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Großes Finale am Menzelplatz: Bayreuths Gesichter werden eins

Am Donnerstag hat das große Finale des Projekts „Gesichter vom Menzelplatz“ stattgefunden. Vor knapp zweieinhalb Jahren hat das mobile Inklusionsprojekt des Vereins Wundersam anders und des Spielmobils Bayreuth am Menzelplatz begonnen. Hier sollte es nun auch seinen Abschluss finden. Eine Bildergalerie dazu finden Sie über dem Text. 

Insgesamt wurden für das Projekt 2368 Bilder von Kindern und Bürgern Bayreuths gezeichnet. Als Mosaik angelegt, ergibt sich daraus ein neues Motiv, das den Leitgedanken des Vereins Wundersam anders repräsentieren soll.

Unter den Begriffen Inklusion und Integration können sich nur die wenigsten etwas vorstellen. Das Motiv soll diese Begriffe bildlich darstellen. Eine bunt gemischte Gruppe, die jemanden willkommen heißt. So stelle ich mir ein Gemeinwesen vor. Jeder ist wichtig für das große Ganze.

(Marco Marino, Vorsitzender der Vereins Wundersam anders)

Im nachfolgenden Video erklärt Marco Marino das Projekt.

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Auch Uwe Prokscha, Geschäftsführer der GEWOG Bayreuth, zeigte sich von dem Endergebnis begeistert.

Dieses Projekt passt perfekt in das Konzept Menzelplatz mit seinem Jugendtreff und dem Café Klatsch. Wir haben das Projekt sehr gerne unterstützt und freuen uns über das tolle Resultat.

(Uwe Prokscha, Geschäftsführer GEWOG)

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Bis 17 Uhr kann das Kunstwerk am Donnerstag noch betrachtet werden. Dazu ist auch das Treppenhaus des Hochhauses Menzelplatz 12 geöffnet. Dort, aus dem 6. Stock, hat man eine gute Sicht auf das gesamte Bild. Danach werden die Bilder „freigelassen“ und können gegen eine freiwillige Spende von Bayreuths Bürgern erworben werden. Der Erlös der Aktion geht an den Verein „Treff e.V.“.

O’zapft is: So schmeckt das erste Bier auf dem Weißbierfest

Am Donnerstagabend öffnet das Maisel’s Weißbierfest endlich seine Pforten. Die wochenlangen Vorbereitungen neigen sich dem Ende zu. Die letzten Handgriffe werden gemacht. Michael Angerer richtet mit seinem Team noch den Backstagebereich für die Künstler ein, die Tontechniker bauen ihr Equipment für den Soundcheck am Nachmittag auf und in Mitten des ganzen Getümmels steht Gerhard Werther in einem der Schankwagen.

Probieren geht über studieren: Schankmeister Gerhard Werther überzeugt sich selbst von der Qualität des Bieres. Foto: Redaktion

Der Schankmeister schließt die Fässer in allen 14 Schankstellen an, prüft die Anlagen und die Leitungen und kontrolliert, ob alle Hygienevorschriften eingehalten sind. Im Kühlraum des großen Schankwagens lagern 20 Fässer à 50 Liter Weißbier.

Werther weiß, was er tut, jeder Handgriff sitzt. Denn der 59-Jährige ist seit dem ersten Weißbierfest vor 32 Jahren dabei – und hat selbstverständlich noch kein Weißbierfest ausgelassen. So soll das auch bleiben. Heuer wird er am Donnerstag und am Samstag im Dienst sei. Er ist aber auch sonst da, wenn es technische Probleme gibt. An den restlichen Festtagen wird man Werther privat auf dem Brauereigelände sehen.

Ich springe aber auch im Ausschank ein, wenn Not am Mann ist.

(Gerhard Werther, Schankmeister)

Und wenn der Schankmeister nicht im Dienst oder da ist, springt Kollege Mirco Weigelt ein. Selbstverständlich gebührt das erste, frisch gezapfte Weißbier den beiden Profis. Und wie schmeckt’s? „Perfekt“, so das Urteil der Kenner.

Mit Suzi Quatro huckepack zum Auftritt

Früher hat Schankmeister Werther die Stars und Sternchen für ihren Auftritt persönlich vom Hotel abgeholt und zum Fest gebracht. Er erinnert sich zum Beispiel nur zu gut an Suzi Quatro.

Sie war eine sehr schreckhafte und scheue Frau. Vor dem Fest wollte sie nicht aus dem Auto aussteigen, wegen den vielen Fotografen. Also habe ich den Personenschutz kommen lassen, habe Suzi Quatro huckepack genommen und sie rein gebracht.

(Gerhard Werther)

Und Kim Wilde habe dem Schankmeister im Auto ein ganz privates Ständchen auf dem Weg zum Hotel gesungen. „Sie hat sich sogar vorne neben mich gesetzt.“

Auktion in der Graserschule

Drei, zwei, eins, meins: Fundstücke unter dem Hammer

Verloren und nicht abgeholt: Zweimal im Jahr versteigert das Bayreuther Fundbüro Fundstücke, die nach einer  Aufbewahrungsfrist von sechs Monaten vom Eigentümer nicht abgeholt wurden. Wenn Joanna Gollek und Benjamin Birkner ihre Schränke im Fundbüro leeren, kommt so einiges zusammen. Kein Wunder: Nahezu täglich bringen Bürger Gegenstände, die sie irgendwo in der Stadt gefunden haben, bei der Behörde vorbei. Vieles holen sich die eigentlichen Besitzer zurück, vieles bleibt aber auch liegen und kann dann ersteigert werden.

Weder Kleidung, noch Schmuck, noch Krücken oder ein Rollator waren vor den Schnäppchenjägern sicher. Fotos: Redaktion

Am Dienstag war es wieder soweit. Rund 100 Bieter kamen in die Graser-Schule, um das ein oder andere Schnäppchen zu machen. Häufig sind es die gleichen Interessenten, die immer wieder kommen und zum Beispiel gezielt auf der Suche nach Schmuck sind.

T-Shirts für 50 Cent, Jacken für 4,50 Euro, drei neue Hemden oder Hosen für 10 Euro oder eine Marken-Damenbluse für 6,50 Euro. Wer schnell ist, kann richtig absahnen. Zwischen 1.500 und 2.000 Euro läppern sich bei einer Auktion mit den Schnäppchenpreisen für die Stadtkasse zusammen.

Drei neue Hosen, noch mit Preisschild, für nur zehn Euro? Gibt’s bei der Auktion des Fundbüros.

Bis zur nächsten Auktion sind die Schränke des Fundbüros dann wieder gut gefüllt, mit Dingen, die Bayreuth Tag für Tag verliert. Dann heißt es in der Turnhalle der Graser-Schule erneut:

50 Cent zum Ersten, zum Zweiten und zum Dritten!

(Auktionator Benjamin Birkner)

Lesen Sie auch:

Bayreuths verlorene Dinge: Vom Sexspielzeug bis zur Unterwäsche

Wer kennt es nicht: Gerade hat man seine Unterwäsche, seinen Rollstuhl, seinen Pelzmantel oder sein Notstromaggregat noch bei sich, doch schneller als man schaut, sind die Dinge weg. Verloren. So oder auf welchem Weg auch immer, gelangen fast täglich gewöhnliche und eher ungewöhnliche Gegenstände ins Fundbüro – 2.500 bis 3.000 Stück im Jahr. Gefunden von irgendeinem ehrlichen Bürger, der die Sachen bei der Behörde abgibt. Dort kann der Eigentümer sie dann abholen. Sechs Monate lang lagern Joanna Gollek und Benjamin Birkner vom Fundbüro die Gegenstände.

Selbst Pelzmäntel gehen in Bayreuth von Zeit zu Zeit verloren. Fotos: Redaktion

Die kuriosesten Dinge im Fundbüro

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Alles muss raus

Doch nicht alles, was verloren geht, findet auch wieder seinen Weg zurück zu seinem Eigentümer. Nach einem halben Jahr werden die Hüter der Regale bei einer Auktion versteigert. Dabei kommt alles unter den Hammer, was nicht abgeholt wurde. Am Dienstag ist es wieder soweit. Ab 13 Uhr können Schnäppchenjäger in der Turnhalle der Graser-Schule Allerlei ersteigern. Und das schon ab einem Einstiegsgebot von 50 Cent.

„Der Anfangspreis richtet sich aber nach dem Wert der Sache. Wertvollen Schmuck zum Beispiel lassen wir vorher vom Juwelier schätzen“, sagt Joanna Gollek. Ein teures Armband gibt es dann nicht für ein paar Cent. Dafür aber die Überraschungstüten für Kinder, Herren oder Damen, die Gollek und Birkner schon vorbereitet haben. Den genauen Inhalt sieht der neue Besitzer dann erst nachdem er die Tüte ersteigert hat.

Das Fundbüro versteigert bei seiner Auktion auch Überraschungstüten für Groß und Klein.

Am häufigsten werden Schlüssel, Geldbeutel, Handys und Schmuck abgegeben.

(Benjamin Birkner, Fundbüro Bayreuth)

25 bis 30 Prozent der Schlüssel, 70 Prozent der Geldbörsen und 50 Prozent der Handys werden von den Eigentümern wieder abgeholt. Die übrig gebliebenen Schlüssel und Handys werden vernichtet. „Wir können sie nicht versteigern“, sagt Gollek. Auch Lebensmittel oder etwa nasse Schwimmsachen aus den städtischen Bädern landen im Müll. Denn waschen und trocknen gehört nicht zu den Aufgaben des Fundbüros.

In der Regel geht bei den Auktionen alles weg: ob Rollator, Krücken, Baumaschinen, Brechstangen, Kinderwagen oder Kleidung. Die ersteigerten Einnahmen fließen in die Stadtkasse.

Kistenweise stapeln sich die Fundsachen bis zur Auktion im Fundbüro.

Wer’s findet, darf’s behalten?

Als Finder ist man nicht dazu verpflichtet, den gefundenen Gegenstand im Fundbüro abzugeben. Wer möchte, kann ihn auch zu Hause aufbewahren. Auf jeden Fall muss der Fund der Behörde aber mitgeteilt werden. Nur Dinge, die weniger als zehn Euro wert sind, dürfen behalten werden. Hat das Fundbüro geschlossen, kann der ehrliche Finder auch zur Polizei gehen oder die Anzeige online aufgeben.

Ehrlich sein lohnt sich

Das Beste bei Fundsachen: Finder haben einen Anspruch auf Finderlohn. Dieser richtet sich nach dem Wert der Sache. Für zurückgebrachte Tiere und für Fundstücke, die mehr als 500 Euro wert sind gibt es drei Prozent. Für Dinge, die bis zu 500 Euro wert sind, fünf Prozent. Unter 50 Euro Wert gibt es keinen Anspruch auf Finderlohn.

Häufig haben verlorene Gegenstände zwar einen geringen Materialwert, der persönliche Wert ist dafür umso höher. In diesen Fällen liegt es am Eigentümer, ob und wie viel er dem Finder geben möchte.

S!sters Eurovision Song Contest 2019

Eurovision Song Contest am Samstag: Hat Deutschland eine Chance?

Am Samstag ab 21 Uhr findet der 64. Eurovision Song Contest in Tel Aviv in Israel statt. Solisten und Bands aus 41 Ländern treten im Wettbewerb an. Mit dabei für Deutschland: Die S!sters. Doch hat ihr Song eine Chance auf den Sieg?

Wer diesmal für Deutschland antritt

Das Duo S!sters gibt es erst seit Januar. Die Sängerinnen Carlotta Truman und Laurita haben am 22. Februar diesen Jahres den deutschen ESC-Vorentscheid „Unser Lied für Israel“ gewonnen. Der Songtitel, mit dem sie beim Eurovision Song Contest antreten werden, bleibt leicht im Gedächtnis, denn er heißt „Sister“. Am Samstagabend werden sie als vierter Musik-Act auf der Bühne des Internationalen Kongresszentrums stehen, wo knapp 10.000 Zuschauer vor Ort sein werden.

S!sters mit dem Song „Sister“

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Platz 1 erreichte Deutschland zuletzt 2010 mit Lena und dem Titel „Satellite“. Im vergangenen Jahr hat Netta mit ihrem Song Toy in Lissabon den ersten Platz des Eurovision Song Contests ergattert. Damit forderte sie Frauen auf, sich von Männern nicht länger als Spielzeug behandeln zu lassen. Auch Deutschland setzt 2019 auf Frauenpower im Doppelpack.

Ein Song für die Frauenbewegung

Es ist ein Lied zur Stärkung der Frauenbewegung. Der Song „Sister“ stammt aus der Feder von Tom Oehler, Laurell Baker und Marine Kaltenbacher, Produzent ist Thomas Stengaard. Frauen seien noch immer nicht in allen Lebensbereichen gleichberechtigt, so Oehler. Auf diesen gesellschaftlichen Zustand solle der Song aufmerksam machen, sagt er.

Der Songtext ist ein sinnbildliches Gespräch zwischen zwei Frauen und soll zum Zusammenhalt ermutigen und ein Ausdruck für die gemeinsame Stärke sein.

(Tom Oehler, einer der Songwriter des Titels „Sister“)

Laut Oehler gäbe es kein konkretes Rezept für einen erfolgreichen ESC-Song. Aber seiner Meinung nach, gehe es darum etwas Magisches zu schaffen, das zugleich massentauglich sei.

Zwei Fremde oder ein gutes Team? Wer die S!sters sind:

Carlotta und Laura waren sich noch bis vor wenigen Monaten fremd. Um sich besser kennen zu lernen, hätten sie vor den Proben allerdings oft telefoniert. Ob das ausreicht, um auf der ESC-Bühne vertraut zu wirken? Ein Vorteil: Beide haben in den vergangenen Jahren schon Routine bei Bühnenauftritten sammeln können.

Carlotta Truman steht schon als Kind gerne auf der Bühne. Mit acht Jahren singt sie im Kinderchor der Mutter, ein Jahr später tritt sie bei der Show „Das Supertalent“ auf. Vier Jahre danach gewinnt sie den deutschen Rock&Pop-Preis in der Kategorie „Beste Solo-Sängerin“. Carlotta hat 2014 sogar live im Duett mit der Band Revolverheld beim NDR 2 Festival in Papenburg performt:

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Die 19-Jährige fühlt sich in den Sparten Rock, Punk, Pop und Soul besonders wohl. Als jüngste Studentin besuche sie das Musik-College in Hannover.

Die Halb-Philippinerin Laura Kästel alias Laurita war bereits bei einer Tour von „The Voice of Germany“ dabei. Mit ihrer souligen Stimme arbeitet sie als Backroundsängerin bei Sarah Connor, Stefanie Heinzmann und auch Lena. Nun steht die 26-Jährige mit S!sters selbst auf der Bühne im Mittelpunkt. Für die Zukunft plant sie bereits ein Solo-Album.

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Ein Blick auf die Nachbarländer

Diese Künstler aus deutschen Nachbarländern treten am Samstag ebenso in Tel Aviv an. Eine durchaus starke Konkurrenz, oder?

Frankreich: Bilal Hassani singt über ein selbstbestimmtes Leben
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Indie Pop aus der Tschechischen Republik
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Dance-Pop mit Schweizer Luca Hänni
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Niederlande: Gefühlvoll am Piano
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Dänemark: Ein Lied in luftiger Höhe über die Liebe
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Wer in den vergangenen drei Jahren für Deutschland angetreten ist:

2018: Michael Schulte – „You let me walk alone“

Michael Schulte schaffte es im Vorjahr mit seiner Pop-Ballade sogar bis auf Platz 4.

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2017: Levina – „Perfect Life“

Levina begeisterte nur wenige ESC-Zuschauer, sie landete auf Platz 25.

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2016: Jamie-Lee – „Ghost“

The Voice of Germany-Gewinnerin Jamie Lee, die in Deutschland durchaus viele Fans hatte, erreichte beim ESC 2017 lediglich Platz 26.

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Der Eurovision Song Contest 2019 wird am Samstagabend in der ARD übertragen. Bereits ab 20:15 Uhr wird direkt von der Hamburger Reeperbahn mit Moderatorin Barbara Schöneberger gesendet.

Vorverkauf startet: Jetzt Volksfesttaler sichern!

In drei Wochen startet das große Bayreuther Volksfest. Der Vorverkauf für die Volksfesttaler startet allerdings schon jetzt.

Der Vorteil: Mit dem Taler können Besucher überall auf dem Volksfest bezahlen und dabei Geld sparen. Denn der Volksfesttaler, der 90 Cent kostet, gilt bei allen Geschäften und Gastronomiebetrieben und ist dort einen Euro wert. Die Ersparnis beträgt also 10 Prozent, wenn man den Festbesuch mit den Talern finanziert.

Erhältlich sind die Volksfesttaler ab sofort an der Tourist-Information in der Opernstraße 22. Ab Volksfestbeginn am 7. Juni gibt’s die Taler ausschließlich an der Volksfest-Information am Volksfestplatz. Die Taler sind in Staffelungen zu 10, 20 und 50 Talern erhältlich und kosten 9, 18 und 45 Euro.

Maisel-Zelt

Das ändert sich auf dem Weißbierfest

Der Aufbau zu Maisel’s Weißbierfest ist in vollem Gange. Am 23. Mai geht’s los. Doch in diesem Jahr wird es auf dem Gelände einige Veränderungen geben. Ein Statement von Edwin Bauer, der Hauptorganisator des Maisel’s Weißbierfestes 2019, finden Sie über dem Text.

So ist das Gelände 2019 aufgebaut

In diesem Jahr wurde die Lage des Festgeländes verändert. War das Weißbierfest im vergangenen Jahr noch beidseitig um das Maisel-Firmengebäude in der Hindenburgstraße 9 aufgebaut, spielt sich in diesem Jahr alles zwischen der Festhalle und in Richtung Herzogkeller ab, wie auf dem Plan unten zu sehen ist. Ausschlaggebend dafür seien praktische Gründe gewesen, wie Edwin Bauer sagt: dass beispielsweise nicht so viele Fässer für das Fest weichen und umgelagert werden müssen, um Platz für Besucher zu schaffen.

weissbierfest_lageplan_04_2019

Foto: Brauerei Gebr. Maisel KG

Was auf dem Gelände nicht erlaubt ist

Der Eintritt zu Maisel’s Weißbierfest, das von 23. bis 26. Mai in Bayreuth stattfindet, ist natürlich wieder frei. Mit dabei sind von Donnerstag bis Samstag Musik-Acts, wie Mickie Krause, Laith al Deen, die Temptations oder die Hermes House Band. Um Sicherheit während der Veranstaltung zu gewährleisten, werden am Eingang Kontrollen durchgeführt. Dabei gilt: Rucksäcke oder große Handtaschen besser zuhause lassen. Ebenso verboten sind Flüssigkeiten, wozu auch Parfums oder Deosprays zählen, erklärt Bauer.

Immer auf dem richtigen Weg

Neu ist in diesem Jahr auch, dass der Eingang zur Festhalle durch insgesamt drei Tore möglich ist. „Sackgassen gibt es somit keine. Man kommt immer wieder auf den Rundweg, wenn man die Halle verlässt“, sagt Bauer. Entlang des Rundweges sind mehrere Essens-Stände und Pfandrückgaben integriert. Das Bayerische Rote Kreuz steht für den Notfall am Parkplatz neben dem Eingang bereit.

Eines von drei Toren, das in die Festhalle des Weißbierfestes 2019 führt. Foto: red

Auch die Bühne in der Festhalle – in der sonst massenweise Bierfässer lagern – steht bereits jetzt. Konzerte finden dort von Donnerstag bis Samstag statt: Damit alle Besucher die Bands miterleben können, werden die Auftritte der Bands zum einen via Leinwand nach außen übertragen, ebenso hört man die Musik über Lautsprecher direkt im Festzelt.

Foto: red

Ausklang mit dem Familientag

Am Sonntag ist Familientag. Der startet ab 9:15 Uhr mit dem 17. Maisel’s FunRun. Außerdem gibt’s eine Hüpfburg oder eine Kinderschmink-Ecke auf dem Festgelände. An diesem Tag spielen die beiden Bands dann allerdings direkt im Bierzelt: erst Sebbo & The Washboardbellies und im Anschluss die Troglauer.

Bar & Burger

In der Festhalle sowie um das Zelt herum stehen mehrere Ausschankwägen bereit. Das Highlight: Auf der rechten Seite des Festgeländes werde unter zwei riesigen Pavillons eine 40 Meter lange Bar aufgebaut, verrät Bauer. Auch ein DJ würde daneben auflegen, dessen Musikstil sich maßgeblich von den Bands in der Halle unterscheiden wird. Zu jedem Weißbierfest gehört auch eine solide Essensgrundlage: Gegenüber der Bar wird diesmal ein Foodtruck von Baros Burger aus Marktredwitz zu finden sein.

Fotogalerie der Eröffnung Richard-Wagner Zimmer
Eröffnung des Richard-Wagner Zimmers im Historischen Museum Bayreuth.
Eröffnung des Richard-Wagner Zimmers im Historischen Museum Bayreuth.
Eröffnung des Richard-Wagner Zimmers im Historischen Museum Bayreuth.
Eröffnung des Richard-Wagner Zimmers im Historischen Museum Bayreuth.
Eröffnung des Richard-Wagner Zimmers im Historischen Museum Bayreuth.
Eröffnung des Richard-Wagner Zimmers im Historischen Museum Bayreuth.
Eröffnung des Richard-Wagner Zimmers im Historischen Museum Bayreuth.
Eröffnung des Richard-Wagner Zimmers im Historischen Museum Bayreuth.
senocura

12. SenoCura-Lauf gegen Brustkrebs am Wochenende

Wie die Deutsche Krebsgesellschaft meldet, ist Brustkrebs mit einem Anteil von 30,5 Prozent die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Pro Jahr wird in 69.000 Fällen Brustkrebs diagnostiziert. Unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Brigitte Merk-Erbe findet am kommenden Samstag der 12. SenoCura-Lauf gegen Brustkrebs statt. Er soll auf die Krankheit aufmerksam machen und Frauen erinnern, regelmäßig zur Vorsorge zu gehen. Start der Strecke ist an der Bayreuther Lohengrin-Therme. (Quelle: Deutsche Krebsgesellschaft)

Durch die Eremitage für den guten Zweck

Mitmachen darf jeder, der für einen guten Zweck laufen möchte. Die Strecke mit einer Länge von 4,6 Kilometern führt durch die Eremitage. Der Lauf beginnt um 10 Uhr, wer möchte kann sich ab 09:30 Uhr gemeinsam mit anderen Läufern aufwärmen. Die Registrierung ist zwischen 8:30 Uhr und 9:15 Uhr möglich. Obst und Getränke gibt es vor Ort, ein Lauf-Shirt muss allerdings jeder selbst mitbringen. Für alle Teilnehmer ist die Benutzung von Sauna und Badewelt der Lohengrin-Therme am Samstag frei. Alle Spenden kommen den Brustzentren zu Gute.

Hier sehen Sie, wie die diesjährige Strecke verläuft:

Streckenverlauf Senocura 2019

Foto: SenoCura e.V.

Anmeldung zum SenoCura-Lauf

Interessierte Frauen, Männer und Kinder können sich auf der Website online, via Mail unter info@senocura.de oder telefonisch unter 0921/1505552 anmelden. Zur Anmeldung sind Vor- und Nachname, Rufnummer, Mail-Adresse, Anschrift und Geburtsdatum nötig.


Weitere anstehende Läufe in Bayreuth


Zum Seno Cura e.V.

Der SenoCura,Gemeinsam gegen den Brustkrebs e.V. wurde im April 2007 gegründet und möchte Brustzentren in der öffentlichen Gesundheitspflege fördern, Aufklärungsarbeit über die Erkrankung leisten sowie Behandlungs- und Forschungs-Aktivitäten fördern. SenoCura bietet ein überregionales Netzwerk in Oberfranken, das Frauen mit Brustkrebs unterstützt.

Das Weißbierfest und seine starken Männer

Die Aufbauarbeiten sind in vollem Gange: In genau zwei Wochen startet das Weißbierfest der Brauerei Maisel’s. Von den Anstrengungen der vergangenen Tage wird dann nichts mehr zu sehen sein.

Foto: Redaktion

Heute sieht das anders aus. Da wuseln elf starke Männer über den Platz vor dem Verwaltungsgebäude der Brauerei an der Hindenburgstraße. Strebe für Strebe hieven sie nach und nach das Gerüst des großen Festzeltes nach oben. Ein kleiner Teleskoplader hilft den Männern dann, wenn Muskeln und Schweiß alleine nicht mehr ausreichen.

Foto: Redaktion

Schon früh am Morgen haben die Männer mit der Arbeit begonnen. Gegen Mittag steht das Gerüst und die Plane kann darüber gespannt werden. Mit lautem „Hauruck“ und „zugleich“ ziehen die Arbeiter die Abdeckung von der einen Seite über das Dach auf das andere. Bahn für Bahn.

Foto: Redaktion

Damit nicht genug: In den nächsten Tagen wartet noch mehr Arbeit auf die Männer. Die Biertisch-Garnituren und das Barzelt werden aufgebaut, die Schankwagen auf dem Gelände aufgestellt. Am 23. Mai ist dann alles fertig und es heißt „Prost!“.

Frankenfarm-Geschäftsführer Jürgen Stübinger vor seinem neuen Catering-Großprojekt im ehemaligen Halifax.

Baustellen-Einblicke: So sieht’s heute im früheren Halifax aus

Auf 2.400 Quadratmetern entsteht im ehemaligen Halifax-Gebäude in Himmelkron eine neue Location: Eine Räumlichkeit für größere Feiern, inclusive Catering und Bar-Betrieb. Man kann sie für geschlossene Gesellschaften mieten, wie Hochzeiten, Geburtstage oder Firmen-Tagungen. Betrieben wird sie von der Frankenfarm, die nur wenige hundert Meter Luftlinie entfernt liegt. Eröffnet werden soll Ende Mai. Über dem Text finden Sie ein Video-Interview mit Frankenfarm-Geschäftsführer Jürgen Stübinger und aktuelle Impressionen aus dem Gebäude.

„Es passen circa 500 Sitzplätze in den Hauptsaal, also die ehemalige Mainstage. Wir haben runde und auch eckige Tische hier, die je nach Wunsch des Gastes angeordnet werden können“, erklärt Jürgen Stübinger, der Initiator des Catering-Projektes und Geschäftsführer der Frankenfarm. Im Gebäude gibt es außer der Haupthalle im Erdgeschoss einen angrenzenden Raum, in dem das Catering aufgebaut wird.

In diesem Raum wird das Catering aufgebaut werden. Foto: red / cr

Dazu im ersten Stock eine Bar mit verglaster Front, die Blick nach unten bietet. An die riesige Terrasse schließt außerdem direkt ein Club an.

Im ersten Obergeschoss entsteht ein Club.

Im ersten Obergeschoss entsteht ein Club. Foto: red / cr

Ein Catering-Großprojekt direkt neben der Frankenfarm

Zur Immobilie sei Stübinger eher spontan gekommen. Zum Wegreißen sei sie zu schade gewesen. Der frühere Eigentümer Ralf Wanka habe den Preis der Immobilie gesenkt, was sie für die Frankenfarm attraktiv gemacht habe. So habe man sich geeinigt. Denn mit dem Kauf vor etwas mehr einem Jahr, im Winter 2018, konnte auch verhindert werden, dass sich ein gastronomischer Konkurrent dort – in direkter Nachbarschaft zur Frankenfarm – niederlässt. Zudem gehöre die Belieferung von großen Gesellschaften mit Speisen bereits zum Tagesgeschäft der Frankenfarm. Von daher lag eine Räumlichkeit, in der Catering für geschlossene Gesellschaften angeboten wird, nahe.

Was gerade auf der Baustelle noch getan werden muss? Und wie die Haupthalle aussieht? Das erfahren Sie im Video-Interview über dem Text.

Der Eingangsbereich im Catering-Bau der Frankenfarm ist derzeit noch eine Baustelle. Hier war früher einmal das Halifax.

Der Eingangsbereich im Catering-Bau der Frankenfarm ist derzeit noch eine Baustelle. Foto: red / cr