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Bayreuth Tigers gegen Dresdner Eislöwen. Foto: Karo Vögel

Bayreuth Tigers gegen Dresdner Eislöwen: 5 Tore im ersten Drittel – danach flogen die Fäuste

Die Bayreuth Tigers spielten am Freitag (14.2.2020) in der heimischen Eishalle in Bayreuth gegen die Dresdner Eislöwen: Am Valentinstag war der Tigerkäfig in der oberfränkischen Eishalle gut gefüllt. Denn nicht nur viele Bayreuther waren zur Partie erschienen: Auch der Gästeblock war voll. Die Tigers legten den Grundstein im ersten Drittel – dabei spielten die Goalies auf beiden Seiten eine wichtige Rolle. Die Tigers gewannen das Spiel mit 6.3.

Offensivpower der Bayreuth Tigers

Im Powerplay erzielt in der 4. Minute Martin Davidek den Treffer für die Bayreuth Tigers. Die Heimmannschaft machte auch danach weiter Druck nach Vorne, leisteten sich aber kleine Unkonzentriertheit und verloren den Puck in gefährlicher Position. Aber die Defensivleistung stimmte: Körperlich und geschickt konnten sie die Eislöwen an gefährlichen Abschlüssen hindern.

So erzielten die Tigers auch den zweiten Treffer: Nach einer starken Abwehrleistung trieb Juuso Rajala die Scheibe ins Drittel der Dresdner: Kurze Ablage, die Ville Järveläinen am Goalie Riku Helenius vorbeischieben konnte – 2:0 für die Tigers.

Kurz darauf das 3:0 – Riku Helenius leistet sich einen Bock: Ein eigentlich ungefährlicher Schuss von der blauen Linie findet den Weg ins Tor. Die Vorarbeit leistete der Tigers Goalie, Timo Herden. Der verhindert im direkten Gegenzug der Dresdner ist einem überragendem Reflex den Anschlusstreffer.

Kurios geht es weiter: Die Dresdner schaffen mit viel Unterstützung der Tigers das 3:1. Der Puck prallt nach einer Abwehr vom Schlittschuh eines Bayreuthers ins eigene Tor. Doch es war immer noch nicht Schluss im ersten Drittel: Unbeeindruckt geht es offensiv weiter: Sebastian Busch zieht ab und trifft. Unter tosendem Applaus ging es mit einem 4:1 in die Drittelpause.

Zweites Drittel in Bayreuth

Der erste Treffer im zweiten Drittel gelang den Spielern aus Dresdner. Im Powerplay der Eislöwen konnte Petr Pohl freigespielt werden, der die Scheibe einsetzte: 4:2. 

Die Tigers konterten wieder mit einer sofortigen Antwort. Dresden schaffte es wieder nicht die Scheibe aus dem eigenen Drittel zu bekommen. Ivan Kolozvary konnte so im zweiten Versuch den neuen Goalie der Dresdner, Marco Eisenhut, überwinden: 5:2.

Gegen Ende des Drittel wurde es ruppiger: Die Fäuste flogen gleich mehrfach innerhalb kürzester Zeit. Die Eislöwen sammelten regelrecht Strafzeiten. Pfosten, Latte, Paraden des Goalies – trotz lautstarker Unterstützung der Fans gelang den Tigers in dieser Phase kein weiterer Treffer.

Bayreuth Tigers gegen Dresdner Eislöwen im letzten Drittel

Timo Herden zeigte auch im letzten Drittel sein können. In doppelter Unterzahl hielt er die Scheibe selbst aus kürzester Distanz und brachte die Spieler aus Dresden zum Verzweifeln. Mit konzentrierter Defensivleistung hielten die Tigers der doppelten Unterzahl stand.

Nach weiteren Zahlreichen Paraden von Herden schafften die Eislöwen den Anschluss. Nach einer strittigen Situation, bei der Tyler Gron gehalten, zu Boden gebracht und nachgeschlagen (die Schiedsrichter zeigten keine Strafe an) wurde, erzielten die Dresdener den Anschluss zum 5:3.

Dresden brachte sich aber selbst durch eine unnötige Zeitstrafe wieder ins Hintertreffen. Im Powerplay prallt die Scheibe vor dem Tor ab und Tyler Gron muss nur noch ins leere Tor zum 6:3 einschieben. Im Anschluss kassierte Dresden weitere Strafzeiten. Die Bayreuther Fans antworteten mit: “Scheiß Verlierer”. So gewannen die Bayreuth Tigers mit 6:3.

SpVgg Bayreuth gegen Augsburg 2: Spannend bis zur letzten Minute

Die SpVgg Bayreuth hat im heimischen Hans-Walter-Wild-Stadion in Bayreuth die Zweite Mannschaft des FC Augsburg empfangen. Nach der Auswärtsniederlage gegen Buchbach, forderte Trainer Timo Rost einen Heimsieg, um die 40-Punkte-Marke zu knacken: “Wir sind zusammen mit unseren Fans zu Hause sehr stark, das hat das Jahr 2019 gezeigt.” Das Spiel am Samstag (30. November 2019) gegen FC Augsburg zwei endete 1:1.

SpVgg Bayreuth im letzten Heimspiel 2019

Die Altstadt versuchte in der ersten Hälfte über Flanken von den Außenbahnen oder aus dem Halbfeld zum Torabschluss zu kommen. Sie setzten sich auch einige Male durch, zu einem Abschluss auf das Tor der Augsburger reichte es allerdings nicht.

Augsburg setzte auf Konter mit ihren schnellen Stürmern und Offensivspielern. Sie kamen deshalb auch zu den ersten Chancen, die Keeper Sebastian Kolbe entschärfen konnte.

Zahlreiche Freistöße der Bayreuther aus rund 20 Meter Torentfernung brachten bis zur 32. Minute nichts ein. Dann schnappte sich Patrick Weimar das Leder und verwandelte den Freistoß gekonnt zum 1:0. Bayreuth war auch danach die aktivere Mannschaft, konnte ihre Angriffsbemühungen allerdings nicht konsequent ausnutzen. Mit 1:0 ging es in die Pause.

Zweite Halbzeit in Bayreuth

Zerfahren ging es weiter, allerdings mit mehr Torabschlüssen. Der gefährlichste Abschluss bis zur 60. Minute gelang den Augsburgern – Keeper Kolbe packte aber eine spektakuläre Parade aus und verhinderte so den Ausgleich.

In der 66. Minute passierte dem bisher starken Keeper dann der Fehler: Ihm rutschte ein leichter Schuss von Gozo Stanic durch. Er versuchte den Ball noch vor der Linie zu klären – das Schiedsrichtergespann entschied allerdings auf Tor für Augsburg 2.

Schlussoffensive der SpVgg Bayreuth

Der eingewechselte Christoph Fenniger hatte für die SpVgg die erste Chance zur erneuten Führung. Er schoss den Ball allerdings zentral auf den Keeper. Aber die Bayreuther kämpften weiter und erarbeiteten sich einige gute Torchancen – es scheiterte allerdings am Abschluss. Entweder wurden die Schüsse geblockt oder sie gingen knapp am Tor vorbei.

Augsburg konnte nur von individuellen Fehlern profitieren und kam so zum Abschluss. Diese verfehlten allerdings allesamt das Tor. Bayreuth spielte offensiv, versuchte das Spiel zu gewinnen. Aber die Hintermannschaft der Augsburger konnte einen weiteren Gegentreffer verhindern. Das Spiel endete 1:1.