Corona-Virus

Ansturm auf Impfzentren: Landratsamt Bayreuth stockt „unter Hochdruck“ Impfkapazitäten auf

Ansturm auf die Impfzentren in Bayreuth: Nach verschärften Corona-Regeln mit 2G und 3G am Arbeitsplatz stockt das Landratsamt die Impfkapazitäten auf.

Die Impfzentren in Bayreuth haben wieder gut zu tun. Zu den Booster-Impfungen kommen nach der 2G-Regel auch viele Leute zur Erstimpfung.

Im Bayreuth kann man sich aktuell nur mit Termin impfen lassen. Die Impfkapazitäten sollen so schnell wie möglich hochgefahren werden.

Ansturm auf Impfzentren in Bayreuth

In Bayreuth wollen sich in den vergangenen Tagen deutlich mehr Menschen impfen lassen als in den Vorwochen. Die Zahl der Erstimpfungen zieht an, die der Auffrischungsimpfungen (Booster) ebenso. Die Ständige Impfkommission (Stiko) hat unterdessen eine überraschende Empfehlung zum Boostern abgegeben.

Die Nachfrage nach Impfungen übersteigt in Bayreuth das staatliche Angebot an Impfungen derzeit deutlich. Die knappen Kapazitäten sollen deshalb optimal ausgeschöpft werden. „Daher können Corona-Impfungen generell nur noch ausschließlich nach Terminvereinbarung erfolgen. Mit der Vorgabe der Terminvereinbarung verhindern wir, dass Impfwillige erfolglos in der Kälte auf ihre Impfung warten“, heißt es auf Anfrage des bt aus dem Landratsamt.

Genügend Impfstoff vorhanden

Heißt im Klartext: Geschlossene Impfzentren sollen wieder hochgefahren werden und in vorhandenen Impfzentren wie an der Stadtbadturnhalle sollen die Öffnungszeiten erweitert werden. „Diese Vorbereitungen laufen derzeit unter Hochdruck“, lässt die Pressesprecherin wissen.

Ab Dezember sollen die Impfkapazitäten in Bayreuth von derzeit 1.190 Impfungen in der Woche auf 1.830 Impfungen ausgedehnt werden. Am Stadtbad soll dann an drei statt an zwei Tagen geimpft werden. Zumindest an Impfstoff fehlt es derzeit nicht. Laut Landratsamt sei genug Corona-Impfstoff da, um die steigende Nachfrage bedienen zu können.

Auch interessant: Ende November sagte ein Sprecher des Landratsamtes, wie lange es brauche, um das Impfzentrum an der Johannes-Kepler-Realschule wieder hochzufahren.