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Weihnachtsmarkt in Kulmbach wegen Corona abgesagt: So sieht das Ersatzprogramm aus

Aufgrund der derzeit geltenden Corona-Schutzmaßnahmen und den damit verbundenen Einschränkungen des öffentlichen Lebens sieht sich die Stadt Kulmbach gezwungen, die geplanten vorweihnachtlichen Veranstaltungshighlights abzusagen.

Wegen des Coronavirus wird der Adventsmarkt in Kulmbach abgesagt. Auch andere Veranstaltungen der Vorweihnachtszeit müssen wegen der Pandemie-Schutzmaßnahmen abgesagt werden. So ist die Lage der Weihnachtsmärkte in Bayreuth und Umgebung.

Update vom 8. Oktober: Kulmbacher Adventsbuden abgesagt – Buden in der ganzen Stadt

Die Stadt Kulmbach hat mitgeteilt, dass der Adventsmarkt und weitere Veranstaltungen in der Vorweihnachtszeit ausfallen. Als Ersatz bietet die Stadt nun in der gesamten Innenstadt Standplätze für Buden an. Händler und Marktkaufleute können dort ihre Waren verkaufen. Interessenten können sich bis spätestens Montag (2. November 2020) beim Tourismus- und Veranstaltungsservice der Stadt Kulmbach anmelden. Die Telefonnummer lautet 09221-958888, per Mail sind Anmeldungen unter eber@tuv.stadt-kulmbach.de möglich.

Die Standplätze werden nach zeitlichem Eingang der Anmeldung vergeben. Der genaue Standort sowie die Dauer des Betreibens werden dann persönlich geklärt. Die Standbetreiber müssen ein Hygienekonzept nach der aktuellen Verordnung des Freistaates Bayern einhalten.

Meldung vom 4. Oktober 2020: Kulmbacher Adventsmarkt und andere Veranstaltungen abgesagt

Wegen der aktuell geltenden Corona-Schutzmaßnahmen und den daraus folgenden Einschränkungen des öffentlichen Lebens, hat die Stadt Kulmbach ihre vorweihnachtlichen Veranstaltungshighlights abgesagt. Der Stadtrat hatte sich bereits in der Vergangenheit gegen größere Veranstaltungen in Zeiten der Pandemie ausgesprochen und dieser Entscheidung möchte die Stadt auch mit Hinblick auf weitere mögliche Events und Ereignisse folgen. 

So hat der Betriebsausschuss des Tourismus & Veranstaltungsservices beschlossen, den Kulmbacher Adventsmarkt am Marktplatz in diesem Jahr ausfallen zu lassen. Der Betrieb von Weihnachtsmärkten ist aktuell mit vielen Auflagen verbunden, wie Einbahnwegen, Abstandsflächen oder einer Steuerung des Besucherstroms. Diese machen ein sorgloses und wirtschaftlich rentables Markttreiben nicht möglich, erklärt die Stadt Kulmbach.

Hinzu kommt die Absage des Kunsthandwerkermarktes im Burggut Waaggasse sowie des Marktes der Geschwister-Gummi-Stiftung an der Alten Villa am Schießgraben, die zusammen mit dem Markt am Marktplatz seit vielen Jahren das Festwochenende „Kulmbach im Advent“ bilden, welches dann als solches ohnehin nicht stattfinden kann. Auch weitere Städte wie Kronach, Mitwitz und Tirschenreuth haben ihre Weihnachtsmärkte bereits abgesagt.

Um die Marktkaufleute, die in diesem Jahr bereits auf einen großen Umsatzeinbruch blicken müssen, dennoch zu unterstützen, bietet die Stadt Kulmbach an, auf freien Stellflächen in der Innenstadt Buden aufzustellen, an denen dann die Waren verkauft werden können. Diese Alternative kann dann zeitlich unbegrenzt während der Adventszeit von den Händlern wahrgenommen werden.

Weitere vorweihnachtliche Veranstaltungen abgesagt

Als weiteres Highlight in der Vorweihnachtszeit gilt das Weihnachtskonzert von Dirigentin Ljubka Biagoni zu Guttenberg. Aufgrund der Zuschauerbegrenzung – in den Saal der Dr.-Stammberger-Halle passen entsprechend dem Hygienekonzept nur 170 Personen – ist dieses Konzert finanziell nicht realisierbar. 

Auch das Winterdorf der Familie Grauberger wird es heuer in Kulmbach nicht geben. Eine Einhaltung der Hygiene- und Schutzmaßnahmen wäre auf dem begrenzten Raum nur schwer möglich. Ein Heilig Abend-Frühschoppen am 24.12.2020 wird auch nicht stattfinden. In Bayreuth sieht die Lage anders aus: Dort wurde der Christkindlesmarkt verlängert.

Bayreuther Tagblatt - Redaktion

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