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Verkäufer warnen: Diese Produkte werden im Weihnachtsgeschäft Mangelware sein

Nach einem Bericht des Focus warnen diverse Märkte in Deutschland vor erhöhten Lieferzeiten in der Vorweihnachtszeit. Lebensmittel seien als eine Produktsparte nicht davon betroffen.

Die letzte November-Woche ist häufig ein beliebter Zeitpunkt, um diverse Schnäppchen abzugreifen. Laut Focus Online könnte dies auch der letzte Zeitpunkt sein, um günstig an Weihnachtsgeschenke zu kommen.

Mehrere Märkte warnen nach dem Bericht vor mangelndem Bestand bestimmter Produktsparten. Unter anderem Haushaltswaren und Elektronik sollen betroffen sein.

Smartphones und Spielkonsolen Mangelware

Aktuell könnten die Verkäufer keine feste Prognose abgeben, ob es ausreichend Ware in der Vorweihnachtszeit geben werde, heißt es im Focus. Stattdessen könne man aber mit Preissteigerungen rechnen, da die Anbieter bei einem begrenzten Bestand und einer hohen Nachfrage nicht auf Aktionsangebote angewiesen seien, verrät ein Frachtexperte. Der Münchner Merkur berichtete im Oktober bereits von teureren Produkten vor Weihnachten.

Unter anderem sollen elektronische Geräte wie das neue Apple iPhone 13 und die Playstation 5 hohe Lieferzeiten haben – teilweise mehrere Wochen Wartezeit seien hier normal. Auch aufgrund der jetzt vermehrt eingesetzten Expresslieferungen, um die Nachfrage schnell zu decken, gehen die Preise in die Höhe. Die Apple Watch SE 2021 mit 44mm-Armband in der simplen GPS-Variante hätte Anfang Oktober 319 Euro gekostet, jetzt liege der Preis bei 329 Euro, so der Focus.

Lieferengpässe auch bei Supermärkten

Interessant für den Alltag sind auch die Lieferengpässe für einige Produkte in den Supermärkten. Lebensmittel seien davon nicht betroffen – eher Drogerie- und Haushaltsartikel wie Fruchtfliegenfallen, Duftkerzen, Reinigungsschaum, Reinigungstücher, Taschentücher, Watteaus oder Allzweckreiniger. Auch Putzeimer, Seifenspender, oder Zahnbürsten-Etuis lassen laut Information von Focus Online auf sich warten.

Die Pressestelle von Aldi Süd versichert dem Focus, dass es aktuell keinen Grund für Panikkäufe bei Lebensmitteln gebe, da die Lebensmittelkäufe sich zwar mehren, sich allerdings auf „normalem Niveau“ befänden.