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Kein Straßenverkauf: Oberfränkische Stadt setzt Alkoholverbot durch

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An Wochenenden darf ab Freitag (3.7.2020) in der oberfränkischen Stadt Bamberg im Straßenverkauf kein Alkohol mehr verkauft werden.

Neueröffnung in Bayreuth: Freakshakes in neuem Pop-up-Café

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Ab Donnerstag (2.7.2020) gibt es ein Pop-up-Café in der Opernstraße in Bayreuth. Von der Idee bis zur Umsetzung des Konzepts hat es kein halbes Jahr gedauert. 

Maisel’s Weisse trägt Qualitätssiegel auf der Flasche

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Das traditionsreiche Weißbier Maisel’s Weisse trägt von nun an das Qualitätssiegel „Bayerische Edelreifung – zweifach kultiviert“ auf seiner Flasche.

Kulinarisches Oberfranken – Meinel Bräu in Hof

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Kolumnist Christoph Scholz stellt regelmäßige die schönsten kulinarischen Ecken Oberfrankens vor. Diesmal besucht er das Meinel-Bräu in Hof.

Am Montag öffnen Biergärten in Bayern wieder – diese Regeln gelten

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Ab Montag (18.05.2020) darf die Gastronomie in Bayern wieder ihre Außenbereiche öffnen. Dazu zählen auch Bierkeller. Diese Regeln gelten dabei.

Hobbybrauer aus ganz Deutschland in Bayreuth – Wer ist der Beste?

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Bier-Liebhaber kommen am Samstag (29.2.2020) in der Maisel’s Bier-Erlebnis-Welt voll auf ihre Kosten. Nach dem Debüt im letzten Jahr findet zum zweiten Mal das Home Brew Event in Bayreuth statt.

Bier von Hobbybrauern testen beim Home Brew Bayreuth

Mit dabei sind über 30 Hobbybrauer aus ganz Deutschland, die ihr selbstgebrautes Bier mitbringen und zur Verkostung anbieten. Dabei ist es egal, ob das Bier in einem kleinen Kochtopf gebraut wurde oder mit einer fast schon professionellen Anlage in der Garage. “Warum immer nur hochprofessionelles Bier probieren? Es ist doch auch mal etwas besonderes Bier von Hobbybrauern zu probieren”, erklärt Michael König, Biersommelier der Maisel’s Bier-Erlebnis-Welt, das Konzept.

Hobbybrauer aus ganz Deutschland schenken am Samstag ihre Biere aus. Foto: Brauerei Gebr. Maisel KG

Über 30 verschiedene Hobbybrauer am Start

Die Hobbybrauer haben dann ab 14 Uhr die Möglichkeit den Besuchern ihr Bier zu präsentieren. Im Gepäck haben die Freizeit-Brauer bis zu drei verschiedene Biere. Am Ende kann das Publikum dann über den besten Hobbybrauer abstimmen. Neben dem Publikumspreis verkostet auch eine Fachjury die eingereichten Biere der Hobbybrauer und kürt am Ende einen Gewinner.

“Das Event hat letztes Jahr eine super Resonanz erhalten. Und auch in diesem Jahr kommen viele wieder – auch wenn sie 500 Kilometer anreisen müssen”, zeigt sich Michael König stolz.


Los geht es am Samstag, 29.2.2020 ab 14 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Camillo Tomanek (links), Michael König (Mitte) und Valentin Bräunlein (rechts) diskutieren über das neue BBQ-Bier der Brauerei Maisel & Friends. Foto: Christoph Wiedemann

Streng limitiertes BBQ-Bier aus Bayreuth: Maisel & Friends brauen mit Grill-Weltmeister

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Grill-Weltmeister Camillo Tomanek – alias “Don Caruso BBQ” – entwickelt ein neues BBQ-Bier mit der Brauerei Maisel & Friends aus Bayreuth.

So schmeckt’s: Insekten zum Bier

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Wenn am 6. und 7. September rund um die Maisel’s Biererlebniswelt das Craft Brauer Festival steigt, dann serviert Biersommelier Michael König allerlei Köstlichkeiten zum Gerstensaft. Am Samstag finden sogenannte “Tastings” statt. Neben Chips, Früchten und Popcorn gibt es auch Würmer und Grillen zum Bier. Die “Tastings” sind auf 20 Teilnehmer begrenzt und kosten jeweils acht Euro. Ob es sich lohnt hat bt-Redaktionsleiter Thorsten Gütling vorab im Video getestet:

Das Programm zum Craft Brauer Festival gibt’s hier.

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6,50 Euro Verlust pro Kasten: Brauer verlangen höheres Kastenpfand

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Neun Euro Pfand für einen Kasten Bier: Das ist keine Dystopie, sondern bei der Brauerei Grösch in Rödental (bei Coburg) Realität. Andere Brauereien ziehen derzeit nach. Der Grund liegt im hohen Anschaffungspreis für die Kästen. Die bt-Redaktion hat sich in Bayreuth und Umgebung umgehört.

Kästen werden nicht zurückgebracht

Der Grund für den Anstieg des Bierpfands ist simpel. Oft würden die Käufer die Kästen nicht zurückbringen, sondern achtlos entsorgen oder verrückte Dinge damit anstellen. 

Manche Leute bauen aus leeren Kästen die abenteuerlichsten Dinge, wie zum Beispiel Bars oder Couchtische. 

(Eva Ploß, Leiterin Öffentlichkeitsarbeit Maisel’s Brauerei)

Manchmal schleppen auch Touristen die Kisten aus Breitenlesau, Bayreuth oder Creußen mehrere hundert Kilometer mit nach Hause. Und da die Kästen dort niemand zurücknimmt, werden sie einfach verschrottet. Das wäre ja kein Problem für die Brauer, wenn das Kastenpfand die Anschaffungskosten einer Kiste decken würde. Doch dem ist nicht so. 

Bierkästen der Maisels-Brauerei. Symbolfoto: Pixabay.

Kasten teurer als Pfand

Der durchschnittliche Preis, den eine Brauerei für die Anschaffung eines Bierkastens zahlt, ist von vielen Dingen abhängig. Er richtet sich zum Beispiel danach, ob die Kiste aus Neuplastik gefertigt oder ob bei der Herstellung nur altes Plastik aufbereitet wurde. Daneben spielen auch weitere Faktoren wie Farbe, Form oder Aufwand eine Rolle.

Mit Sicherheit lässt sich jedoch sagen, dass jeder leere Kasten in der Anschaffung teurer ist als die 1,50 Euro, die Kunden in den meisten Getränkemärkten als Pfand zahlen. Im Durchschnitt liegt der Preis eher bei vier bis acht Euro pro Kiste. Mit jedem verlorenen Kasten, machen die Brauereien also mehrere Euro Verlust. Besonders betroffen sind kleinere Brauereien, denn diese müssten, aufgrund ihrer kleineren Bestellmenge, auch im Verhältnis mehr pro Kasten zahlen.

Hohe Preise

Bei Maisel’s und den anderen Brauereien in der Umgebung sei dennoch momentan kein Anstieg des Kastenpfands geplant. Konrad Krug von der Brauerei Krug in Breitenlesau erklärt, dass Alleingänge sowieso kaum möglich seien, da die Getränkemärkte eine Erhöhung nicht mitmachen und die Kästen dann einfach aus dem Sortiment nehmen würden. 

An den momentanen Pfandpreisen haben besonders kleine Brauereien und Mittelständler unglaublich zu knabbern.

(Konrad Krug, Geschäftsführer Krug GmbH)

Bierflaschen im Kasten. Foto: Pixabay.

Brauer müssen zusammenhalten

Um entgegenzusteuern, hat Christof Pilarzyk, Geschäftsführer des Brauereigasthofs Grosch, das Kastenpfand für seine Kisten von 3,10 Euro auf 9 Euro erhöht. Bis jetzt haben über 40 Brauereien nachgezogen und das Pfand ebenfalls nach oben geschraubt. Beim Brauhaus Germering beträgt das Pfand nun zum Beispiel 5 statt 1,50 Euro. 

Um dies aber auch flächendeckend umsetzen zu können, müssen die Brauereien, laut Krug, gemeinsam vorgehen. Der Brauereiverband versuche derzeit, diese Änderung anzustoßen. Krug hält dabei einen Pfandpreis von sechs Euro pro Kasten für fair. Denn momentan würde er pro Jahr etwa 50.000 bis 70.000 Euro für neues Leergut ausgeben müssen, obwohl bei ihm, der Erfahrung nach, verhältnismäßig viele seiner Kisten wieder zurückkommen. Bei seinen Kollegen sei diese Zahl daher oftmals noch höher. 

Ausgezeichnet: Brauerei Maisel verteidigt Weltmeister-Titel

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Einmal Weltmeister sein? Kann man schaffen, sagt Brauerei-Chef Jeff Maisel. Dass sein alkoholfreies Weißbier den Titel jetzt aber zum zweiten Mal in Folge einfahren und damit verteidigen konnte, kann der Brauerei-Chef selbst noch kaum glauben.