Teil der BRK-Hundestaffel: Das ist Rettungshund Enya

Die Bayreuther Rettungshundestaffel hat zwei neue Mitglieder. Ende Oktober haben zwei Hunde erfolgreich die Rettungshundeprüfung absolviert. Das Bayreuther Tagblatt stellt Enya, einen der beiden Vierbeiner vor.

Zweimal in der Woche treffen sich die Mitglieder der BRK-Hundestaffel zum Training. Dann wird mit den Vierbeinern der Ernstfall geprobt und Sucheinsätze nach Vermissten nachgestellt. Im Video über dem Text gibt es Eindrücke vom Training.

Enya der kleine Aprilscherz

Zweieinhalb Jahre ist Enya inzwischen alt. Geboren wurde sie am 1. April. Doch schon mit acht Wochen begann für den Bordercollie-Appenzeller-Mix das Training für die Rettungshundestaffel. Und Enya hat Talent. Schon nach gut zwei Jahren Ausbildung – ein Jahr früher als üblich – konnte der Vierbeiner von Hundeführerin Tanja Schreckhas die Prüfung zum Rettungshund erfolgreich ablegen. Hundemama Tanja Schreckhas besitzt seit Jahren Hunde und stellt diese dem BRK als Flächensuchhund zur Verfügung. Doch Enya ist besonders talentiert.

Man hat ihr von Anfang an den Spaß an der Arbeit angemerkt.

(Tanja Schreckhas über Enya)

Tanja Schreckhas mit Rettungshund Enya. Foto: BRK Bayreuth.

Enya wird von ihrer Besitzerin als besonders lauffreudig und kuschelbedürftig beschrieben. Das wird auch beim Training deutlich. Enya sucht immer wieder den Kontakt zu den Menschen und kann es kaum erwarten ihr Training zu beginnen.

Zu Beginn der Ausbildung hatten wir fast Schwierigkeiten Enya von den vermissten Personen loszubekommen. Sie liebt Menschen einfach.

(Tanja Schreckhas über Enya)

Eingespieltes Team

Doch nicht nur den Hund muss das Stöbern und Suchen trainieren. Auch die Hundeführer der BRK-Hundestaffel müssen eine Prüfung ablegen. Darin wird das Wissen über Funk, Kompass und Einsatztaktik bewertet. Nachdem Tanja Schreckhas und Enya erfolgreich ihre Prüfung im Oktober abgelegt haben, steht nun dem ersten Einsatz der beiden nichts mehr im Wege.

Toben und Planschen im Kreuzer: Die besten Bilder vom Hundebadetag

450 Vierbeiner und rund 1.400 Menschen waren am Sonntag beim Hundebadetag im Kreuzsteinbad mit von der Partie. Hier gibt’s die besten Bilder.

Der Hundebadetag 2019 in Bildern

Büro sitzend ist Katharina hier zu sehen
Katharina Ahnefeld koordiniert vom Computer aus ihre Aufgaben und tippt die Buchstaben galant in die Tastatur des iMacs.
BT-Mann Jakob sitzt vor seinem Macbook
Jakob ist ein Meister der Vergleichstheorie und -praxis. Zudem nimmt er einen eigenen Podcast auf. Kritische Stimmen bewundern seinen Kollegen dafür, ihn durch den Podcast zu ziehen. Jakob wohlgesinntere Menschen sehen ihn als Führungsfigur des Podcasts an. Die Zeit wird dies entscheiden.
Redakteurin Carolin sitzt an ihrem Arbeitsplatz
Caro wurde soeben von Katharina umarmt. Das innige Verhältnis der beiden Redakteurinnen kommt von ihrem gemeinsamen journalistischen Talent.
Frederik sitzt an seinem Tisch und probiert den neuen Slider aus
Frederik macht gerne Slider. Fliegen mag er weniger. SEO-optimiertes Schreiben liegt bei Frederik an der Tagesordnung. Kurze Sätze sind gut. Für SEO. Und Frederik. Gerne auch unvollstä.

Fotos: Ochsenfoto.de/Stadtwerke Bayreuth

Fazit

„Wir sind sehr zufrieden mit unserer Veranstaltung“, sagt Harald Schmidt, Bäderleiter bei den Stadtwerken Bayreuth. „Das Wetter war toll und ohnehin geht es uns hauptsächlich darum, unseren Gästen – Menschen wie Hunden – etwas Besonderes zu bieten.“

Das Kreuzer. Foto: Ochsenfoto.de/Stadtwerke Bayreuth.

Auch dieses Jahr verdoppeln die Stadtwerke Bayreuth die Einnahmen aus den Eintrittsgeldern und spenden so 2.200 Euro an die Tierrettung Bayreuth, das Tierheim Bayreuth und an die Rettungshundestaffel des Bayerischen Roten Kreuz. „Alle diese Organisationen leisten Fantastisches für die Tiere in unserer Region. Wir sind überzeugt, dass sie die Spende gut gebrauchen können“, sagt Schmidt.

Mit dem Hundebadetag endet auch dieses Jahr wieder die Freibadsaison. Das Gesamtfazit darüber fällt gemischt aus. Mehr Infos dazu finden Sie in den nächsten Wochen beim Bayreuther Tagblatt.

Wenn Tiere Urlaub machen

Die Urlaubssaison naht. Kofferpacken, ab ins Auto oder zum Flughafen und los geht es. Ohne Haustier ist das alles kein Problem. Doch wer kümmert sich in der Zwischenzeit um die vierbeinigen Lieblinge? Was ist, wenn man keinen netten Nachbarn oder Freund um die Ecke hat, der das Haustier betreuen kann? In Bayreuth und Umgebung gibt es  Tierpensionen, die die Urlaubsbetreuung übernehmen. Wer sein Tier aber lieber zu Hause lassen möchte, kann zum Beispiel einen Tiersitter engagieren.

Rundum-Versorgung in der Pension

Hunde, Katzen und Kleintiere nimmt gerne auch das Tierheim in die Urlaubsbetreuung. Allerdings nur, wenn gerade  Platz ist. Selbstverständlich hängt dies davon ab, wie viele eigene Tiere  im Tierheim untergekommen sind. Außerdem müssen immer ein paar Plätze für Notfälle frei bleiben. „Für kleine Hunde haben wir aber fast immer ein Plätzchen frei“, sagt Kristin Köhler, Leiterin des Bayreuther Tierheims. Vorausgesetzt natürlich, die Tiere sind geimpft. Auf jeden Fall lohne es sich, spontan nachzufragen.

Ein Paradies für Katzen hat Gabriele Voit in Bayreuth geschaffen. Zu ihrer Tierpension gehört auch eine Hundebetreuung  in Wirbenz. Im Hundebus werden die tierischen Gäste bequem von Bayreuth aus in die Pension gebracht. Dort kümmert sich Martina Rejsek um die Tages- und Urlaubsgäste.

Eines der Außengehege für die Katzen in Gabriele Voits Pension. Foto: Redaktion

In den verschiedenen Zimmern leben die Katzen während ihres Urlaubs bei Gabriele Voit zusammen  – immer rund sechs Tiere, getrennt nach Hauskatzen und Freigängern. Für tierische Gäste mit besonderen Bedürfnissen, wie zuckerkranke oder verletzte Tiere, gibt es auch Einzelzimmer.

Kastriert und geimpft müssen alle Tiere sein. Mitbringen müssen die Besitzer eigentlich nur den Impfausweis, wenn sie ihre Lieblinge in der Pension abgeben. Alles andere gibt es in der Pension. Wer möchte, kann natürlich auch das eigene Körbchen oder Futter mitgeben.

Gabriele Voit. Foto: Redaktion

Am Abend gibt es für alle Katzen immer ein kleines Betthupferle.“

(Gabriele Voit, Inhaberin der Tierpension Voit in Bayreuth)

Wer einen Platz braucht, muss schnell sein. „Gerade in der Ferienzeit sind wir immer ausgebucht. Am besten ist es, den Platz gleich zu buchen, wenn der eigene Urlaub gebucht ist“, rät Gabriele Voit.

Gabriele Voit besitzt selbst Wasserschildkröten, Katzen, Hunde und Bartagamen. Sie kennt sich also bestens mit Tieren aus. Und auch ihre Kollegin Martina Rejsek hat viel Erfahrung mit Tieren. Sie nimmt Hasen, Ratten, Mäuse und Co. mit nach Wirbenz in Pflege. Richtige Exoten können die beiden Frauen aber nicht aufnehmen.

Das exotischste waren einmal drei Stinktiere, für die ein Platz angefragt wurde.

(Gabriele Voit)

1997 hat Gabriele Voit mit der Betreuung von Tieren angefangen, hauptberuflich ist sie seit 2005 dabei. Dazu musste sie die Tierschutz-Sachkundeprüfungen ablegen. Das Veterinäramt kommt regelmäßig vorbei und sieht nach dem Rechten.

Streicheleinheiten zu Hause

Zu Hause ist es am schönsten. Foto: Redaktion

Gerade Katzen sind meist sehr sensibel – in ihrer gewohnten Umgebung fühlen sie sich am Wohlsten. Der Transport in eine Tierpension und die fremde Umgebung können Stress auslösen. Manchmal braucht man aber auch nur eine Betreuung für einen Tag oder ein paar Stunden. Im Internet unter Holidog, Pawshake, Betreut oder auf ähnlichen Seiten können Besitzer ganz einfach Tiersitter buchen, die sich um das Haustier kümmern. Für Haustierbesitzer, die kein Problem damit haben, einen Fremden in die eigene Wohnung zu lassen, könnte dies also eine gute Alternative zu einer Pension sein. Zudem ist nicht nur das Haustier betreut, der Tierstitter sieht auch im Haus nach dem Rechten.

Häufig sind die Bedürfnisse der Tiere und die Anforderungen der Besitzer ganz unterschiedlich. Ob Pension oder Sitter muss jeder für sich entscheiden. Manche Tiersitter kommen nur kurz vorbei, um zu füttern und Gassi zu gehen,  manche bleiben mehrere Stunden oder sogar über Nacht. Meist verlangen sie etwas weniger als Pensionen, die das Tier rund um die Uhr betreuen.

Gerade auch für Exoten bietet sich die Urlaubsbetreuung zu Hause an. Christoph Schmitt vom Terrarienclub Bayreuth und Umgebung kennt sich mit Reptilien aus. Ohne Probleme könnten viele der exotischen Tiere eine oder sogar zwei Wochen ohne Betreuung bleiben. Bleiben die Besitzer jedoch länger weg, sollten sie sich darum kümmern, dass jemand nach den Tieren sieht.

Meist kennt man sich unter Reptilien-Freunden und hilft sich aus.

(Christoph Schmitt, Terrarienclub Bayreuth und Umgebung)