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2G im Handel, Impfpflicht und Außengastronomie: Das soll heute bei der MPK beschlossen werden

Am Donnerstag, 2. Dezember 2021, um 11 Uhr steht eine weitere Ministerpräsidentenkonferenz zur aktuellen Corona-Lage an. Diese Maßnahmen sollen beschlossen werden.

  • 2G im Einzelhandel
  • Impfpflicht und Impfstatus
  • Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte
  • Verlängerung der Maßnahmen bis 15. Dezember

Am Dienstag gab es bereits einen vorgezogenen Bund-Länder-Gipfel mit den deutschen Ministerpräsidenten sowie Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem angehenden Kanzler Olaf Scholz.

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Die dort bereits implizierten Maßnahmen zur Corona-Pandemie sollen in einer vollwertigen Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) nochmal genau erörtert werden. Am Donnerstag, 2. Dezember 2021, um 11 Uhr soll sie starten.

2G im Einzelhandel und in der Außengastronomie

Wie am Dienstag bereits von Ministerpräsident Söder angedeutet, werde bei der MPK über die 2G-Regel beim Einkaufen diskutiert werden. In vielen Geschäften könnte man dann nur noch als Geimpfter oder Genesener einkaufen. Nicht betroffen sei davon der Handel des täglichen Bedarfs. Das verkündete Söder gestern bei seiner Pressekonferenz nach dem Bund-Länder-Gipfel.

Wie der Merkur berichtet, könne es außerdem bei Großveranstaltungen zur 2G-Plus-Regel und limitierten Besucherzahlen kommen. Söder wies zusätzlich darauf hin, dass in Bayern die 2G-Regel auch für Außengastronomie eingesetzt werden soll.

Impfpflicht und Verfall des Impfstatus

Weiterhin soll eine Impfpflicht in die Wege geleitet werden – zunächst nur für Personen die in bestimmten Einrichtungen wie Pflegeheimen arbeiten. Der angehende Kanzler Olaf Scholz äußerte außerdem in einem Bild-Live-Interview, dass er sich für eine allgemeine Impfpflicht ab Anfang Februar oder März einsetzen werde.

Die SPD unterstütze Medienberichten zufolge außerdem den rechtlichen Verfall einer Corona-Impfung nach sechs Monaten. Um als geimpft zu gelten, müsse man also nach einer solchen Regelung nach sechs Monaten seine Drittimpfung erhalten.

30 Millionen Impfungen bis Weihnachten

Ein Krisenstab soll außerdem 30 Millionen Erst-, Zweit- und Drittimpfungen bis zu den Weihnachtstagen möglich machen. Auch Ministerpräsident Söder sprach sich hier insbesondere für eine verstärkte Durchführung der Booster-Impfungen aus.

Seiner Meinung nach solle dies erreicht werden, indem auch Apothekern und beispielsweise Zahnärzten die Möglichkeit gegeben wird, zu impfen.

Kontaktbeschränkungen

Auch auf Bundesebene sollen bei der MPK Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte beschlossen werden. Konkret heißt das: Zukünftig dürfen sich nur noch maximal fünf ungeimpfte Personen aus zwei Haushalten treffen. In Bayern gelten diese Beschränkungen bereits.

Kinder bis 14 Jahre sind von der Regel ausgenommen.

Einschränkungen nach dem 15. Dezember

Laut Informationen von nordbayern.de und der Bild sei die Ampel außerdem dazu bereit, das Infektionsschutzgesetz so zu modifizieren, dass auch nach dem eigentlichen Ablauf der Corona-Notlage am 15. Dezember Einschränkungen beschlossen werden können bzw. ihre Geltung behalten.

Geisterspiele im Profisport

Weiterhin beschlossen werden soll die genaue Regelung für Besucher im Profisport. Söder verkündete gestern bereits Unzufriedenheit über die Tatsache, dass Weihnachtsmärkte abgesagt werden, aber sich in den Stadien größere Zuschauermassen befänden.

nordbayern zufolge gebe es unterschiedliche Ansätze der Bundesländer, wie damit verfahren werden soll. Falls man keine bundesweit einheitlichen Regeln finden könne, wäre Söder auch dazu bereit, diese Maßnahmen auch nur in Bayern durchzusetzen.