Graffitis: Mehr legale Flächen für Sprayer im “Maingerinne”

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Schmierereien oder Kunst? Ganz egal, was man von Graffitis hält, Fakt ist: Sie sind aus keiner größeren Stadt wegzudenken. Seit vielen Jahren unterstützen das Stadtjugendamt und der Stadtjugendring die Sprayer-Szene. Bereits 2015 hat der Stadtrat Bayreuth einige öffentliche Flächen für Sprayer freigegeben. Legal dürfen Straßenkünstler ihre Werke bislang an einigen Unterführungen entlang von Radwegen und einigen Straßen in der Stadt sowie in Teilen des “Maingerinnes” an der Bahn-Brücke an der Albrecht-Dürer-Straße bis zur Kolpingstraße erlaubt.

Legale Graffitis an der Unterführung an der Unistraße nahe der Jugendherberge. Foto: Tristan Heck

Der Jugendausschuss hat am Montag nun zugestimmt, weitere Flächen im Gerinne des Roten Mains zur Gestaltung freizugeben.

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Die Stadt will auch in Zukunft mit dem Bayreuther Graffiti-Künstler Markus Porsch zusammenarbeiten, der als Ansprechpartner die Nutzung der Flächen koordiniert und kontrolliert. Die Erfahrungen mit Porsch, wie auch die Reaktionen der Bayreuther auf die legalen Graffitis, seien in den vergangenen Jahren sehr positiv gewesen, teilte die Verwaltung mit.