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Das Freiwilligenzentrum sucht Mitstreiter

Freiwilligenzentrum sucht Helfer

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Am Donnerstag, den 3. Januar, werden Mitarbeiter des Zentrums von 14 bis 16 Uhr im Eingangsbereich der Stadtbücherei um neue Helfer werben. Im Interview mit dem Bayreuther Tagblatt erklärt die Leiterin des Freiwilligenzentrums, wo derzeit am Dringendsten Hilfe benötigt wird und warum es sich allemal lohnt, sich  ehrenamtlich zu engagieren.

bt-Interview mit Theresa Mayer

Text & Interview: Thorsten Gütling

Magdalena Rosenbusch vor dem Eingang des Außengeländes der Schule.

Inklusion: Zu Besuch bei der inklusiven Alltagshelferin Magdalena Rosenbusch

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In Teil drei unserer Themenreihe “Inklusion” waren wir zu Besuch bei der integrativen Arbeitskraft Magdalena Rosenbusch. Sie arbeitet als Alltagshelferin in der Grundschule St. Georgen. 

Magdalena Rosenbusch ist 21 Jahre alt und arbeitet seit zweieinhalb Jahren an der Grundschule St. Georgen als inklusive Arbeitskraft. Dabei übernimmt sie zahlreiche Aufgaben, wie hauswirtschaftliche Tätigkeiten, die Zubereitung von Snacks für die Kinder der Schule oder der Pausenverkauf.

Die Arbeitsstelle ist in Kooperation mit dem “Lebenswerk” entstanden. Rosenbusch startete zunächst mit zwei Tagen Praktikum im Rahmen eines 27-monatigen Praktikums. Mittlerweile arbeitetet Magdalena Vollzeit an der Schule. Mit der Idee einer stufenweisen Heranführung an den Arbeitsalltag. Das Konzept erweist sich für alle als Gewinn. Für die Schule ist es eine Entlastung im hektischen Schulalltag, für Magdalena bedeutet es Selbstständigkeit zu erlangen und Verantwortung zu übernehmen. Der Schlüssel dazu? Vertrauen und Unvoreingenommenheit im Umgang miteinander.

Magdalena gehört inzwischen zum Leben an der Schule. Sie hat genau das gefunden, was der Grundgedanke der Inklusion verspricht: dabei sein und nicht außen vor. Inklusion selbst ist ein gesellschaftlicher Prozess, der noch lange nicht zu Ende ist. Es geht darum, das Schubladendenken sein zu lassen und offen aufeinander zu zu gehen. Der Ansatz Heidi Raithels, die Magdalena als Integrationsbegleiterin des Diakonischen Werks tatkräftig unterstützt: “Es geht darum Stärken zu stärken um Schwächen zu schwächen.”

Hintergrund zur Arbeit des Lebenswerks

Das Konzept “Lebenswerk” gehört zur Diakonie Bayreuth und Kulmbach. Unter diesem Namen werden alle Werkstätten in denen Menschen mit Beeinträchtigungen arbeiten, zusammengefasst. “Lebenswerk” möchte diesen Menschen einen Platz im Alltag und in der Arbeitswelt ermöglichen. “Teamwerk” gehört auch zum Projekt. Dabei geht es um den Schritt zu Arbeitsplätzen bei Unternehmen in Bayreuth und Umgebung.

Weiterführende Links

Teil zwei unserer Reihe “Inklusion” finden Sie hier.

Teil eins unserer Reihe „Inklusion“ finden Sie hier.

Zum allgemeinen Thema Inklusion in Bayern können Sie sich hier informieren.

Inklusion: bt-Interview mit Kindergartenleiterin Sylvia Jahn

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In Teil zwei unserer Themenreihe haben wir uns heute mit Kindergartenleiterin Sylvia Jahn getroffen. Sie ist Leiterin des integrativen Montessori Kindergartens in der Erlanger Straße. Von den siebzehn Plätzen sind immer drei bis fünf von Kindern mit Einschränkungen besetzt. Wir haben mit Sylvia Jahn über den Alltag eines inklusiven Kindergartens, ihre Gedanken zur integrativen Schule und über die Begriffe im Bereich Inklusion gesprochen.

Interview mit Sylvia Jahn, Kindergartenleiterin des integrativen Montessori Kindergartens

Weiterführende Links

Teil eins unserer Reihe “Inklusion” finden Sie hier.

Weitere Informationen über den integrativen Montessori Kindergarten finden Sie hier.

Zum allgemeinen Thema Inklusion in Bayern können Sie sich hier informieren.

Unsere weiteren Artikel zum Thema „Inklusion“ folgen in den kommenden Wochen.

Inklusion. Was ist das eigentlich?

Inklusion: Was ist das eigentlich?

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Inklusion ist ein Schlüsselwort, das gerade in der Bildung und im sozialen Miteinander einen hohen Wert besitzt. Aber was bedeutet Inklusion eigentlich genau? Und wie läuft es im Alltag, im gemeinsamen Miteinander ab? Um diese Fragen zu beantworten, haben wir uns auf Spurensuche begeben. In einer mehrteiligen Reihe stellen wir verschiedene Projekte und Umsetzungen vor, angefangen in der Grundschule bis hin zum inklusiven Arbeitsplatz.

Was verbirgt sich hinter dem Begriff Inklusion?

Befasst man sich als ersten Schritt mit der konkreten Bedeutung des Wortes an sich, dann bedeutet “Inklusion” zunächst einmal nur “Zugehörigkeit”. Der Gedanke dahinter ist, dass Menschen mit oder ohne Einschränkungen gemeinsam zusammen leben, zusammen lernen und zusammen arbeiten. Es geht um Normalität. Es geht um Gleichberechtigung. Oftmals ist das jedoch noch nicht der Fall. Dabei besagt doch schon Artikel 3 unseres Grundgesetzes: “Alle Menschen sind gleich. […] Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.” Aber oftmals ist es so, dass Menschen mit speziellem Förderbedarf als “anders” angesehen werden und damit schnell in die Abgrenzung geraten. Auf der anderen Seite gibt es aber auch viele vielversprechende Ansätze und großartiges Engagement. Gerade in der Bildung wird das Thema Inklusion heiß debattiert. Die Meinungen sind dabei oftmals so vielfältig wie der Mensch es selber eben ist.

Warum beschäftigen wir uns mit dem Thema Inklusion?

Zum aktuellen Anlass des Schulstarts möchten wir uns gerne im ersten Teil unserer Serie mit inklusivem Unterricht befassen. Unser Ziel ist es, eine Reihe zu erschaffen, die auf vielfältige Art und Weise und von verschiedenen Lebensabschnitten ausgehend, sich dem Thema Inklusion nähert.

Themenreihe Inklusion

Teil 1: Interview mit Rektorin Gabi Hemmer