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Sport/medi bayreuth

Corona bei den Cheerdancers Diamonds: Eine Bayreuther Tänzerin blickt nach vorne

Jasmin Barth tanzt bei den Cheerdancers Diamonds und ist 22 Jahre alt. Mit dem bt hat sie über die Auswirkungen der Corona-Pandemie gesprochen.

Am Sonntag (14.2.2021) spielt medi bayreuth ab 18 Uhr gegen die EWE Baskets Oldenburg. Für gewöhnlich sind die Cheerdancers Bayreuth bei jedem Spiel in der Oberfrankenhalle dabei und unterstützen die Heroes of Tomorrow. Wegen Corona ist das anders. Mehr Infos zum Spiel von medi bayreuth gegen Oldenburg gibt es hier. 

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Corona bei den Cheerdancers Diamonds: Tänzerinnen im Lockdown

Jasmin Barth tanzt seit der Grundschule bei den Cheerdancers Diamonds in Bayreuth. Die heute 22-Jährige hat in all der Zeit viele tolle Erinnerungen mit dem Team und ihrer Trainerin gesammelt. Mehrere Jahre waren die Diamonds fester Bestandteil der Heimspiele von medi bayreuth. Dann kam Corona: Im Zuge der Pandemie wurden Showacts bei Basketballspielen bis auf Weiteres verboten. Wegen hoher Inzidenz-Zahlen dürfen zurzeit zudem keine Zuschauer in die Hallen. Die Tänzerin erinnert sich an die letzten Jahre.

„Bei den Diamonds zu sein, gibt mir die Möglichkeit, meine Leidenschaft mit den Zuschauern in der Oberfrankenhalle zu teilen“, sagt Barth. Durch die Musik und die aufgeheizte Stimmung würde man überhaupt nicht merken, dass man gerade ein Full-Body-Workout mache. Wegen der Pandemie seien nun sowohl die Auftritte bei den medi-Spielen als auch das Trainieren in der Gruppe untersagt. Dennoch hält sich Barth fit.

„Ich habe zwei Hunde und gehe mit denen oft nach draußen. Daneben übe ich Tänze und mache Stretching.“

(Jasmin Barth, Cheerdancers Diamonds)

Jasmin Barth: In Zukunft Momente „ganz anders wertschätzen“

Aktuell nutzt sie die Zeit zu Hause primär für die Fachakademie. Wegen der Kontaktbeschränkungen sind derzeit keine persönlichen Treffen in Gruppen mit ihren Freundinnen bei den Diamonds möglich. Dennoch bleibt Barth, die bei den Tänzen häufig durch die Luft gewirbelt wird, mit den anderen „Mädels“ in Kontakt: per Smartphone.

Die 22-Jährige freut sich auf die Zeit nach der Pandemie. Barth wünscht sich, dass das Leben so langsam wieder werden würde, wie es vor der Corona-Krise war.

„Aber ich freue mich drauf, wieder bei medi-Spielen in der Oberfrankenhalle zu tanzen und werde die Momente ganz anders wertschätzen als vorher.“
(Jasmin Barth, Cheerdancers Diamonds)

Bayreuther Tagblatt - Frederik Eichstädt

 bt-Redakteur Online/Multimedia
Frederik Eichstädt