Schulbeginn

Schulbeginn in Bayreuth und Oberfranken: Kinder können mit Impfung „einen wesentlichen Beitrag leisten“

Am Dienstag (14.09.2021) beginnt das neue Schuljahr in Bayern. Im Kampf gegen Corona sind in Oberfranken fast 900 Klassenzimmer mit Luftfiltern ausgestattet.

Am 14. September 2021 starten in Oberfranken rund 53.700 Schülerinnen und Schüler an Grund-, Mittel- und Förderschulen sowie ungefähr 28.000 an beruflichen Schulen in das neue Schuljahr.

Im dritten von den Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffenen Schuljahr sollen die Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen möglichst dauerhaft den Präsenzunterricht besuchen können.

Schulbeginn in Oberfranken am 14. September 2021

Regelmäßige Testungen, erprobte Hygiene- und Lüftungskonzepte und ergänzend technische Lüftungsgeräte – für die Regierung von Oberfranken sind das wirksame Bausteine, den Unterricht in Präsenzform zu sichern. Am 14. September beginnt das neue Schuljahr in Bayern.

In Oberfranken gibt es dieses Jahr mehr Erstklässler als noch im Vorjahr. 8.765 sind es. Das sind 434 mehr als im Vorjahr. Auch in der Stadt Bayreuth steigt der Anzahl an Erstklässlern, wie das Schulamt auf Anfrage mitteilt. Hier sind es 2021 537. Das sind 26 mehr als im Vorjahr. Damals konnten Eltern pandemiebedingt ihre Kinder ein Jahr zurückstellen. Zum Start ins neue Schuljahr hat ein Bayreuther Verein Gutscheine an Schüler verteilt.

Impfen ab 12: Kinder könnten „einen wesentlichen Beitrag leisten“

Zum mittlerweile dritten Corona-Schulstart sollen die Schüler möglichst ausschließlich im Präsenzunterricht lernen. Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz gibt sich bei aller Vorsicht optimistisch: „Das fortwährende große Engagement von Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern sowie Eltern, unsere großen Fortschritte beim digitalen Bildungsangebot und die inzwischen etablierten Abläufe stimmen mich zuversichtlich, dass wir das angehende Schuljahr erfolgreich gestalten und auch unvorhersehbaren Entwicklungen souverän begegnen werden.“

Neben Tests, Hygienekonzepten und regelmäßigem Lüften stünde Kindern ab 12 Jahren zudem die Option einer Impfung offen. So könnten sie laut Piwernetz „einen wesentlichen Beitrag leisten“.

So viele Luftreiniger gibt es zum Schulstart in oberfränkischen Schulen

Außerdem kämen nach und nach Luftreiniger hinzu. Schulaufwandsträger in Oberfranken erhielten für den Erwerb von CO2-Sensoren rund 800.000 Euro. Dazu kommen weitere rund 2,5 Millionen Euro für mobile Luftreinigungsgeräte. Bisher sind bei der Regierung von Oberfranken hierzu 35 Anträge auf Förderung von Luftreinigungsanlagen für 887 Klassenzimmer und Fachräume in oberfränkischen Schulen eingegangen. Zudem wird das Förderprogramm für das neue Schuljahr neu aufgelegt.

In der Stadt Bayreuth ist ein Auftrag zum Kauf  von Luftfiltern ausgeschrieben. Ziel ist es, für 200.000 möglichst viele Geräte zu kaufen. Diesen Betrag hatte der Bayreuther Stadtrat im Juni freigegeben.