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Coronavirus

Außengastro in Bayreuth geöffnet: Warum das Bottles trotzdem vorerst meist geschlossen bleibt

Die Außengastronomie in Bayreuth darf wieder geöffnet haben. Das Bottles in Bayreuth bleibt wahrscheinlich trotzdem vorerst meistens dicht. Das bt hat mit Betreiber Andreas Türk gesprochen.

Es sei ein schöner Freitag gewesen, so Andreas Türk vom Bottles in Bayreuth zur Öffnung des Außenbereichs in der Corona Pandemie am 14. Mai 2021. Vor der FlaschenBarLounge gibt es 25 Sitzplätze. „Es war kein Platz mehr frei.“ Dauerhaft geöffnet hat das Bottles aber aktuell dennoch nicht. Das bt hat mit Türk über die Gründe gesprochen. Anderswo in Bayreuth gibt es ein neues Restaurant: Dort wird hawaiianische Küche angeboten. 

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Außengastronomie in Bayreuth geöffnet: Die Lage im Bottles in Bayreuth

„Wenn Du nur außen aufmachen darfst, wird es schwierig“, erklärt Andreas Türk vom Bottles in Bayreuth. Der Betrieb sei extrem abhängig von der Witterung. Deshalb habe er am Freitag (14.5.2021) auch aufgemacht. Schön sei es gewesen für Gäste und Team. Bis Pfingsten werde das Bottles aber nur kurzfristig aufmachen, bzw. aller Voraussicht nach eher gar nicht, denn der Wetterbericht verspreche nichts Gutes.

Mit der App Luca ins Bottles in Bayreuth

Stadt und Landkreis Bayreuth setzten auf die Luca-App. Diese ist nun an das Bayreuther Gesundheitsamt angebunden. Andreas Türk erklärt die Anwendung so: „Auf dem Tisch liegt ein QR-Code.“ Mit dem Handy könne sich der Gast damit als solcher in der FlaschenBarLounge anmelden . So sei die Kontaktnachverfolgung im Fall des Falles für alle einfacher und es gebe keine Probleme in Sachen Datenschutz.

„Letztes Jahr hatten wir noch das Problem, dass wir von einem ´Donald Duck´ nicht einfach so die Personalien feststellen durften“, erklärt Türk. Mit dieser App gebe es das Problem nicht mehr.

Andreas Türk über Corona-Regeln: „Es fehlt die Exit-Strategie“

Verstehen könne er, dass es in der Pandemie ein Problem gibt: das Coronavirus. Nicht verstehen könne er so manche Regelung, so Türk. „Es fehlt die Exit-Strategie“, sagt er. „Ich bin selbst extrem vorsichtig, aber: ‚Wo ist der Unterschied zwischen einer Inzidenz von 49,2 und 51,9?'“ Klar müsse es Regeln geben, klar gebe es Gefahr, klar könne niemand ernsthaft diese verleugnen, aber es habe den Anschein, als seien die Regeln ausgewürfelt worden, so Türk. „Was ist bei einer Inzidenz von 0?“, fragt er, „Wenn im Nachbarbundesland nur wenige Kilometer weiter noch Infektionen stattfinden?“

Bayreuther Tagblatt - Raphael Weiß

 bt-Redakteur Online/Multimedia
Raphael Weiß