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Babyglück

Zahlreiche Einsätze in und um Bayreuth: Darunter ein ganz besonderer – Feuerwehr musste 75 Mal ausrücken

Die Einsatzkräfte der Integrierten Leitstelle Bayreuth/Kulmbach musste in der Nacht zum Samstag, 9. April 2022, zu einem ganz besonderen Fall ausrücken.

Thomas Janovsky, Pressesprecher der Integrierten Leitstelle im Einsatzgebiet Bayreuth/Kulmbach, informiert in einer Pressemitteilung über die Ausrückungen in den Landkreisen Bayreuth und Kulmbach.

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Die Einsatzkräfte seien in der Nacht zum Samstag, 9. April 2022, besonders beschäftigt gewesen. Ein Fall jedoch sorgte für besonderes Glück.

Besonderer Einsatz im Kreis Bayreuth

Bei diesem Einsatz mussten Rettungskräfte zu einem Haushalt im Landkreis Bayreuth ausrücken, denn „ein neuer Erdenbürger konnte es nicht erwarten“. So kam es zu einer nicht geplanten Hausgeburt. Damit das Neugeborene ins Krankenhaus gebracht werden konnte, musste ein Inkubator an den Einsatzort gefahren werden. Lesen Sie auch: Schon wenige Tage nach der Ankunft zahlreicher Flüchtlinge aus der Ukraine, brachte eine ukrainische Mutter ihr Kind in Bayreuth zur Welt.

Neugeborene können in einem Rettungswagen nur in einem Inkubator transportiert werden, denn nur so könne die erforderliche Raumtemperatur, die das Neugeborene braucht, sichergestellt werden. Das Team der Integrierten Leitstelle gratuliert der Familie – Mutter und Kind seien laut der Mitteilung wohlauf.

Zahlreiche Einsätze der Feuerwehr

Außerdem kam es in der Nacht von Freitag auf Samstag zu vielen Einsätzen durch starke Nassschneefälle und Wind. Schwerpunktmäßig seien das Fichtelgebirge und der Raum Creußen betroffen gewesen. Teilweise seien fast 25 Zentimeter schwerer, nasser Neuschnee gefallen.

Die Feuerwehr musste über 75 Mal alarmiert, da Bäume, meist wegen der Schneelast, umzustürzen drohten, oder bereits umgefallen waren. In einem Fall kam es im Landkreis Bayreuth zu einem Verkehrsunfall ohne Verletzte, weil zwei Autos in einen umgestürzten Baum gefahren waren.




Beatmungsgerät beinahe ausgefallen

Ein weiterer bemerkenswerter Einsatz ereignete sich im Landkreis Kulmbach. Aufgrund eines wohl wetterbedingten Stromausfalles musste die Feuerwehr alarmiert werden, weil der Akku eines Hausbeatmungsgerätes drohte, „zu Ende“ zu gehen. Die Betreuer riefen über die 112 um Hilfe.

Anschließend brachte die Feuerwehr ein Notstromaggregat an den Einsatzort, jedoch floss der Strom schon bald wieder. Der Notstromgenerator kam somit gar nicht mehr zum Einsatz.