Der Fichtelgebirgskrimi Siebenstern geht mit einem Filmtruck auf Tour

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Der Fichtelgebirgskrimi Siebenstern geht mit einem Filmtruck auf Tour durch die oberfränkischen Landkreise. 

Troglauer Buam spielen im Bayreuther Autokino: Zwei Weltpremieren und das Leben während Corona

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Ein Konzert im Autokino in Bayreuth. Am kommenden Mittwoch (10. Juni 2020) spielen dort die Troglauer Buam. Was dort geboten ist, erklärt Thomas Wöhrl im exklusiven bt-Interview.

“Berlin Berlin” als Film – “Klamauk ahoi”

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Die Kinos sind zu, zig Filme wurden verschoben. Und so kommt es, dass manche dieser Filme jetzt auch bei den Streamingdiensten landen, wie “Berlin Berlin”. bt-Kinokritiker Alex Bauer geht mit dem Streifen hart ins Gericht.

Nightlife mit Elyas M’Barek: “Kein Grund sich umzubringen”

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Letzte Woche hat bt-Filmkritiker Alex Bauer im Film “Birds of Prey – The Emancipation of Harley Quinn” einen waschechten Actionfilm gesehen, in dem sich die Hauptdarstellerin durch Gangstermeuten prügelt. Am Mittwoch (12.2.2020) war der bt-Filmkenner nun mit zwei Leserinnen des Bayreuther Tagblatts im Film “Nightlife”. Hier gibt’s die Review von den Dreien.

Vor kurzem hat Kinoexperte Alex Bauer “Die Hochzeit” harsch kritisiert. Die letzte Bestwertung gab es für den Film “1917“.

Nightlife (Trailer)

Sarah und Tamara aus Bayreuth geben ihre Meinung ab

bt-Filmkritiker Alex Bauer findet

bt-Kinokritiker Alex Bauer. Foto: Thorsten Gütling

Überraschung: ‘Nightlife’ ist keine Katastrophe. Kein Til-Schweiger-Humor. Keine Dauerwerbesendung. Keine nervtötender Matthias Schweighöfer.

Zugegeben, ich war skeptisch, als ich den Trailer gesehen habe. Mit Elyas M’Barek stehe ich etwas auf Kriegsfuß, Frederik Lau dagegen finde ich eigentlich immer grandios und von Paulina Rojinski weiß ich nicht, was ich von ihr halten soll als Schauspielerin.

In ‘Nightlife’ spielen M’Barek und Lau die zwei Barkeeper Milo und Renzo, die sich eigentlich vom wilden Nachtleben verabschieden wollen, um “fucking seriös” zu werden, wie Renzo im Film sagt. Blöd nur, dass die beiden vorher noch ordentlich Probleme bekommen, weil sie den falschen Leuten Geld schulden. Joa, klingt jetzt nicht nach dem spannendsten Plot. Ist es auch nicht.

Man kann sich denken, was passiert und wie das Ganze ausgeht. Und dann kommt ja noch eine Lovestory dazu, denn Milo lernt Sunny (Paulina Rojinski) kennen, die eigentlich die Schnauze voll hat von Bad Boys. Tja. Gratulation. Diesen recht unspektakulären Plot handelt Drehbuchautor und Regisseur Simon Verhoeven aber nicht langweilig ab. Zum Glück.

Aber der Herr hat vor vielen Jahren auch ‘Männerherzen’ und ‘Willkomen bei den Hartmanns’ gemacht, die ebenfalls gut waren und sich nicht auf den unlustigen Quatsch von Schweiger und Co. eingelassen haben. Verhoeven inszeniert eine schräge und vor allem lustige Verfolgungsjagd. Auf der Flucht vor der russischen Mafia und den Berliner Assigangstern durchleben Milo, Renzo und später auch Sunny ziemlich witzige Momente. Die Dialoge ziehen, die Action passt, die Gangster sind angenehm absurd gezeichnet voller Klischees. Da kann man wirklich nicht meckern und man vergisst doch relativ schnell den platten Grundplot.

Getragen wird das vor allem vom Zusammenspiel von M’Barek und Lau, auch wenn zweiterer dann doch für die meisten Lacher zuständig ist. M’Barek darf wieder den Sunnyboy, haha, spielen, der seine Traumfrau erobern will. Also wie immer eigentlich. Sogar Rojinski wirkt nicht fehl am Platz in der Geschichte. Und so macht ‘Nightlife’ doch überraschend zwei Stunden lang Laune. Kann man sich anschauen.

3,5 von 5 Sterne

Fichtelgebirgskrimi startet diese Woche im Cineplex Bayreuth

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Am kommenden Samstag (15.Februar 2020) wird der Fichtelgebirgskrimi Siebenstern im Cineplex Bayreuth anlaufen. Die Premiere des Films von Produzent und Regisseur Michael von Hohenberg, war am Samstag (8.Februar 2020) im Kino Marktredwitz.

Der Trailer ist schon etwas länger verfügbar. Ihr könnt hier einen Blick drauf werfen.

Um was geht’s nochmal?

Siebenstern ist eine neue Polizeiserie aus dem Fichtelgebirge, die von vier kleine Polizeiwachen in der Region handelt. Aufgrund von Rationalisierungsmaßnahmen sollen drei Wachen aufgelöst werden. Allein die beste Wache soll erhalten bleiben, laut Polizeipräsident Rath. Damit beginnt ein äußerst kreativer Wettstreit unter den Polizeiwachen, denn wo es keine Fälle gibt, werden eben welche gemacht.

Die Darsteller bei der Premiere in Marktredwitz. Foto: Jutta Jahreis

Low Budget-Produktion

Michael von Hohenberg fungierte in einer Doppelrolle als Produzent und Regisseur. Da das Projekt ein sogenannter “Low Budget-Film” ist, haben die Darsteller auf ein Honorar verzichtet. Trotzdem haben einige namhafte Schauspieler an dem Projekt mitgewirkt. Dazu gehören Andreas Leopold Schadt, bekannt aus dem Frankentatort und Giovanni Arvaneh, der Teil der Serie “Marienhof” war. Auch bei den Vorbereitungen hat jeder mitgeholfen. Die Premiere selbst war ein voller Erfolg. Nun wird der Fichtelgebirgskrimi in ausgewählten Kinos zu sehen sein, auch in Bayreuth. Aktuell gibt es drei Vorstellungstermine und zwar am 15.Februar um 17 Uhr, am 16.Februar um 11 Uhr und am 18.Februar um 20 Uhr.

Birds of Prey – The Emancipation of Harley Quinn: Eine Frau schlägt sich durch Gangster-Horden

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Letzte Woche hat bt-Filmkritiker Alex Bauer im Film “Little Women” große Emotionen und kitschige Liebesszenen gesehen. Am Mittwoch (5.2.2020) war der bt-Filmkritiker nun mit zwei Lesern des Bayreuther Tagblatts im Film “Birds of Prey – The Emancipation of Harley Quinn”. Hier gibt’s die Review von den Dreien.

Vor kurzem ging Kinoexperte Alex Bauer hart mit “Die Hochzeit” ins Gericht. Die letzte Höchstwertung gab es für den Film “1917“.

Birds of Prey – The Emancipation of Harley Quinn (Trailer)

Sarah und Jörg aus Bayreuth geben dem Film 4,5 Sterne

bt-Filmkritiker Alex Bauer findet

bt-Kinokritiker Alex Bauer. Foto: Thorsten Gütling

Vier Jahre hat es gedauert, bis Harley Quinn nach dem doch sehr bescheidenen ‘Suicide Squad’ wieder von DC auf die Leinwand geschickt wird. ‘Birds of Prey – The Emancipation of Harley Quinn’ heißt das neue Werk im DC-Superhelden-Universum.

Und naja, er ist nicht schlecht, aber nunmal leider auch nicht gut. Das fängt schon bei der Story an: Irgendwann nach ‘Suicide Squad’ angesiedelt, Harley hat sich vom Joker getrennt und haust gemeinsam mit einer Hyäne namens Bruce und einem ausgestopften Biber in einer kleinen Bude über einem Asia-Imbiss.

So weit, so schräg. Und was macht sie nach der herzzerreissenden Trennung vom Joker? Naja, das, was die am besten kann: Chaos stiften. Wäre da nicht das Problem, dass plötzlich Gothams halbe Gangsterwelt hinter ihr her wäre und ihr an den Kragen will. Da kommt das Angebot von Obergangster Roman Sionis genau richtig: Immunität gegen ein junges Mädchen, das ihm einen wertvollen Edelstein geklaut hat. Klingt jetzt nicht nach einer großartigen Geschichte. Ist es auch nicht. Aber irgendeinen Rahmen braucht ja das zweistündige Spektakel, in dem Harley zeigen darf, dass sie es auch ohne den schrillen Joker drauf hat.

Schön: Dadurch dass der aus dem Film rausgelassen wird, bleibt dem Zuschauer auch Jared Leto erspart, der in ‘Suicide Squad’ einfach nur nervtötend war. Harley darf sich durch Gangster-Horden schlagen, immer schön brutal natürlich und erfrischend kreativ, nutzt sie doch keine Pistole, sondern alles, was sich so anbietet – und wenn es eine Bowlingkugel ist. Macht Spaß, schaut man gerne an, ist tolle Action und es wäre wirklich schön gewesen, wenn das einfach zwei Stunden lang so laufen würde.

Blöderweise sollen ja auch die Birds of Prey ihren Auftritt haben – ein Trio aus der dritten Reihe des DC-Universums. Und so müssen eben auch noch Huntress, Black Canary und Renee Montoya irgendwie in die Story eingebaut werden. Dass das schwierig wird, wenn der Fokus eigentlich komplett auf Harley Quinn liegt, kann sich jeder denken. Und so bleiben die drei Damen doch sehr flache Sidekicks von Quinn, die aber trotzdem für den einen oder anderen flotten Spruch da sind.

Zum Glück. Sonst wären sie wirklich unnötig gewesen. Und ganz ehrlich: das dürfte auch der einzige Kinoauftritt des Trios gewesen sein – vielleicht sieht man sie ja in Zukunft irgendwo in einer Serie wieder. ‘Birds of Prey – The Emancipation of Harley Quinn’ ist ein schriller, bunter und brutaler Action-Film, der viel richtig macht, aber daran kränkelt, dass DC wieder zu viel reingepackt hat. Aber hey, anschauen kann man ihn sich trotzdem, schon allein weil Margot Robbie einfach eine tolle Harley Quinn abgibt.

3 von 5 Sterne

Little Women: “Große Emotionen und sehr kitschige Liebesszenen”

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Letzte Woche ist bt-Filmkritiker Alex Bauer mit dem Film “Die Hochzeit” hart ins Gericht gegangen. Sieben Tage darauf war der Kinoexperte mit zwei Leserinnen des Bayreuther Tagblatts nun im Film “Little Women” mit Emma Watson. Sein Urteil fällt besser aus als in der vergangenen Woche.

Der Trailer zum Film

Das sagen Michaela Schmidt-Franke und Claudia Meier zum Film

bt-Filmkritiker Alex Bauer findet

bt- Filmkritiker Alex Bauer.

Bei sechs Oscar-Nominierungen für ‘Little Women’ wundert man sich fast, dass Meryl Streep nicht zu den Kandidatinnen gehört, die sich eine goldene Statue abholen könnten. Stattdessen dürfen sich eventuell Saoirse Ronan und Florence Pugh ja über einen Preis freuen. Ronan ist als beste Darstellerin, Pugh für die beste weibliche Nebenrolle nominiert. Verdient, wie ich nach zweieinhalb Stunden Film finde.

Die Geschichte spielt Mitte des 19. Jahrhunderts in den USA – zu einer Zeit, in der der Bürgerkrieg tobt, und: in einer Zeit, in der Frauen nicht durch ihr Schaffen, sondern durch die Heirat mit einer guten Partie definiert werden. In diese Welt passt Jo March (Saoirse Ronan) gar nicht rein. Sie ist Schriftstellerin, unterstützt ihre Familie und will sich partout nicht abhängig machen von einem Mann. Ihre drei anderen Schwestern sind anders. Meg (Emma Watson) will den klassischen Weg mit der Ehe gehen, am besten vermögend, was aber nicht wirklich klappt. Beth (Eliza Scanlen) ist ein introvertiertes Mädchen, die das Wohlergehen anderer über ihr eigenes stellt, auch auf Kosten ihrer Gesundheit. Und Amy (Florence Pugh), die jüngste, will Künstlerin werden und ist am nächsten dran, einen reichen Mann zu heiraten.

Alle vier Darstellerinnen können dabei überzeugen, einzig Watsons und Scanlens Rollen kommen etwas zu kurz. Gut, vielleicht auch besser so, denn so wäre der Film wahrscheinlich noch länger geworden. Und das hätte ihm wahrscheinlich nicht gut getan, denn schon die mehr als zwei Stunden ziehen sich leider oft wie Kaugummi. Spannung? Fehlanzeige. Das ist nicht schlimm, man sollte aber darauf vorbereitet sein. Stattdessen bekommt man einen Film, der vom großartig gespielten Miteinander der vier Schwestern lebt – inklusiver großer Emotionen und teilweise sehr kitschiger Liebesgeschichten.

Und: es werden vier Geschichten von vier starken Frauen erzählt, die sich – jede auf ihre Art – den Herausforderungen des Lebens stellen. Achso, Männer kommen auch vor, klar, irgendwer muss ja geheiratet werden. Von denen bleibt aber wirklich nur Timothée Chamalet in Erinnerung, der dandyhaft und mit traurigem Blick erst die eine Schwester und später dann eine andere bezirzt. Joa. ‘Little Women’ wird sicher kein Kassenschlager werden, anschauen kann man ihn sich trotzdem.

3 von 5 Sterne

Die Hochzeit: “Ein filmisches Desaster” mit Til Schweiger

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Das Urteil von bt-Filmkritiker Alex Bauer ist vernichtend.

In der Ludwigstraße in Bayreuth wurde schon ein Kinofilm gedreht.

In welchen Filmen Bayreuth zu sehen ist

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In diesen Filmen ist die Stadt Bayreuth zu sehen: vom Kino bis zum Sonntagabend-Klassiker.

Fichtelgebirgskrimi Siebenstern: Der Trailer ist da!

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Das Warten hat bald ein Ende. Ab 13. Februar startet der Fichtelgebirgskrimi Siebenstern in den Kinos. Einen ersten Trailer gibt es hier.