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In Zeiten von Coronavirus und Veranstaltungsverbot: Bayreuther Pfarrer predigt auf YouTube

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Aufgrund des Coronavirus dürfen in Deutschland derzeit keine Veranstaltungen stattfinden. Davon sind auch Gottesdienste betroffen. Der Bayreuther Pfarrer Hannes Schott hat sich deshalb eine andere Art des Gottesdiensts einfallen lassen: Er predigt auf YouTube. Im Interview verrät Schott wie es dazu kam, ob die Bayreuther mit einer Fortsetzung rechnen dürfen und mehr.

Den vollständigen ersten Meyernberger YouTube-Gottesdienst gibt’s im Video über dem Text.

Im Juni 2019 predigte Pfarrer Hannes Schott in einem fahrenden Bus. Das bt war dabei.

bt-Interview: Der Bayreuther Pfarrer Hannes Schott predigt auf YouTube

bt: Wie kamen Sie auf die Idee zum YouTube-Gottesdienst?

Hannes Schott: Ungewöhnliche Zeiten erfordern ungewöhnliche Maßnahmen. Es tut mir im Herzen weh, dass ich meine Schäfchen gerade nicht mehr sehe und erreiche und Gottesdienste verboten sind. So kam ich auf die Idee des YouTube-Gottesdienstes, den auch andere Kolleginnen und Kollegen gerade im ganzen Land praktizieren. Michael Dorn, unser Dekanatskantor, war sofort Feuer und Flamme für die Idee.

Dann habe ich einen kurzen Gottesdienst entworfen – durch die Erfahrung von Wohnzimmer- und Busgottesdiensten geht mir sowas ziemlich schnell und leicht von der Hand. Wir waren beim Aufnehmen technisch stümperhaft: Handy und Windows Movie Maker, nicht mehr. Das Ergebnis kann sich trotzdem sehen lassen! Ich weiß, dass Teile meiner Gemeinde nicht regelmäßig im Internet unterwegs sind, aber viele von ihnen haben ein Smartphone. Ich hoffe, dass ihre Kinder und Enkel ihnen den Link oder das Video zuschicken und sich die Botschaft “Fürchtet euch nicht” so verbreitet.

bt: Wie war das Feedback bislang?

Hannes Schott: Durchweg positiv und hilfreiche Anregungen in Details. Manche konnten gar nicht glauben, dass wir das nur zu zweit gemacht haben.

Pfarrer Hannes Schott beim Busgottesdienst. Archiv: Frederik Eichstädt.

bt: Wie gehen Sie persönlich mit der Coronakrise um?

Hannes Schott: Der erste Adressat einer Predigt ist man immer selber. Ich versuche mich selbst zu trösten und mir Mut zu machen, denn ich finde, als Pfarrerin oder Pfarrer muss man in stürmischen Zeiten Fels in der Brandung sein. Das Schwierige ist die Planungsunsicherheit. Gerade überlegen wir, die Konfirmation zu verschieben.

bt: Planen Sie weitere Predigten und Gottesdienste auf YouTube?

Hannes Schott: Momentan ist alles offen und es gibt große kreative Potenziale bei vielen Kolleginnen und Kollegen, die ich mir gerade anschaue. Wer gerade online Trost sucht, findet viel. Jetzt gibt es erstmal am Sonntag einen Gottesdienst mit mir um 8.45 Uhr im Radio und dann sehen wir weiter. Aber es hat so viel Spaß gemacht, dass es wahrscheinlich nicht der einzige YouTube-Gottesdienst sein wird.

Klettern, zocken, reden: “Life is More”-Aktionswoche in Bayreuth

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Ursprünglich war es ein gewöhnlicher Reisebus, dann wurde er komplett umgebaut. Ab Anfang September macht der “Life is More-Bus” der Barmer Zeltmission vor dem Finanzamt in Bayreuth halt, mit aufregenden Aktionen im Gepäck.

Die Aktionswoche in Bayreuth startet am 9. September und wird von der evangelisch-freikirchliche Gemeinde (EFG) Bayreuth organisiert. Dann haben Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene die Möglichkeit, gemeinsam Neues auszuprobieren und ins Gespräch zu kommen. Bewegungsfreaks können Kicken, an der Kletterwand an ihre Grenzen gehen oder auf der Hüpfburg toben. Aber auch Computerspiele, eine Playstation, einen Kickertisch und verschiedene Workshops biete der Bus an, so Kathrin Völkel von der EFG Bayreuth.

Life is More bedeutet mitmachen, auftanken, Spaß haben und erleben. Es geht darum, sich untereinander kennenzulernen und in einer lockeren Atmosphäre über den Glauben ins Gespräch zu kommen.

(Kathrin Völkel)

Es gehe aber auch ums Zuhören und darum, gastfreundlich zu sein, so Völkel. Jeder könne aus seinem Alltag erzählen und darüber sprechen, was ihn täglich bewegt. Zudem wird auch regelmäßig ein kurzer biblischer Input gegeben. Der Bus hat wochentags von 15 bis 20 Uhr und am Samstag von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Foto: Evangelisch Freikirchliche Gemeinde Bayreuth


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Pfarrer Schott: Von der Kanzel auf die Blaue Couch

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Der Bayreuther Pfarrer und Kabarettist Hannes Schott kommt ins Radio. Am Mittwoch hat der Pfarrer der Luther- und der Katharina-von-Bora-Kirche in München bei Radiomoderatorin Gabi Fischer auf der “Blauen Couch” Platz genommen. Der Bayerische Rundfunk sendet den Talk am Donnerstag von 19 bis 20 Uhr auf Bayern 1.


In dem Gespräch soll es um das bevorstehende Osterfest gehen und um die Frage, wie Schott Kabarett und Kanzel unter einen Hut bekommt.

Der Pfarrer für Meyernberg, Oberpreuschwitz und den Roten Hügel ist unter anderem Teil des kirchlich-bayerischen Pfarrkabaretts “Weißblaues Beffchen”, des Musik-Comedy-Duos “Zammgebicht” und Autor der ersten Bayreuther Mundart-Bibel.


Bayernweit für Schlagzeilen sorgte Schott im vergangenen Jahr, als er als Wal verkleidet im Internet und auf Marktplätzen Werbung für die Kirchenvorstandswahlen machte.


Der Bayerische Rundfunk schreibt auf seiner Seite:

Bei Gabi Fischer auf der Blauen Couch erzählt er, warum Glaube, Kirche und Humor gut zusammenpassen und was Howard Carpendale mit dem Ganzen zu tun hat.