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Stadträte finden Nutzungsgebühr für Kunstrasenplatz in Bayreuther Stadion unfair

Sportvereine in Bayreuth dürfen die Turnhallen kostenlos nutzen. Bei Punktspielen kostet die Nutzung des Kunstrasenplatzes des Hans-Walter-Wild-Stadions allerdings etwas. Christian Wedlich (CSU) findet das ungerecht.

Jugendwort des Jahres 2020 – das sind die Kandidaten

Das sind die zehn Kandidaten zum Jugendwort des Jahres 2020 in Deutschland. 

Fifty-Fifty-Taxi für die Stadt Bayreuth beschlossen: Allerdings wird es eine Einschränkung geben

Das Fifty-Fifty-Taxi wurde vom Bayreuther Stadtrat am Mittwoch (22. Juli 2020) auch für die Stadt Bayreuth entschlossen. Allerdings wird es eine Altersbeschränkung geben.

Fifty-Fifty-Taxi in Bayreuth und Landkreis vor Einführung

Das Fifty-Fifty-Taxi in Stadt und Landkreis Bayreuth steht kurz davor, fest eingeführt zu werden. Die Entscheidung fällt am Montag (13.7.2020). 

Neue KiTa in Bayreuth geplant – wo kann sie gebaut werden?

Neue KiTa für Bayreuth? Der Bedarf an Krippen- und Kindergartenplätzen steigt in Bayreuth. Seit 2016 nehmen die Kinderzahlen in der Stadt Bayreuth zu, wobei 2017 überdurchschnittlich war. Das bedeutet einen höheren Betreuungsbedarf in der Stadt Bayreuth. So beschreibt Oberverwaltungsrätin Manuela Brozat die Situation.

AWO plant neue KiTa in Bayreuth

Auch deshalb plant die AWO eine neue KiTa an der Jakobshöhe. Ein Grundstück, welches aktuell zur SpVgg Bayreuth zählt. Über das Grundstück müsse die Stadt Bayreuth demnächst entscheiden.

Schon jetzt gebe es Probleme bei Zugezogenen oder Eltern, die den Anmeldetermin verpasst hatten, im laufenden Jahr kurzfristig einen Betreuungsplatz zu ergattern. Dazu kommen 2025 eine neue Hürde: Ab diesem Zeitpunkt wird es einen Rechtsanspruch auf Schulkindbetreuung geben, erklärt Brozat.

KiTa in Bayreuth: Hartplatz der SpVgg Bayreuth?

Nach den Zahlen von Wartelisten oder den Nachfragen beim Jugendamt könne der Bedarf von 112 Betreuungsplätzen festgestellt werden. Deshalb soll eine neue Kindertageseinrichtung gebaut werden. Der Ort für die neue Awo-KiTa soll an der Spitzwegstraße sein. Der Ort sei gleich für mehrere Stadtteile gut erreichbar: Altstadt, Saas oder Meyernberg.

Marion Tost von der AWO Stadt Bayreuth sagt, dass die Planungen in den Startlöchern stehen. Aktuell liegt das Problem beim Grundstück. Da müsse die AWO auf die Stadt warten. Heißester Favorit sei der Hartplatz von der SpVgg Bayreuth, den diese dann an die Stadt zurückgebe. “Dort hätten wir 2.000 bis 2.500 Quadratmeter für eine neue KiTa”, erläutert Tost.

Bayreuth: KiTa soll Sportkita werden

Besonders an der neu geplanten KiTa: Es soll eine Sport-KiTa werden, die verstärkt mit Vereinen zusammenarbeitet. Eine solche Kooperation ist neu für Bayreuth. Fußball, Tennis, Boulder und viele weitere Vereine sollen mit Kooperationen zu einer bewegungsorientierten Förderung der Kinder beitragen.

“Jetzt soll Leben in die Bude kommen”: So sieht die neue Jugendstätte aus

Offene, lichtdurchflutete Räume, modern und farbenfroh – das ist die neue Jugendstätte des Kreisjugendrings Bayreuth in Haidenaab. Im Video über dem Text gibt’s einen kleinen Einblick in die neuen Räumlichkeiten. 

“Schick und modern – ein wahres Vorzeigeobjekt”

Rund 3,2 Millionen Euro investierte der Landkreis Bayreuth in das neue, moderne Selbstversorgerhaus. Die Jugendstätte bietet Platz für Jugend- und Inklusionsgruppen, aber auch Schulklassen. Insgesamt gibt es 34 Betten in elf Zimmern. Alle ausgestattet mit eigenem Bad. Zusätzlich gibt es einen großen Mehrzweckraum mit Kicker, einen Speisesaal und zwei weitere Räume für pädagogische Arbeiten.

Die Jugendstätte Haidenaab ist ein Leuchtturm für die Jugendarbeit in unserer Region. Wir sind froh und dankbar eine solche schicke Herberge bekommen zu haben und betreiben zu dürfen.

(Christian Porsch, Vorsitzender des Kreisjugendrings Bayreuth)

Fünf Jahre von der Planung bis zur Eröffnung

Fünf Jahre lang dauerten die Planungen und Bauarbeiten an. Am Samstag, 5. Oktober, fand dann die offizielle Eröffnung statt. Vor allem der Inklusionsgedanke steht bei den neuen Räumen im Vordergrund.

Gerade in Sachen Barrierefreiheit sind wir als Selbstversorgerhaus bayernweit einmalig.

(Christian Porsch, Vorsitzender des Kreisjugendrings Bayreuth)

Ein Haus für alle

Neben der Blindenschrift und sogenannten Induktionsschleifen, die Hörgeschädigte unterstützen, gibt es auch zwei komplett barrierefreie Zimmer.

Es wird Zeit, dass jetzt Leben in die Bude kommt. Hier soll getobt, gefeiert und gelernt werden.

(Christian Porsch, Vorsitzender des Kreisjugendrings Bayreuth)

Beachen, Skaten, Turnen: In der Scheffelstraße wird über Lärm diskutiert

Der Jugendausschuss des Stadtrats wird sich in seiner ersten Sitzung nach der Sommerpause am Montag mit der Zukunft der ehemaligen Tennisplätze des Post SV an der Scheffelstraße befassen. Auf der Fläche könnten Beachvolleyballplätze und eine Skate-Anlage entstehen.

Scheffelstraße

Foto: Thorsten Gütling

Die über viele Jahre vom Verein gepachteten und zuletzt total verwilderten Flächen sind inzwischen an die Stadt zurückgegeben worden. Zur künftigen Nutzung liegen Anträge der Fraktionen der Bayreuther Gemeinschaft, der CSU- sowie der SPD-Fraktion vor.

Generationen sollen spielen

SPD-Stadtrat Siegfried Zerrenner fordert in einem Antrag, der dem Bayreuther Tagblatt vorliegt, den Bau eines Generationenspielplatzes. Vorbild sollten die bestehenden Anlagen an Röhrensee oder Rosenau sein. Ein solcher Platz gleicht einem Fitnessstudio unter freiem Himmel, sei eine ideale Ergänzung zum bereits vorhandenen, Bolz-, Basketball- und Beachvolleyball-Platz auf der gegenüberliegenden Straßenseite und würde alle Bürger der Stadtteile Kreuz und Altstadt „in erheblichem Maße profitieren“ lassen. Dazu solle eine kleine Skate-Anlage „für Anfänger oder Neueinsteiger“ gebaut werden.

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Foto: Magdalena Dziajlo

Die Vorschläge von CSU und Bayreuther Gemeinschaft sehen vor, dort den Skate-Park zu bauen, für den im Südwesten der Stadt schon lange ein passender Ort gesucht wird. Die Stadtverwaltung verwies daraufhin aber auf ein Gutachten aus dem Jahr 2007, das zu dem Ergebnis gekommen sei, dass sich Anwohner von einer Skate-Anlage an der Scheffelstraße gestört fühlen könnten. 2007 wurde nämlich schon einmal über eine solche Anlage nachgedacht – allerdings auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Dort befindet sich heute ein Beachvolleyball- und ein Basketball-Platz.

Keine Einsicht in das Gutachten

Auf Nachfrage des Bayreuther Tagblatts wollte die Stadt keinen Einblick in das Gutachten gewähren, um der jetzt geplanten Diskussion im Jugendausschuss nicht vorweg zu greifen, wie es hieß. Allenvoran die mittlerweile ausgeschiedene Stadträtin der Grünen, Ulrike Gote, kritisierte das Alter des Gutachtens und dass dessen Inhalt weiten Teilen des Stadtrats nicht einmal bekannt sei. Gote, die Einblick hatte, sagt: Daraus gehe hervor, dass die Scheffelstraße mit einer Belastung von rund 60 Dezibel wesentlich lauter als ein Skate-Park sei.

Der Sportplatz des Post-SV, wie ihn die SpVgg Bayreuth hergerichtet hat. Foto. Thorsten Gütling.

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Statt für eine Skate-Anlage sprechen sich Teile der Verwaltung für den Bau eines „Trendsport-Zentrums“ an der Scheffelstraße aus. Auf den früheren Tennisplätzen sollten demnach drei Beachvolleyball-Plätze entstehen. Der bereits bestehende Platz auf der Gegenüberliegenden Straßenseite sollte dafür weichen und durch einen Beachsoccer-Platz ersetzt werden. Insgesamt will die Stadt dafür rund 210.000 Euro ausgeben.

Scheffelstraße: Skatepark zu laut für Anwohner

Die Entscheidung scheint gefallen. Geht es nach Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe und dem Jugendamt der Stadt Bayreuth, soll auf den verwilderten Tennisplätzen des Post-SV an der Scheffelstraße ein Beachvolleyball-Zentrum entstehen – und eben nicht der lange ersehnte Skatepark, der schon in der Saas nichts wurde.

Zwar fordert die CSU-Fraktion im Stadtrat an dieser Stelle explizit einen Skatepark, weil schon benachbarten Stadtteil Saas ein solcher den Jugendlichen zugesagt aber kein geeigneter Platz dafür gefunden wurde. Und auch die Fraktion der Bayreuther Gemeinschaft spricht sich in einem Antrag für einen Skate-Park oder eine “Anlage für Trendsportarten” aus. Aus der Stadtverwaltung heißt es dazu aber, eine Skate-Anlage an dieser Stelle wäre für die Anwohner zu laut.

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Gemeinsam mit der Gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft GEWOG habe die Stadt die Realisierung einer Skate-Anlage an der Scheffelstraße bereits 2007 untersucht. Damals, ging es um die Umgestaltung des Spielplatzes auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Zudem verfüge die Stadt mit der derzeit gesperrten weil erneuerten Skate-Anlage an der oberen Röth, sowie den anlagen in St. Johannis und an der Schoko-Fabrik, über ein sehr gutes Angebot für Skater.

Für den Bau der Beachvolleyball-Plätze wird die Stadt ersten Berechnungen zufolge rund 210.000 Euro ausgeben müssen. Das Beachvolleyball-Feld, das es auf der gegenüberliegenden Straßenseite bereits gibt, soll im Zuge des Neubaus auf der Post-SV-Fläche zu einem Beach-Soccer-Feld umgestaltet werden. Mit der Investitionen will die Stadt eigenen Aussagen zufolge das öffentliche Freizeit- und Sportangebot weiter ausbauen. Am Montagnachmittag soll der Jugendausschuss darüber befinden. Endgültig entscheiden müsste dann der Stadtrat in seiner nächsten Sitzung. Frühestens im Herbst 2020 könnten die Beachvolleyball-Felder dann gebaut werden.

 

Abenteuerspielplatz: Zukunft weiter ungewiss

Und wieder gibt es keine Entscheidung, wie es mit dem Abenteuerspielplatz am Meranierring weitergehen soll. Eigentlich wollte der Bauausschuss am Dienstag darüber beraten, warum er nicht schon während der Haushaltsberatungen über die gestiegenen Kosten für den Neubau des Häuschens auf dem Spielplatz erfahren hat. Eigentlich! Denn daraus wurde nichts. Das Rechtsreferat hat dazu eine Untersuchung durchgeführt. Doch bereits zu Beginn der Sitzung stellte Dr. Stefan Specht (CSU) einen Geschäftsordnungsantrag. Er schlug vor, das Thema in die nächste Stadtratssitzung zu verschieben, da es nicht um die Bewilligung der Mittel oder um das Gebäude selbst ginge. Gesagt, getan. Die Mehrheit des Bauausschusses stimmte dem Antrag zu.

Wegen gravierender Mängel ist der Abenteuerspielplatz seit Januar geschlossen. Dabei handelt es sich bei der Anlage am Meranierring um mehr als nur um einen Abenteuerspielplatz. In dem Holzhaus fand bislang auch offene Jugendarbeit statt. Bis zu 50 Jugendliche tummeln sich bei gutem Wetter um die Hütte. Und auch die Kinder des Heilpädagogischen Zentrums nutzten den Spielplatz regelmäßig.

Das alte Holzhaus sollte eigentlich in diesem Jahr gegen ein neues Haus in Massivbauweise ersetzt werden. Nicht zuletzt auch deshalb, weil die Holzhütte vor 30 Jahren nur als Provisorium auf dem Abenteuerspielplatz abgestellt wurde, wurden Mängel wie eine fehlende Dämmung, fehlende Mitarbeitertoiletten und eine Elektroheizung, die hohe Energiekosten verursacht, lange Zeit in Kauf genommen. Dann aber begann das Haus den Hang, an dem es gebaut ist, hinab zu rutschen. Mehr als 20 Zentimeter hat es sich schon bewegt. Ende 2017 schlug die Stadtratsfraktion Junges Bayreuth Alarm.

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Ein Entwurf sah daraufhin ein massives Haus mit 116 Quadratmetern Fläche, zwei Spielräumen, Toiletten und einem Büro vor. Um es am Hang zu stabilisieren, sollte ein Teil des Gebäudes unterkellert werden. Immerhin 300.000 Euro wollte der Stadtrat sich das kosten lassen. Soweit so gut.

Im März dieses Jahres hat der Bauausschuss die Neubaupläne dann kurzerhand auf Eis gelegt. Der Grund: Für ein Häuschen in dem man keineswegs wohnen sondern nur spielen soll, rief Baureferentin Urte Kelm plötzlich fast 600.000 Euro auf. Die Preissteigerung erklärte sie mit einer Baugrunduntersuchung, die schlechteste Bodenverhältnisse zutage gebracht hätte – nicht nur am Hang, sondern überall auf dem Gelände. Die Verwaltung wurde beauftragt, sich etwas einfallen zu lassen.

Im Bauausschuss blieb die Diskussion darüber nun auf Antrag von CSU-Sprecher Stefan Specht aus. Sie soll stattdessen am 29. Mai im Stadtrat weitergeführt werden.

Jugendfußball: Bayreuth bleibt Leistungszentrum

Die SpVgg Bayreuth beherbergt auch in der nächsten Saison eines von 18 Nachwuchsleistungszentren des Bayerischen Fußball-Verbands. Das ergab die jährliche Leistungsüberprüfung.

Der Erhalt des Status zeigt, dass wir im Verein einen guten Job machen, und unterstreicht, welchen Aufwand und welche Mühe bei uns in die Nachwuchsarbeit gesteckt wird.

(Marc Reinhardt, Leiter des Nachwuchszentrums)

“Mich freut besonders, dass es in der kommenden Saison kaum Veränderungen im Trainerteam geben wird”, so der A-Lizenz-Inhaber, der mit den gezeigten sportlichen Leistungen “im Großen und Ganzen zufrieden” ist. “Im Saisonendspurt liegt jetzt vor allem der Fokus auf dem Klassenerhalt der U17.” Der Standort Bayreuth hat den NLZ-Status seit 2011 inne.

Wir sind mit der Arbeit unserer Partnervereine sehr zufrieden. Unsere Talente werden an allen Standorten professionell gefördert und bestmöglich auf eine mögliche Karriere im Profifußball vorbereitet. Deshalb haben wir auch einstimmig beschlossen, die bestehenden Partnerschaften um ein weiteres Jahr zu verlängern.

(Florian Weißmann, Verbands-Jugendleiter)

Die aktuell 18 Nachwuchsleistungszentren bilden eine Schnittstelle zwischen den bayernweit 64 DFB-Stützpunkten und den Nachwuchsleistungszentren der Profivereine. Ziel ist eine flächendeckende, hochqualifizierte Eliteförderung von jungen Fußballtalenten in ganz Bayern, ohne dass die Jugendlichen ihr soziales Umfeld verlassen und lange Fahrtstrecken auf sich nehmen müssen. Darüber hinaus bieten die Nachwuchsleistungszentren auch Talenten, die den letzten Schritt in den Profifußball nicht geschafft haben, eine attraktive sportliche Perspektive im bayerischen Amateur-Spitzenfußball.

Sechs Prozent werden Profi

Das Internationale Fußball-Institut in Ismaning hat 2017 gemeinsam mit dem BFV den “bayerischen Weg” der besonderen Nachwuchsförderung im Freistaat untersucht. Ergebnis der Studie: Wer eines der Nachwuchsleistungszentren besucht, hat nachweislich deutlich größere Chancen, später einmal den Sprung in ein Bundesliga-Leistungszentrum zu schaffen und auch im Profifußball Tritt zu fassen. Sechs Prozent der Spieler (untersucht wurden über 6000 Profile) schafften den Sprung in einen Verein der ersten bis vierten Liga, wo hingegen die Quote bei den reinen DFB-Stützpunkt-Absolventen bei 2,5 Prozent liegt.