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Fußball

SpVgg Bayreuth im DFB-Pokal gegen Bundesliga-Team: „Ein geiles Erlebnis“

In der ersten Runde des DFB-Pokals 2021 spielt die SpVgg Bayreuth gegen Arminia Bielefeld. Das bt hat bei der Altstadt Stimmen gesammelt.

SpVgg Bayreuth vs. Arminia Bielefeld im DFB-Pokal: „Ich freue mich sehr über die Auslosung“, sagt Altstadt-Trainer Timo Rost. Das bt hat mit ihm, anderen Spielern und Angestellten der SpVgg gesprochen.

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Außerdem war bei der Auslosung am Sonntagabend ein Altstadt-Vertreter in der Sportschau zu Gast. 

Ivan Knezevic zu SpVgg Bayreuth gegen Bielefeld: „Ich hatte so ein Gefühl“

Ivan Knezevic von der SpVgg Bayreuth sagt: „Ich habe die Auslosung im Altstadt-Kult-Museum mit Patrick Weimar und dem Basketballspieler Leon Kratzer gesehen. Vor ein paar Tagen habe ich schon so ein Gefühl gehabt. Alle hoffen bei so einer Auslosung natürlich auf einen krassen Gegner wie Borussia Dortmund oder auf ein Frankenderby gegen Fürth oder Nürnberg. Ich habe schon damals gesagt, dass es am Ende sowieso Bielefeld wird. Das ist nun eingetreten. Die Arminia ist ein Los, bei dem viele sagen, dass das eine machbare Aufgabe sei. Aber man darf nicht vergessen, dass sie Erstligist sind und verdammt viel Qualität haben. Mal sehen, ob wir den Großen ärgern können. Wir sind in dem Spiel so oder so die klaren Underdogs. Das Spiel wird auf jeden Fall schwer genug. Wir müssen einen guten Tag erwischen, um eine Chance zu haben.“

Timo Rost: „Ich freue mich sehr über die Auslosung“

Trainer Timo Rost freut sich auf Bielefeld: „Ich freue mich sehr, das muss ich ehrlich sagen. Wir wollten einen Erstligisten und den haben wir bekommen. Das ist eine sehr interessante Aufgabe. Bielefeld ist ein Team aus der Ersten Liga, die mit einfachem Fußball erfolgreich sind. Aber man hat gesehen: Die Mannschaft ist verwundbar. Gegen Bayern, Leverkusen oder andere Top-Teams wäre das ungemein schwerer geworden.“

Tomas Kanovsky: „Nach 15 Jahren das erste Mal wieder dabei“

Auch Geschäftsführer der SpVgg Bayreuth, Thomas Kanovsky, freut sich auf die Bundesliga-Mannschaft: „Es ist ein Bundesligist, das ist genau das was wir haben wollten. Natürlich wäre die Attraktivität der Partie für unsere Fans bei einem Verein mit einem größeren Namen noch höher gewesen Am Ende des Tages sind wir aber trotzdem zufrieden. Wir sind nach 15 Jahren das erste Mal wieder in Runde 1 dabei und spielen noch dazu gegen einen Bundesligisten. Mit ganz viel Glück ist dabei sogar auch etwas möglich. Ich bin mit Arminia Bielefeld nicht unzufrieden. Es ist wie es ist und das ist in Ordnung.“

Sebastian Kolbe: „Im Fernsehen vor Tausenden von Zuschauern“

Keeper Kolbe will das DFB-Pokalspiel genießen: „Ich freue mich auf das Los. Es ist zwar nicht Bayern München oder Borussia Dortmund, aber dennoch ein Team aus der Ersten Bundesliga. Wir spielen gegen Bielefeld im Fernsehen vor Tausenden von Zuschauern. Das wird eine geile Erfahrung. Am Ende ist es egal, wie der Gegner heißt: Wir wollen das Spiel genießen. Ich werde es genießen. Ich freue mich schon auf das Stadion und unsere Fans. Ich glaube, das wird ein geiles Erlebnis. Jeder träumt davon, einen solch großen Verein ärgern zu können. Wir sind alle realistisch genug um zu wissen, dass das Spiel gegen die Arminia eine sehr schwierige Aufgabe wird. Wir brauchen einen Sahnetag, um eine Sensation möglich zu machen.“

Udo Gans: „Bielefeld hat noch nie in Bayreuth gewonnen“

Wenn schon ein Bundesligist nach Bayreuth kommt, hofft Torwarttrainer Udo Gans auf ein volleres Stadion: „Bielefeld ist eine Mannschaft aus der Bundesliga. Zum 11-jährigen Jubiläum freut uns das für den Verein. Wir hoffen auf viele Zuschauer und dann schauen wir, was passiert. Jeder will natürlich Bayern, Dortmund oder den Club, aber es ist kein Wunschkonzert. Wir hoffen, dass die Corona-Lage mehrere Zuschauer zulässt und hoffen, dass wir ihnen ein Bein stellen können. Der Fokus liegt erst mal auf der Liga und dann schauen wir , was im August passiert. Bielefeld hat noch nie in Bayreuth gewonnen. Diese Serie wollen wir ausbauen.“

Wolfgang Mahr: „Die Auslosung ist kein Wunschkonzert“

Zufrieden mit dem Los ist auch der Teamkoordinator, Wolfgang Mahr: „Natürlich hätten wir lieber Dortmund oder Bayern bekommen, aber wir hätten ja auch auf einen Zweitligisten treffen können. Jetzt wurde es Bielefeld und wir sind zufrieden. Die Auslosung ist kein Wunschkonzert. Der Gegner spielt in der Bundesliga. Das Spiel muss nun auch erst mal gespielt werden. Bei der Partie kommt es zum Wiedersehen mit Bielefelds Coach Frank Kramer: Der war hier in der Region als Trainer in Fürth tätig und hat schon öfters in Bayreuth gespielt. Wir hatten immer losen Kontakt.“

Bayreuther Tagblatt - Frederik Eichstädt

 bt-Redakteur Online/Multimedia
Frederik Eichstädt