Cheerdancers

Sandra Kolb von den Diamonds über medi bayreuth: „Wir haben die geilste Stimmung in der Liga“

Sandra Kolb tanzt bei den Diamonds in Bayreuth. Die 23-jährige ist seit 15 Jahren Cheerdancer und feuert das Team von medi bayreuth bei Spielen an. 

Am Dienstag (22.12.2020) spielt medi bayreuth in der Oberfrankenhalle gegen s.Oliver Würzburg. Dabei müssen die Heroes of Tomorrow auf die Unterstützung der Diamonds verzichten. Im Interview mit dem bt erzählt Sandra Kolb wie sie den Corona-Alltag meistert und wie sie Cheerdancer geworden ist.

Seit der Grundschule bei den Diamonds

Die 23-Jährige ist bereits seit der Grundschule begeistert vom Cheerdancing. Damals habe sie an einem Cheerleading-Kurs teilgenommen und ist dabei geblieben. Obwohl sie nach mittlerweile 15 Jahre in dem Sport zu den „alten Hasen“ gehört, ist eine Sache nach wie vor wichtig: Übung.

Bei den Diamonds hat Kolb nicht nur das Tanzen gelernt, sondern auch Organisation und Zeitmanagement. „Beruf, Hobby und Freizeit bekommt man nur so gut unter einem Hut. Aber wenn man alles gerne macht, ist das gar kein Problem“, erklärt die 23-Jährige.

Oberfrankenhölle: „Die geilste Stimmung in der Liga“

Durch die Corona-Pandemie können die Cheerdancers von den Diamonds derzeit weder trainieren, noch auftreten. Kolb fehlen in dieser Zeit das Training, die Vorbereitung auf die Spiele und die Spiele selbst.

„Am meisten fehlt mir die gemeinsame Zeit mit den Mädels“, sagt die junge Frau. Sie ist begeistert von der Stimmung bei den medi-Spielen. „Es heißt ja nicht umsonst „Oberfrankenhölle“! Wir haben einfach die geilste Stimmung in der Liga.“

Auch Teamkollegin Eileen Stockinger vermisst die gemeinsame Zeit beim Training.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Bayreuther Cheerdancer im Lockdown

Allgemein ist die Corona-Zeit nicht einfach für Kolb. Sie hält sich allerdings an die geltenden Corona-Regeln. „Aber es ist schon nicht einfach den Alltag so zu meistern, wie man es gerne hätte“, sagt sie. Jedoch ist sie sehr froh über den Umstand, keine Kurzarbeit mehr zu haben.

Da durch den Lockdown seit Wochen die Fitnessstudios geschlossen sind und das gemeinsam Training entfällt, muss die 23-Jährige schauen, wie sie in Form bleibt. „Ich versuche mich soweit es geht fit zu halten damit ich – sobald wir wieder trainieren können – startklar bin.“

Auch wenn die Pandemie ihren Alltag durcheinandergebracht hat, lässt sie sich nicht unterkriegen und versucht sich abzulenken. „In der Adventszeit habe ich sehr oft und gerne Plätzchen gebacken“, sagt Kolb.

Bayreuther Tagblatt - Katharina Adler

 bt-Redakteurin Online/Multimedia
Katharina Adler