Cheerdancers

Eileen Stockinger von den Diamonds: „Der Erhalt von medi bayreuth steht an erster Stelle“

Eileen Stockinger ist 18 Jahre alt und Cheerdancer bei den Diamonds. Wegen der Corona-Pandemie dürfen die Tänzerinnen aktuell nicht trainieren.

Am Sonntag (22.11.2020) empfängt medi bayreuth den SYNTAINICS MBC in der Oberfrankenhalle. Dabei können die Cheerdancers Diamonds die Heroes of Tomorrow nicht unterstützen, denn Showacts sind verboten. Im Interview mit dem bt erzählt Eileen Stockinger über die Corona-Alltag bei den Diamonds.

Cheerdancer bei den Diamonds: „Natürlich trifft es andere viel härter“

„Ich persönlich empfinde die zweite Corona-Welle als anstrengender als die erste. Wir müssen selbst im Unterricht die Masken tragen, was einen angenehmen Unterrichtstag in der Schule fast unmöglich macht“, erzählt Eileen Stockinger.

Die 18-Jährige tanzt in ihrer Freizeit für die Cheerdancers Diamonds. Dabei steht sie bei den Spielen von medi bayreuth auf dem Parkett und tanzt. Wegen Corona ist das derzeit nicht erlaubt. Selbst das Training ist während des Lockdowns komplett verboten. 

Stockinger vermisst die Treffen mit ihren Freunden und das Training mit den Diamonds. Generell schätzt die 18-Jährige aber die schulischen und zwischenmenschlichen Auswirkungen größer und schwieriger ein: „Natürlich trifft es da leider andere viel härter.“

Diamonds in Bayreuth: Abstandsgebot und Maskenpflicht beim Tanzen

Vor dem Lockdown, als bei den Diamonds noch trainiert werden durfte, galt das Abstandsgebot und auf dem Weg in die Halle die Maskenpflicht. Daher wurde auf Partnertänze und Hebefiguren verzichtet.

Ganz am Ende hätten die Tänzerinnen sogar komplett mit Maske trainiert. Das sei nicht wirklich praktisch gewesen, doch die meisten Mädels seien dennoch gut drauf, motiviert und glücklich darüber gewesen, sich sehen zu können. Außerdem ist das Training immer eine willkommene Abwechslung vom Alltag gewesen, sagt Stockinger. 

Die Stimmung im Team sei nach wie vor gut. „Wir halten zusammen und sind immer füreinander da, auch wenn wir uns gerade nicht sehen dürfen“, erzählt die Tänzerin. So bleiben die Diamonds auch ohne Training in Kontakt und schicken sich Fotos. So würde man sich nicht aus den Augen verlieren. „Aus unserer Gruppe heraus haben sich schon richtige Freundschaften entwickelt.“

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Atmosphäre in der Oberfrankenhalle „einzigartig aufregend“

Stockinger blickt wehmütig darauf, dass die Basketballspiele von medi bayreuth bis auf Weiteres ohne Zuschauer und ohne Diamonds stattfinden müssen. Wegen der aktuellen Situation sei dies allerdings völlig verständlich und die richtige Entscheidung. „Die Sicherheit und der Erhalt des Vereins medi bayreuth stehen an erster Stelle“, sagt die 18-Jährige.

Stockinger freut sich auf den Tag, an dem sie mit den Diamonds wieder bei den Spielen in der Oberfrankenhalle dabei sein könne, denn die Atmosphäre in der Oberfrankenhölle sei einzigartig aufregend. „Dort auftreten zu dürfen, macht uns sehr stolz.“

Bayreuther Tagblatt - Frederik Eichstädt

 bt-Redakteur Online/Multimedia
Frederik Eichstädt