Beiträge

Der Bayreuther Stadtrat Norbert Aas (Die Grünen): „Grüne Themen sind Alltag und existenziell!“

Aktualisiert am

Mit dem Bayreuther Tagblatt spricht Norbert Aas (Die Grünen) über Grüne Themen, die Rolle seiner Partei in der Opposition in Bayreuth und mehr.

Bayreuths jüngste Stadträtin Louisa Hübner: “Nur weil jemand 50 ist, ist er kein besserer Politiker!”

Aktualisiert am

Ich finde das traurig, denn nur weil jemand 50 Jahre alt ist, heißt das ja nicht, dass er mehr weiß als ich oder “bessere” Erfahrungen gemacht hat, sagt Hübner.

Ex OB-Kandidaten und Bayreuther Parteien unterstützen Ebersberger – Das sagt Brigitte Merk-Erbe

Aktualisiert am

Am Mittwoch haben FDP, DU, JB und Andreas Zippel Thomas Ebersberger ihre Unterstützung für die Stichwahl zum Oberbürgermeister zugesagt. Das bt hat bei Brigitte Merk-Erbe nachgefragt.

Nina Hellbach im Bayreuther Stadtrat: Es ist nicht schwer, gute Frauen für die Politik zu finden

Aktualisiert am

Nina Hellbach ist neu im Bayreuther Stadtrat. Als Teil der Frauenliste stehen für sie soziale Themen im Fokus. “Bayreuth ist bislang leider nicht so Ausländer- und Integrationsfreundlich!”, sagt sie.

Gert-Dieter Meier: “Was im Ehrenamt passiert, ist Gold wert!”

Aktualisiert am

Gert-Dieter Meier (Die Unabhängigen) möchte Bayreuth neue Perspektiven bieten. Deshalb kandidiert der 63-Jährige für das Amt des Oberbürgermeisters der Stadt Bayreuth.

Thomas Hacker: “Wir Politiker müssen dort sein, wo die Menschen sind!”

Aktualisiert am

Thomas Hacker (FDP) möchte Bayreuths Potential endlich wieder ausschöpfen. Deshalb kandidiert er bei der Kommunalwahl 2020 als Bayreuths Oberbürgermeister.

Andreas Zippel: Bayreuth muss “fit für die Zukunft und innovativ” werden

Aktualisiert am

Andreas Zippel möchte Bayreuth fit für die Zukunft machen. Deshalb kandidiert er bei der Kommunalwahl 2020 als Oberbürgermeister der Stadt Bayreuth. Im Video über dem Text verrät der Politiker, welche Konkurrenten seine liebsten Gegenkandidaten sind, wieso man als Oberbürgermeister investieren muss und mehr.

Im der bt-Spezial-Serie zur Oberbürgermeister-Wahl 2020 hat das Bayreuther Tagblatt alle sieben OB-Kandidaten um ein kurzes Interview gebeten. Bis auf Brigitte Merk-Erbe (Bayreuther Gemeinschaft) haben alle Kandidaten teilgenommen. Teil 4 befasst sich mit Andreas Zippel (SPD).

In Teil 3 erklärt Stefan Schuh (Junges Bayreuth), dass er Bayreuth neue Perspektiven bieten möchte.

Andreas Zippel (SPD) will Bayreuths Oberbürgermeister werden

Kurz vor seinem Abitur hat Andreas Zippel sich zum ersten Mal näher mit Bayreuth befasst. Damals war die Wagnerstadt für Zippel nur einer von mehreren möglichen Standorten für sein zukünftiges Jurastudium. Das ist heute anders. Andreas Zippel möchte gar Bayreuths Oberbürgermeister werden.

Man kann die Stadt Bayreuth unglaublich gut kennenlernen. Man kann sich mit den Leuten unterhalten. Das mache ich seit Jahren.

(Andreas Zippel über Bayreuth)

Am besten lerne man Bayreuth kennen, wenn man mit den Menschen in den Vereinen spricht. Dass er selbst ein Zugezogener sei, sehe er für seinen Wahlkampf und die Bayreuther nicht als Nachteil. Vielmehr könne es sogar ein Vorteil sein, weil er mit einem frischen Blick auf gewisse Themen schauen könne.

Wenn Bayreuth sich attraktiv präsentiert, können auch große Projekte umgesetzt werden

Was in den nächsten Jahren in der Stadt Bayreuth passiert, hänge natürlich zu einem großen Teil davon ab, wer am Ende Oberbürgermeister werde. Ein Hans-Walter-Wild galt seiner Zeit als ein großer Förderer des Sports. Auch Andreas Zippel sieht da derzeit wieder Handlungsbedarf, zum Beispiel bei der Infrastruktur der Basketballspieler oder einer zweiten Eisfläche in Bayreuth.

Dabei gibt Zippel zu, dass es natürlich auch zahlreiche andere Baustellen in der Stadt gebe, von denen einige auch wichtiger seien. Dennoch könnten große Sportprojekte durchaus in den nächsten Jahren umgesetzt werden, wenn sich Bayreuth attraktiv präsentiere.

Mehr zu den Kommunalwahlen in Bayreuth

Am Sonntag, den 15.3.2020, finden in Bayern die Kommunalwahlen statt. In Bayreuth werden dabei auch die Stadtratsmitglieder sowie die Oberbürgermeisterin bzw. der Oberbürgermeister erstmal zum gleichen Termin neu gewählt. Für die SPD geht dabei Andreas Zippel als OB-Kandidat ins Rennen.

Andreas Zippel

Zippel ist 28 Jahre alt. Der gebürtige Nürnberger fühlt sich in Bayreuth inzwischen so heimisch, dass er hier bleiben und in dieser Stadt etwas erreichen möchte. Dabei ist es seine Vision, aus der Stadt mehr herauszuholen und an einer innovativen und lebenswerten Stadt zu arbeiten.

Alle Teile der Oberbürgermeister-Serie

Thomas Ebersberger: “Bayreuth muss sein Geld für Dinge ausgeben, die dieses Geld auch wert sind.”

Aktualisiert am

Thomas Ebersberger (CSU) möchte Bayreuth voranbringen. Deshalb kandidiert er bei der Kommunalwahl 2020 als Oberbürgermeister der Stadt Bayreuth. Im Video über dem Text verrät er, was er in Bayreuth während seiner Amtszeit verändern würde, wieso er Oberbürgermeister werden möchte und mehr.

Im der bt-Spezial-Serie zur Oberbürgermeister-Wahl 2020 hat das Bayreuther Tagblatt alle sieben OB-Kandidaten um ein kurzes Interview gebeten. Bis auf Brigitte Merk-Erbe (Bayreuther Gemeinschaft) haben alle Kandidaten teilgenommen. Teil 2 befasst sich mit Thomas Ebersberger (CSU).

In Teil 1 erklärt Klaus Wührl-Struller, wieso Bayreuth frisches Klima braucht. 

Thomas Ebersberger (CSU) will Bayreuths Oberbürgermeister werden

Thomas Ebersberger (CSU) möchte 2020 der Oberbürgermeister Bayreuths werden. Und er geht davon aus, dass das auch passiert. Denn wenn er nicht davon ausgehen würde, dass er gewählt wird, dann hätte er auch nicht kandidiert, sagt Ebersberger im bt-Interview.

Eine Win-Win-Situation schaffen

Wenn es mit der Wahl zum Oberbürgermeister klappt, möchte Ebersberger zuerst das menschliche Miteinander fördern. Daneben sei auch der Umweltschutz wichtig, erklärt der CSU-Politiker. Allerdings dürfe die Wirtschaft darunter nicht leiden, sodass am Ende eine Win-Win-Situation entstehe, so Ebersberger.

Wir müssen Bayreuth voranbringen. Wir brauchen Investitionen, speziell auch im Bereich Schulen.

(Thomas Ebersberger, CSU)

Dabei sei es wichtig, dass das Geld, das die Stadt Bayreuth ausgibt, auch für Dinge ausgegeben wird, die das Geld auch wirklich wert sind. Als aktuelles Gegenbeispiel nennt Ebersberger das Toilettenhäuschen am Festspielhaus.

Mehr zu den Kommunalwahlen in Bayreuth

Am Sonntag, den 15.3.2020, finden in Bayern die Kommunalwahlen statt. In Bayreuth werden dabei auch die Stadtratsmitglieder sowie die Oberbürgermeisterin bzw. der Oberbürgermeister erstmal zum gleichen Termin neu gewählt. Für die CSU geht dabei Thomas Ebersberger als OB-Kandidat ins Rennen.

Thomas Ebersberger

Ebersberger ist aktuell zweiter Bürgermeister der Stadt Bayreuth. Er wurde 1957 geboren, ist verheiratet und hat drei Söhne. Ebersberger ist selbstständiger Rechtsanwalt, Wirtschaftsjurist an der Universität Bayreuth und Fachanwalt für Familienrecht.

Alle Teile der Oberbürgermeister-Serie

Auf der Reise: Als Hans Walter Wild in Gewehrläufe blickte

Aktualisiert am

Bayreuth hatte einst einen Oberbürgermeister, der unter Flugangst litt und sich schließlich trotzdem auf die Reise nach Frankreich machte. Diese endete unerwartet: Er durfte die Maschine erst verlassen, als ein Sergeant erschien.

Nachzulesen ist die Geschichte in einem Buch des Piloten mit dem Titel “Luftsprünge in die Weltgeschichte”.

Ausgegraben hat die Geschichte der Bayreuther Hobby-Historiker Stephan Müller. Und dessen Erzählung geht so:

Hans Walter Wild, 1958 bis 1988 insgesamt 30 Jahre lang Oberbürgermeister von Bayreuth, startete am 23. Juni 1966 mit seinem Freund Adam Hereth in dessen einmotorigen Flugzeug zu einer Reise nach Paris. Dabei hatte der damals 46-Jährige Wild eine ausgeprägte Aversion gegen das Fliegen und soll das auch regelmäßig unterstrichen haben durch den Satz: “Man muss sein Leben nicht aufs Spiel setzen, wenn man die Verantwortung für Frau und Kinder hat.”

Hans Walter Wild im Jahr 1961. Foto: Archiv Bernd Mayer

Jedenfalls sollte Wild auf Einladung des Vorsitzenden des Pariser Stadtrats, Dr. Pierre Devraigne, im Theater Marigny auf den Champs Elyseès einen Vortrag über „Wagner und Bayreuth“ halten. Und Karl Schmitt, der Flugleiter auf dem Flugplatz Bindlacher Berg, überzeugte ihn schließlich, dass ein Direktflug von Bayreuth nach Paris völlig unproblematisch sei und er sich im Gegensatz zu der langen Autofahrt viel Zeit sparen würde.

Foto: Archiv Bernd Mayer

Abflug Bindlach

So hob die kleine Maschine eines schönen Donnerstags bei Bilderbuch-Wetter ab. Wild und Hereth genossen die Ausblicke auf Bamberg und Würzburg, überquerten Neckar, Rhein und den Pfälzerwald, bis Hereth stutzig wurde: Am Horizont tauchte ein Tiefdruckgebiet auf. In der Nähe von Verdun erwogen die beiden schließlich umzukehren, weil ihre Sicht durch eine dicke Wolkendecke behindert war und in der Maschine keine Blindflug-Anlage installiert war. Da soll Wild gerufen haben: „Rechts von uns ist ein großer Flugplatz!“ Hereth muss eine Rechtskurve geflogen sein und schließlich den riesigen Flugplatz Étain-Rouvres erblickt haben – einen amerikanischen NATO-Flugplatz.

Dreimal um den Kontrollturm

Hereth bat die Amerikaner um Landeerlaubnis, erhielt aber keine Antwort. Um bemerkt zu werden, umflog er dreimal den Kontrollturm, der aber unbesetzt war. Dann landete er. Als Wild und Hereth gerade aus dem Flugzeug stiegen, ertönte ein sehr bestimmter, höchst unfreundlicher Ruf:

„Shut the door and stay inside!“

Wild und Hereth zogen sofort die Türen zu und sahen erst jetzt, dass auf beiden Seiten Soldaten mit schussbereiten Maschinenpistolen standen. Was folgte, war eine leise Unterhaltung im Cockpit. „Hast du die bei der Landung gesehen?“ „Nein.“

„Du, ich glaube, die halten uns für Spione!“

Die Stimmung war gespannt und auch der innere Druck, der bei beiden eindeutig von der Blase kam, steigerte sich ins Unerträgliche.

Eine mehrstündige Untersuchung

Wild und Hereth durften die Maschine erst verlassen, als ein Sergeant erschien, der die Beiden abführte. Es folgte eine mehrstündige Untersuchung, in der Wild die näheren Umstände des Fluges schilderte und der Sergeant eine Kontaktaufnahme zum Flugplatz Bindlacher Berg veranlasste.

Das Ergebnis der Rückfrage befriedigte den US-Militär und seine Stimmung heiterte sich auf, als ihm Wild eine Zeitung unter die Nase hielt, in der ein großes Foto von ihm bei einer Amtshandlung als Oberbürgermeister mit Amtskette zu sehen war.

Hereth erinnert sich, was dann geschah: “Es gab Kaffee, der Sergeant verständigte ‘Paris-Control’ über die Landung, lieferte die neuesten Wettermeldungen und bot sogar Benzin für den Weiterflug an”. Zum Schluss erfolgte eine herzliche Verabschiedung.

Zweites Verhör in Paris

Am frühen Nachmittag kamen sie endlich in Paris an. Doch statt Pierre Devraigne wurden Wild und Hereth von einem temperamentvollen französischen Zollbeamten in Empfang genommen, der lautstark gestikulierend Informationen über den Aufenthalt auf dem US-Stützpunkt wissen wollte. Die Zwischenlandung hätte die französischen Zollbestimmungen verletzt, erklärte der Mann, und Wild und Hereth wurden erneut zu einem Verhör abgeführt. Wild erklärte dort, dass die Lage ernst gewesen sei und man sich zwischen sicherem Tod und einer Notlandung unter Verletzung der französischen Zollbestimmungen habe entscheiden müssen. Dann trat Devraigne auf den Plan. „Er stürzte lautstark auf seinen Freund „Hans Walter“ zu und umarmte ihn herzlich.

Empfang im Rathaus von Paris: Hans Walter Wild und der Vorsitzende des Pariser Stadtrats, Pierre Devraigne. Foto: Archiv Bernd Mayer

Verbrieft ist ein Zitat von Hans Walter Wild:

“Das war wahrscheinlich mein letzter Flug.”


Text: Stephan Müller


Stephan Müller (53) ist Stadtrat, Hobbyhistoriker, freiberuflicher Journalist und Autor zahlreicher Bücher zur Geschichte Bayreuths. Für das Bayreuther Tagblatt hat er sein Archiv geöffnet. Die besten Anekdoten gibt es immer wieder hier beim bt.

Lesen Sie auch:

Von Prinz Charles bis Obama: Das Goldene Buch der Stadt Bayreuth

Aktualisiert am

Wohl kaum eine Stadt von der Größe Bayreuths hat ein „Goldenes Buch”, das mit einer solchen Menge hochkarätiger Persönlichkeiten aufwarten kann. Der Grund: Die Bayreuther Festspiele, die zur Premierenaufführung jährlich am 25. Juli die Prominenz nach Bayreuth locken. Fast alle Bundespräsidenten waren hier, Könige, Staatschefs und Botschafter befreundeter Staaten, Stars und Sternchen aus der Schauspielwelt, Industrielle und Fürsten. Für das Bayreuther Tagblatt hat der Hobbyhistoriker Stephan Müller einen Blick in das Goldene Buch der Stadt geworfen.

Prinzen, Könige, Präsidenten

Ihre Majestät Königin Margarethe II. von Dänemark, Michail Gorbatschow und seine Ehefrau Raissa Gorbatschowa, der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees, Seine Exzellenz Juan Antonio Samaranch, die Prinzessin Begum Aga Khan oder eine komplette UNO-Delegation sind nur einige dieser berühmten Persönlichkeiten. Erst vor zwei Jahren kamen beim Staatsempfang nach der Festspielpremiere Schwedens König Carl Gustaf und Königin Silvia dazu. Einer der herausragenden Eintragungen im Golden Buch der Stadt Bayreuth entstand anlässlich des Besuches von Prinz Charles am 6. August 1987. Der englische Thronfolger Prinz verband einen Besuch bei seiner Coburger Verwandtschaft mit einem Besuch der Bayreuther Festspiele.

Habe die Ehre

Im Bayreuther Stadtrecht ist in einer „Satzung über Auszeichnungen der Stadt Bayreuth“ geregelt, wer sich eintragen darf: So haben Ehrenbürger, Inhaber der Bürgermedaille und des Ehrenrings sogar das Recht, sich in das Goldene Buch der Stadt einzutragen. Auch besondere Ereignisse in der Stadtgeschichte finden sich im Buch, wie die „Festliche Sondersitzung” mit allen Unterschriften der Stadträte zur Einweihung des Neuen Rathauses am 5. Mai 1972.

Fünf auf einen Streich

Zur Geburt der Bayreuther Fünflinge Lisa, Peter, Dirk, Tim und Moritz trugen sich am 27. Juni 1984 die stolzen Eltern Margot und Jürgen Abel ein, ebenso die Delegationen der Partnerstädte Annecy, La Spezia und Rudolstadt, der Franzensbader Heimatgruppe sowie der Partnerregion Burgenland.

Größen der Opernwelt

An große Persönlichkeiten der Bayreuther Festspiele erinnern die Unterschriften von Winifred Wagner, Wolfgang Wagner (anlässlich der Verleihung des Ehrenbürgerrechts am 22. Juli 1976), der Kammersängerin Astrid Varney, dem Kammersänger Wolfgang Windgassen, der Chordirektoren Wilhelm Pitz und Norbert Balatsch oder der Generalmusikdirektor Hans Knappertsbusch.

Die Schwester des Präsidenten

Auma Obama, die Germanistin und kenianische Halbschwerster des früheren US-Präsidenten Barak Obama, hat zwischen 1988 und 1996 an der Uni Bayreuth ihren Doktortitel erworben. Im Jahr 2018 kam sie in die alte Heimat zurück und unterschrieb im Goldenen Buch der Stadt.

Zweimal Gold bei Olympia

Zwei Goldmedaillen gewann die Hochspringerin Ulrike Meyfarth: 1972 in München und 1984 in Los Angeles. Im April 1985 verschlug es sie nach Bayreuth. Die Bayreuther fackelten nicht lange und hielten der Spitzensportlerin ihr Goldenes Buch unter die Nase.

Bayreuths große Mannschaften

Einmal klopfte die Spielvereinigung Bayreuth an der Tür zur 1. Fußball-Bundesliga. In der Saison 1979/80 war das. Die SpVgg wurde Vize-Meister in der 2. Liga, scheiterte in der Aufstiegs-Quali aber mit 1:1 und 1:2 an Bayer 05 Uerdingen.

1985 sind die Basketballer von Steiner Bayreuth in die 1. Bundesliga aufgestiegen. Ein Jahr später belegten sie im Oberhaus sogar den dritten Platz – und zwar mit diesen Spelern in ihren Reihen:

Alle guten Dinge sind drei: Neben Fußball und Basketball wird in Bayreuth seit jeher Eishockey gespielt. Die Mannschaft des Schwimmvereins Bayreuth, wie dieTigers ganz früher einmal hießen, schafften es bis in die 1. Bundesliga. Die ganze Mannschaft kam zum Unterschreiben ins Rathaus.

Weitere Spitzensportler der Stadt

Der Zeichner

Zuständig für die Gestaltung der meisten dieser Seiten war übrigens Sepp Ableiter. Der brauchte für seine beiden großen Freizeitbeschäftigungen Ruhe. Als Bogenschütze bei der Bayreuther Turnerschaft und als Grafiker, der im Auftrag der Stadt Bayreuth die Einträge für das Goldene Buch gestaltete, war es unerlässlich, dass Josef Ableiter eine ruhige Hand bewies.

Von 1960 bis 2004 zeichnete der „Sepp” vor dem Besuch der Prominenten Staatswappen, landestypische Gebäude oder passende Merkmale in das wertvolle Buch. Im Alter von 92 Jahren übergab er diesen „städtischen Auftrag” an seinen Nachfolger Heinz Schimmel. Sepp Ableiter starb 2006 im Alter von 94 Jahren.


Text und Fotos: Stephan Müller


Stephan Müller (53) ist Stadtrat, Hobbyhistoriker, freiberuflicher Journalist und Autor zahlreicher Bücher zur Geschichte Bayreuths. Für das Bayreuther Tagblatt hat er sein Archiv geöffnet. Die besten Anekdoten gibt es hier beim bt.


Lesen Sie auch