter noch gefasst wird.

Mord in Bayreuth: 1.800 Zeugen und Verdächtige vernommen

Seit einem Jahr ermittelt die Soko Radweg. Sie suchen den Mörder von Daniel W. „Die Beamten der Soko haben im Rahmen ihrer Ermittlungen inzwischen rund 1.800 Vernehmungen, sowohl von Zeugen, als auch von verdächtigen Personen durchgeführt“, antwortet Alexander Czech, Pressesprecher der Polizei auf Nachfrage des bt.

Auch interessant: Hier gibt es eine Zusammenfassung: Das ist in einem Jahr seit dem Mord passiert.

„Parallel dazu gibt es noch viele Spuren auszuwerten, insbesondere solche in digitaler Form, die erfahrungsgemäß eine Unmenge an Daten mit sich bringen“, erläutert Czech weiter. Genauer wird darauf nicht eingegangen.

Entscheidender Hinweis auf Mörder fehlt

Zirka 400 Hinweise seien bei der Soko Radweg eingegangen. „Darunter waren sehr gute Hinweise, dennoch warten wir auf den entscheidenden Hinweis. Die Erkenntnisse hieraus sind weiterhin Gegenstand der kriminalpolizeilichen und staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen“, erklärt Czech.

Wie wahrscheinlich ist es nach einem Jahr noch den Täter zu finden? „Nachdem eine Fallaufklärung immer einzelfallabhängig ist und von den Ergebnissen der noch laufenden Ermittlungen sowie von den noch ausstehenden Untersuchungen abhängt, können wir hierzu noch keine valide Einschätzung abgeben“, antwortet Czech. Er fügt allerdings hinzu: „Ungeachtet dessen zeigen unsere Erfahrungen, dass es mit fortgeschrittener Zeit auch immer schwieriger wird einen Täter zu ermitteln.“