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Coronavirus in Oberfranken: Übersicht über die aktuellen Corona-Infektionen

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In welchen Teilen Oberfrankens gibt es die meisten neuen Corona-Infektionen? Wo gibt es eher wenig? Wie hat sich die Situation in Coburg verändert? Hier gibt’s die Übersicht.

Coronavirus: Weitere Kommune in Oberfranken überschreitet Obergrenze

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Nach Coburg hat jetzt eine zweite Kommune in Oberfranken die von Bayern eingeführte Obergrenze an Neuinfektionen mit dem Coronavirus überschritten.

Coronavirus in Franken: Die aktuellen Zahlen aus den Regionen Frankens im Vergleich

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Das Coronavirus breitet sich auch in Franken immer aus. Hier gibt’s einen Überblick über die Geschehnisse, die Zahl der Infizierten und mehr.

Coronavirus in Franken: Schule in Oberfranken muss für zwei Wochen schließen – Kind positiv auf Covid-19 getestet

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Eine Schule in Oberfranken muss für zwei Wochen schließen. Ein Kind wurde in einer Kita-Notbetreuung dort positiv auf das Coronavirus getestet. Alle Infos dazu gibt’s hier.

Ausgangsbeschränkung wegen Covid-19: Das ist in Bayern verboten und erlaubt

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Das Coronavirus breitet sich nun auch in Deutschland weiter aus. Es gibt auch mehrere bestätigte Fälle im Landkreis Bayreuth. In Apotheken sind Desinfektionsmittel und Mundschutze vergriffen, in Supermärkten decken sich Bürger für eine Notsituation ein. Der Bayerische Ministerpräsident Markus Söder hat am Freitag (20.3.2020) Ausgangsbeschränkungen für Bayern erlassen. 

Update vom 22. März: Das ist in Bayern verboten und erlaubt

Das ist erlaubt

  • Einkaufen gehen: Weiterhin ist die Lebensmittelversorgung in Bayern gewährleistet. Söder appelliert an die Bevölkerung, keine “Hamsterkäufe” zu tätigen: dafür gebe es keinen Grund.
  • Zum Arzt gehen:  Physiotherapie-Sitzungen nur im Notfall genehmigt, ebenso Ergotherapie oder Logopädie
  • Arbeiten gehen: Arbeitgeber sollen allerdings wenn möglich Home-Office-Varianten anbieten.
  • Geld abheben: Banken/ Ausgabeautomaten haben weiterhin geöffnet. Ministerpräsident Söder warnt allerdings, massenhaft Bargeld abzuheben: dafür gebe es keinen Grund.
  • Zur Post gehen: Der Gang zur Post ist weiterhin erlaubt
  • Gassi gehen: Auch ein Spaziergang mit dem Hund ist weiterhin erlaubt – allerdings alleine oder mit der engsten Familie.
  • Spazieren oder Joggen gehen: In der Regel alleine. Im Ausnahmefall gemeinsam mit Personen “desselben Hausstandes” (der Familie).
  • Lebensgefährten sehen: Weiterhin ist es erlaubt, den Lebensgefährten zu besuchen.
  • Kinder sehen: “Die Wahrnehmung des Sorgerechts” ist weiterhin erlaubt – beispielsweise, falls die Eltern in Scheidung leben und das Sorgerecht/Besuchsrecht geregelt ist.

Das ist verboten

  • Gastronomische Betriebe, Bau- und Gartenmärkte sowie Friseure müssen schließen.
  • Alle Versammlungen werden verboten: Treffen oder Aufhalten von Menschengruppen in der Öffentlichkeit sind verboten. Ohne entsprechende Begründung drohen Bußgelder von bis zu 25.000 Euro.
  • Das Verlassen des Hauses ist ohne wichtige Gründe untersagt

Nach dem Verbot von Versammlungen, den Ausgangsbeschränkungen und Geschäftsschließungen, haben viele Gastronomen, Bäckereien und Co. Lieferdienste für die Bevölkerung eingerichtet. 

Fragen und Antworten zum Coronavirus

Hier werden einige Fragen zum Coronavirus geklärt.

Coronavirus: Wie viele Infizierte gibt es?

Die Weltgesundheitsorganisation WHO gibt jeden Tag neue Zahlen über die Zahl der weltweit Infizierten heraus. Am Samstag (21.3.2020, 16:25 Uhr) waren es weltweit 234.073 bestätigte Fälle. Gestorben sind davon, laut WHO, 9.840 Menschen. Das sind etwa 4 Prozent der Betroffenen. In Deutschland sind derzeit 10.999 Menschen mit dem Virus infizierte Menschen bekannt. Hier gibt es eine Übersicht über die bestätigten Fälle in Franken.

Wie gefährlich ist das Coronavirus?

Ende Februar erklärte Klaus von Stetten vom Gesundheitsamt in Bayreuth: “Der Corona-Virus ist weniger gefährlich als der jährlich auftretende Grippe-Virus.” Wie auch bei einer Grippe könne der Virus vor allem für ältere Menschen oder Menschen mit chronischen Krankheiten gefährlich werden und zum Tod führen. Allerdings ist das auch hier nicht der zwingende Verlauf.

Wie verhalte ich mich, wenn ich die Vermutung habe, mich angesteckt zu haben?

Das Gesundheitsamt Bayreuth empfiehlt hier ein sofortiges Handeln. Wer nach einem Aufenthalt in einem Risikogebiet Krankheitssymptome zeigt oder nachweislichen Kontakt mit einer infizierten Person hatte, meldet sich bitte unbedingt telefonisch bei der Hausarztpraxis und kommt nicht unangemeldet in die Praxis. So werden Ansteckungen vermieden. Am Telefon werden Betroffene dann über weitere Maßnahmen informiert.

Wie unterscheidet sich das Coronavirus von einer Grippe?

Die Symptome ähneln sich zu Beginn sehr, erklärt Klaus von Stetten vom Gesundheitsamt in Bayreuth. Halsschmerzen, Husten, Erschöpfung und Fieber würden daher am Anfang der Erkrankung auftreten. Diese Symptome könnten dann im weiteren Verlauf in einer schweren Lungenentzündung münden, so Klaus von Stetten. Diese sei vor allem für ältere Menschen sehr gefährlich.

Hilft Händewaschen gegen das Coronavirus? 

Prof. Harald Rupprecht vom Klinikum Bayreuth sagt, dass es keinen hundertprozentigen Schutz gegen das Coronavirus gebe. Ein regelmäßiges und intensives Händewaschen könne aber eine gute Vorsichtsmaßnahme sein. Komplett vor dem Virus schützen, könne es aber nicht.

Wie kann ich mich und meine Mitmenschen vor Covid-19 schützen?

Beim Husten und Niesen gebe es einige Hygienemaßnahmen, die Bürger beachten sollen. „Halten Sie sich bitte ein Taschen Tuch vor Mund und Nase und werfen es danach weg“, sagt Professor Rupprecht vom Klinikum Bayreuth. Sollte keines zur Hand sein, ginge auch die Armbeuge. Nach Informationen des Bayerischen Gesundheitsamtes solle man sich auf keinen Fall in die Handflächen niesen. Anschließend sollten Bürger ihre Hände im Idealfall desinfizieren.

Kann ich mich mit einem Mundschutz komplett vor dem Virus schützen?

“Ein normaler Mundschutz ist kein Allheilmittel”, sagt Professor Rupprecht. Dennoch habe er Vorteile. “Er schützt, wenn man direkt angehustet wird. Und er schützt andere, wenn man selbst krank ist”, sagt er.

Wie kann ich eine Ansteckung vermeiden?

Für Schwangere, alte und immunschwache Menschen kann der Virus gefährlich sein. Für diese Menschen sei es hilfreich, belebte Orte und Versammlungen zu vermeiden. „Wer weniger oft Einkaufen geht, geht auch ein geringeres Risiko ein“, erklärt Professor Rupprecht vom Klinikum Bayreuth. Zusätzlich sei es hilfreich den Körperkontakt zu verringern. Umarmungen und Händeschütteln seien Verbreitungswege für Atemwegserkrankungen.

Es kommt zu „Hamsterkäufen“? Muss ich Angst davor haben, vor komplett leeren Regalen zu stehen?

Die Nachfrage nach haltbaren Lebensmitteln und Konserven ist durch die Angst vor dem Coronavirus gestiegen. Dennoch müssen sich Konsumenten keine Sorgen darüber machen, keine Lebensmittel mehr zu bekommen. „Es wird verstärkt eingekauft, aber die Warenlieferungen sind nicht gefährdet. Von daher ist bei uns immer etwas vorhanden“, erklärte Maik Richter, der Marktleiter von Real in Bayreuth Anfang März. Ende des Monats haben einige Supermärkte in anderen Bundesländern eine maximale Abgabemenge für Klopapier eingeführt. Dies führte ein Einzelfällen zu Körperverletzung, Beleidigungen und Diebstahl. 

Meine Apotheke hat kein Desinfektionsmittel mehr. Wie bekomme ich trotzdem welches?

Die Weltgesundheitsorganisation hat eine Anleitung herausgegeben, wie Sie sich selbst Desinfektionsmittel herstellen können. Die Anleitung zum Herstellen eines Desinfektionsmittels gibt’s hier. Auch einige Apotheken haben eigens hergestellte Mittel auf Lager.

Coronavirus in Franken: Zwei weitere Schüler positiv getestet – mehrere Schulen geschlossen

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Das Coronavirus breitet sich auch in Franken aus. Es wurden erste Schüler positiv getestet. Mittlerweile wurden weitere Schulen geschlossen.

Coronavirus in Franken. In fränkischen Regionen breitet sich Covid-19 aus.

Alle Infos zum Coronavirus: Wie gefährlich ist die Krankheit wirklich?

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Das Coronavirus breitet sich nun auch in Deutschland weiter aus. Nachdem die Krankheit im Dezember in der chinesischen Stadt Wuhan seinen Ursprung nahm, sind inzwischen auch mehrere Fälle in Oberfranken, Mittelfranken und Unterfranken aufgetreten. Inzwischen gibt es auch zwei bestätigte Fälle im Landkreis Bayreuth. In Apotheken sind Desinfektionsmittel und Mundschutz vergriffen, in Supermärkten decken sich Bürger für eine Notsituation ein.

Dieses Vorgehen und Meldungen über die Absage von Großveranstaltungen verunsichert Bürger. Wie gefährlich ist das Coronavirus wirklich? Was kann ich tun um eine Ansteckung zu vermeiden? Das Bayreuther Tagblatt hat mit Experten gesprochen und klärt zehn wichtige Fragen zum Coronavirus.

Coronavirus: Wie viele Infizierte gibt es?

Die Weltgesundheitsorganisation WHO gibt jeden Tag neue Zahlen über die Zahl der weltweit Infizierten heraus. Am Donnerstagmorgen (5.3.2020) waren es weltweit 95.270 bestätigte Fälle. Gestorben sind davon, laut WHO, 3.279 Menschen. Das sind 0,03 Prozent der Betroffenen. In Deutschland sind derzeit 262 mit dem Virus infizierte Menschen bekannt. Hier gibt es eine Übersicht über die bestätigten Fälle in Franken.

Wie gefährlich ist das Coronavirus?

Ende Februar erklärte Klaus von Stetten vom Gesundheitsamt in Bayreuth: “Der Corona-Virus ist weniger gefährlich als der jährlich auftretende Grippe-Virus.” Wie auch bei einer Grippe könne der Virus vor allem für ältere Menschen oder Menschen mit chronischen Krankheiten gefährlich werden und zum Tod führen. Allerdings ist das auch hier nicht der zwingende Verlauf.

Wie unterscheidet sich das Coronavirus von einer Grippe?

Die Symptome ähneln sich zu Beginn sehr, erklärt Klaus von Stetten vom Gesundheitsamt in Bayreuth. Halsschmerzen, Husten, Erschöpfung und Fieber würden daher am Anfang der Erkrankung auftreten. Diese Symptome könnten dann im weiteren Verlauf in einer schweren Lungenentzündung münden, so Klaus von Stetten.

Hilft Händewaschen gegen das Coronavirus? 

Prof. Harald Rupprecht vom Klinikum Bayreuth sagt, dass es keinen hundertprozentigen Schutz gegen das Coronavirus gebe. Ein regelmäßiges und intensives Händewaschen könne aber eine gute Vorsichtsmaßnahme sein. Komplett vor dem Virus schützen, könne es aber nicht.

Wie kann ich mich und meine Mitmenschen vor Covid-19 schützen?

Beim Husten und Niesen gebe es einige Hygienemaßnahmen, die Bürger beachten sollen. „Halten Sie sich bitte ein Taschen Tuch vor Mund und Nase und werfen es danach weg“, sagt Professor Rupprecht vom Klinikum Bayreuth. Sollte keines zur Hand sein, ginge auch die Armbeuge. Nach Informationen des Bayerischen Gesundheitsamtes solle man sich auf keinen Fall in die Handflächen niesen. Anschließend sollten Bürger ihre Hände im Idealfall desinfizieren.

Kann ich mich mit einem Mundschutz komplett vor dem Virus schützen?

“Ein normaler Mundschutz ist kein Allheilmittel”, sagt Professor Rupprecht. Dennoch habe er Vorteile. “Er schützt, wenn man direkt angehustet wird. Und er schützt andere, wenn man selbst krank ist”, sagt er.

Wie kann ich eine Ansteckung vermeiden?

Für Schwangere, alte und immunschwache Menschen kann der Virus gefährlich sein. Für diese Menschen sei es hilfreich, belebte Orte und Versammlungen zu vermeiden. „Wer weniger oft Einkaufen geht, geht auch ein geringeres Risiko ein“, erklärt Professor Rupprecht vom Klinikum Bayreuth. Zusätzlich sei es hilfreich den Körperkontakt zu verringern. Umarmungen und Händeschütteln seien Verbreitungswege für Atemwegserkrankungen.

Es kommt zu „Hamsterkäufen“? Muss ich Angst davor haben, vor komplett leeren Regalen zu stehen?

Die Nachfrage nach haltbaren Lebensmitteln und Konserven ist durch die Angst vor dem Coronavirus gestiegen. Dennoch müssen sich Konsumenten keine Sorgen darüber machen, keine Lebensmittel mehr zu bekommen. „Es wird verstärkt eingekauft, aber die Warenlieferungen sind nicht gefährdet. Von daher ist bei uns immer etwas vorhanden“, erklärt Maik Richter, der Marktleiter von Real in Bayreuth.

Wie verhalte ich mich, wenn ich die Vermutung habe, mich angesteckt zu haben?

Das Gesundheitsamt Bayreuth empfiehlt hier ein sofortiges Handeln. Wer nach einem Aufenthalt in einem Risikogebiet Krankheitssymptome zeigt oder nachweislichen Kontakt mit einer infizierten Person hatte, meldet sich bitte unbedingt telefonisch bei der Hausarztpraxis und kommt nicht unangemeldet in die Praxis. So werden Ansteckungen vermieden. Am Telefon werden Betroffene dann über weitere Maßnahmen informiert.

Meine Apotheke hat kein Desinfektionsmittel mehr. Wie bekomme ich trotzdem welches?

Die Weltgesundheitsorganisation hat eine Anleitung herausgegeben, wie Sie sich selbst Desinfektionsmittel herstellen können. Die Anleitung zum Herstellen eines Desinfektionsmittels gibt’s hier. Auch einige Apotheken haben eigens hergestellte Mittel auf Lager.

Coronavirus in Franken: Weitere Infizierte in mittelfränkischer Stadt

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Das Coronavirus breitet sich nun auch in Franken aus. Damit ist Covid-19 weiter auf dem Vormarsch, wie es Mediziner und Experten vermutet haben. Warum trotzdem keine Panik ausbrechen sollte, erklärt ein Bayreuther Mediziner vom Klinikum Bayreuth. In vier fränkischen Regionen wurden Patienten positiv auf das Coronavirus getestet, in Oberfranken gibt es eine Familie in Quarantäne. Hier gibt es den Überblick über die Krankheit in Franken:

Update vom 4. März 2020 um 15 Uhr: Dritter Fall von Coronavirus in mittelfränkischer Stadt

Die Stadt Nürnberg teilt mit, dass es nun einen dritten Patienten in Nürnberg gibt, der positiv auf Covid-13 getestet wurde. “Es handelt sich um einen Reiserückkehrer aus Südtirol. Der Infizierte befindet sich in häuslicher Quarantäne und wird vom Gesundheitsamt der Stadt Nürnberg betreut”, heißt es auf der Seite der Stadt Nürnberg. Das Gesundheitsamt habe sich mit den Kontaktpersonen in Verbindung gesetzt.

Update vom 4. März 2020 um 14 Uhr: Weiterer Corona-Patient in Nürnberg

Das Nürnberger Gesundheitsamt teilte am Mittwoch (4.3.2020) mit, dass eine weitere Patienten positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Nach Informationen der Stadt Nürnberg ist die Frau von einer Reise aus Italien aus Piemont zurückgekehrt. Die Frau ist mit ihrer Familie in häuslicher Quarantäne. Die Testergebnisse der restlichen Familienmitglieder sollen am Donnerstag (5.3.2020) vorliegen.

Coronavirus in Bayreuth

Am Montag (2.3.2020) wurde bekannt, dass eine Arztpraxis und ein Kindergarten in Goldkronach schließen mussten. Grund waren zwei Patienten, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Die beiden Einrichtungen wurden vorsichtshalber geschlossen. Weitere Informationen zum Coronavirus in Bayreuth gibt es hier.

Covid-19 in Bamberg

Am Dienstag wurde eine sechsköpfige Familie in Quarantäne geschickt, berichtet das Bamberger Landratsamt. Die Familie soll Kontakt zu einem infizierten Mann aus Mittelfranken gehabt haben, teilt das Landratsamt weiter mit.

Erlangen mit dem ersten Fall in Franken

Ein Arzt aus Erlangen war der erste bekannte Fall von Coronavirus in Mittelfranken. Der Patient befindet sich derzeit auf der Isolierstation und wird dort behandelt. Wie Nordbayern.de berichtet, soll es dem Mann aber nicht “wirklich schlecht” gehen.

Coronavirus in Nürnberg

Ein Mann aus Nürnberg ist ebenfalls positiv auf Covid-19 getestet worden. Er soll sich nach Berichten von Nordbayern.de während einer Geschäftsreise in Baden-Württemberg angesteckt haben. Deshalb werde er aktuell in Karlsruhe behandelt. Allerdings hat sich auch die Frau des Mannes mit dem Virus angesteckt. Sie wird aktuell im Klinikum behandelt. Die Tests bei weiteren Verwandten der Familie seien negativ ausgefallen.

Frau in Schwabach infiziert

Im Klinikum in Roth wird eine Frau behandelt, die positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Sie habe nach einer Reise in Teneriffa grippeähnliche Symptome bemerkt und sei anschließend positiv auf Covid-19 getestet worden.

Da wegen der Krankheit auch in Bayreuth Desinfektionsmittel knapp wird, stellt eine Bayreuther Apotheke das Mittel wieder selbst her.

Franken sind die glücklicheren Bayern

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Wir haben es schon immer gewusst: Wir Franken sind nicht nur die besseren, sondern auch die glücklicheren Bayern. Die zufriedensten Deutschen leben zufolge des aktuellen Glücksatlas allerdings in Schleswig-Hollstein.

Wir Franken belegen im Deutsche Post Glücksatlas 2019 den vierten Platz. Wahnsinn. Darauf stoßen wir heute Abend mit einem schönen Seidla Bier an. Denn unsere Glücksgefühle sind kaum noch zu bändigen. Ähnlich dem Rentner aus Mittelfranken, der vor einiger Zeit 2,7 Millionen Euro im Lotto gewonnen hat und den total überschwänglichen Überbringer der Nachricht völlig euphorisiert mit den Worten „bassd scho“ empfangen haben soll. So sind wir eben.

Aber auch insgesamt ist die Lebenszufriedenheit der Menschen in Deutschland laut dem Glücksatlas in diesem Jahr besonders hoch. „Zum Spitzenwert in der Zufriedenheit tragen die anhaltend gute Beschäftigungslage und die positive Entwicklung der Haushaltseinkommen bei sowie eine solide Robustheit der Bevölkerung gegenüber medialen Schlechtwettermeldungen“, sagt Studienleiter Bernd Raffelhüschen von der Universität Freiburg.

Wohnsituation macht Franken glücklich

Während den Platz ganz oben die Bewohner Schleswig-Holsteins verteidigt haben, bekommt man die „Anleitung zum Unglücklichsein“ in Brandenburg, das erneut das Schlusslicht unter den deutschen Bundesländern bildet.

Und wir in Franken? Sind alles in allem mit unserem Leben zufrieden, was laut der Studie schon zu Platz 4 in Deutschland reicht. Mit Blick auf die Sparte Wohn- und Freizeitsituation sind wir sogar Deutscher Meister. Die Wissenschaftler führen das auf die unterdurchschnittliche Mietbelastung zurück – nur 16,9 Prozent des Einkommens müssen bei uns für die Kaltmiete ausgegeben werden.

 

Bei der Gesundheitszufriedenheit (6,6) liegt Franken im Durchschnitt (6,6), obwohl die Pflegequote mit 34,7% deutschlandweit die drittniedrigste ist. Auch mit ihrer Arbeitssituation (7,1) sind die Franken leicht unterdurchschnittlich zufrieden, obwohl sie die drittniedrigste Arbeitslosenquote von 3,3 Prozent haben.

Und wer hätte es gedacht: Das Haushaltseinkommen bewerten wir Franken sehr positiv (6,9). Kein Wunder, wir verfügen mit den restlichen Bayern über das bundesweit höchste durchschnittliche Einkommen (24.963 Euro). Noch vor den Hamburgern. Die liegen übrigens insgesamt auf Platz 3, obwohl sie den gleichen Schnitt von 7,27 Punkten wie wir Franken haben.

Blick von oben auf den Rest Bayerns

Wir könnten nun natürlich unglücklich darüber sein oder uns ärgern, dass wir um den Platz auf dem Treppchen gebracht wurden. Aber erstens stählen uns mit solchen gefühlten Niederlagen wöchentlich der Glubb und leider viel zu häufig aktuell auch die Tigers und medi. Stattdessen genießen wir lieber das erhebende Gefühl, auf die auf Platz 5 darnieder liegenden Südbayern herabzublicken, die vor allem über ihre schlechte Wohnsituation (zu wenig Wohnraum bei zu hohen Mieten) flennen.

Auch wenn die Deutschen immer glücklicher werden, liegen sie im europäischen Vergleich nur im Mittelfeld. Stand 2018: nur Platz 10. Abgeschlagen hinter den Wohlfühlstaaten Dänemark, Niederlande und Schweden. Aber bassd scho, sollen die Touristen nur dorthin, haben wir wenigstens unser schönes Franken für uns allein.