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Wetterwarnung für Bayreuth Stadt und Landkreis: Windböen kommen über die Region

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Amtliche Warnung vor Windböen in Stadt und Landkreis Bayreuth. Der Deutsche Wetterdienst hat diese Wetterwarnung am Dienstag (30. Juni 2020) herausgegeben.

Starke Gewitter und Blitzschläge: Deutscher Wetterdienst erneuert Unwetterwarnung für Bayreuth und Umkreis

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Am Sonntag (14.6.2020) hat der Deutsche Wetterdienst seine Unwetterwarnung für Teile Frankens erneuert. Auch in Bayreuth soll es dabei am Vormittag zu Unwettern kommen. 

Windböen über Bayreuth.

Warnung vor Glätte in Bayreuth Stadt und Land

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Der Deutsche Wetterdienst (DWD) gibt regelmäßig Unwetterwarnungen für Stadt und Landkreis Bayreuth aus. Hier gibt es die aktuellen Wetter-Warnungen für die fränkische Region.

Update vom 4. Märze 2020 um 10:30 Uhr: Glätte im Raum Bayreuth

Der Deutsche Wetterdienst warnt am Mittwoch (4.3.2020) vor Glätte im Landkreis Bayreuth. Bis 18 Uhr muss oberhalb von 800 Metern durch Schnellfall mit Glätte gerechnet werden.

Update vom 3. März 2020 um 12 Uhr: Windböen in Bayreuth

Der Deutsche Wetterdienst gibt auch für Dienstag (3.3.2020) eine neue Warnung heraus. Diesmal warnt der DWD vor Windböen für den gesamten Bayreuther Raum. In Stadt und Landkreis Bayreuth soll es ab 12:13 zu Windböen aus westlicher Richtung kommen. Der Wind kann mit einer Geschwindigkeit von bis zu 60 km/h über die fränkische Region ziehen. Die Warnung gilt aktuell bis 16 Uhr.

Update vom 2. März 2020 um 15 Uhr: Schnee in Bayreuth

Am Dienstag (3.3.2020) warnt der Deutsche Wetterdienst für den östlichen Bayreuther Landkreis vor Schnee. Ab 3 Uhr in der Nacht soll es im Raum Bayreuth mit leichtem Schneefall beginnen. Dieser Niederschlag soll nach Angaben der Wetterexperten bis 10 Uhr andauern. Der DWD berichtet, dass zwischen einem und fünf Zentimeter Schnee erwartet werden.

Update vom 27. Februar 2020 um 12 Uhr: Starker Schneefall in Bayreuth erwartet

Der Deutsche Wetterdienst warnt für ganz Deutschland mit einem Wintereinbruch. Dabei wird auch Franken sowie Stadt und Landkreis Bayreuth nicht verschont. Ein Tief zieht Richtung Osten und hat seinen Kern über Franken, heißt es von den Wetterexperten.

Dabei soll es bereits am dem späten Nachmittag mit Regen beginnen. Dieser Regen geht ab 19 Uhr in Schnee über, heißt es vom Deutschen Wetterdienst. 10 bis 15 Zentimeter Schnee werden erwartet. In der Nacht soll der Niederschlag wieder abklingen: Die Warnung ist bist 24 Uhr ausgesprochen.

Update vom 26. Februar 2020 um 17:30 Uhr: Schnee und Glätte in Bayreuth

Der Deutsche Wetterdienst warnt am Mittwoch (26.2.2020) vor Schneefall in Stadt und Landkreis Bayreuth. Bis zum Donnerstagmorgen 6 Uhr erwarten die Experten Mengen von bis zu 5 cm. Durch den Schneefall muss außerdem mit überfrierender Nässe und Glätte auf den Straßen gerechnet werden. Die Warnung gilt bis Donnerstag (27.2.2020) um 10 Uhr.

Update vom 26. Februar 2020 um 9:45 Uhr: Sturm und Schnee in Bayreuth

Der Deutsche Wetterdienst warnt auch für Mittwoch für Bayreuth Stadt und Land vor Sturmböen. Die Warnung gilt bis 20 Uhr. Dabei sollen Sturmgeschwindigkeiten bis zu 85 km/h erreicht werden. An den Orten, an denen es nicht stürmt, wird trotzdem vor starkem Wind gewarnt. Denn auch hier kann der Wind in Böen bis zu 65 km/h erreichen.

Außerdem warnt der DWD für die gesamte Bayreuther Region vor Schnee. Laut Wetterexperten soll es zwischen 5 und 10 Zentimetern Schnee in der fränkischen Region geben. Zusätzlich warnt der DWD vor Glätte.

Update vom 25. Februar 2020 um 17:30: Fünf Unwetterwarnungen für Bayreuth

Am Abend und in der Nacht soll es in der Stadt und im Landkreis Bayreuth richtig ungemütlich werden. Die Sturmwarnung des DWD bis 21 Uhr wird im östlichen Bayreuther Landkreis bis Mittwoch (26.2.2020) verlängert. Dabei können die Sturmböen Geschwindigkeiten bis zu 85 km/h erreichen.

Außerdem wird für den gesamten Landkreis vor Schneefall und Glätte gewarnt. In der Nacht auf Mittwoch soll es in der fränkischen Region schneien. Etwa ein bis fünf Zentimeter Neuschnee werden von den Experten des Deutschen Wetterdienstes erwartet. Damit einhergehend warnt der DWD vor Glätte im gesamten Landkreis und in der Stadt Bayreuth.

Diese beiden Warnungen gelten bis Mittwochmorgen um 8 Uhr. Damit könnte der Berufsverkehr am Morgen von glatten und schneebedeckten Straßen betroffen sein.

Update vom 25. Februar 2020 um 09:30 Uhr: Weitere Unwetterwarnungen für Bayreuth

Der Sturm nimmt einfach kein Ende. Auch am Dienstag, 25.2.2020 warnt der Deutsche Wetterdienst vor Sturm- und Windböen in Stadt und Landkreis Bayreuth. Es werden Geschwindigkeiten bis zu 65 km/h erwartet. Oberhalb von 800 Metern warnt der Deutsche Wetterdienst sogar vor Spitzenwerten bis zu 85 km/h. Der Wind kommt aus südwestlicher Richtung. Die Wetterwarnung des DWD gilt bis 21 Uhr.

Update vom 24. Februar 2020 um 12:30: Neue Sturmböen in Bayreuth

Kaum ist der Sturm von Sonntag vergangen, steht ein neuer vor Bayreuth Stadt und Landkreis. Ab 18 Uhr warnt der Deutsche Wetterdienst für die fränkische Region vor neuen Sturmböen. Die Sturmgeschwindigkeiten sollen bis zu 85 km/h betragen. Der DWD gibt die Warnung vor Sturmböen von Montagabend bis Dienstagmorgen um 10 Uhr aus. Der Wind kommt aus südwestlicher Richtung.

Update vom 24. Februar 2020 um 07:45 Uhr: Bilanz der oberfränkischen Polizei

Es wurden zwar nicht die Windgeschwindigkeiten des Sturmtiefs „Sabine“ erreicht, aber auch am Sonntag wurden im Laufe des Tages durch das Sturmtief „Yulia“, in Oberfranken einige Bäume entwurzelt, Bauzäune umgeworfen und Verkehrstafeln umgeknickt, was teilweise zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führte.

Baum knickt um – Karambolage mit neun Fahrzeugen

So stürzte am Abend auf der A70 zwischen Stadelhofen und Schirradorf ein Baum auf die durchgehende Fahrbahn in Richtung Bayreuth. Die Straße musste  komplett gesperrt werden und der Verkehr wurde ab der Ansschlussstelle Stadelhofen abgeleitet. Insgesamt waren neun Fahrzeuge an der Karambolage beteiligt. Glücklicherweise gab es keine Verletzten.  Nach einer Stunde konnte der Verkehr wieder ohne Behinderungen fließen. Der Sachschaden beläuft sich alleine hier auf ca. 60.000 Euro.

90 Einsätze der Oberfränkischen Polizei

Insgesamt waren von Sonntagnachmittag bis gegen 23 Uhr rund 90 witterungsbedingte Einsätze abzuarbeiten. Am häufigsten waren die Einsatzkräfte damit beschäftigt umgestürzte Bäume zu beseitigen, die auf die Straßen stürzten.  Verletzt wurde dabei niemand. Ab Mitternacht beruhigte sich die Wetterlage.

Update vom 23.Februar 2020 um 08:50 Uhr: Dauerregen in Stadt und Landkreis Bayreuth

Die Sturm- und Windböen vom Samstag sind Dauerregen gewichen. Der DWD rechnet mit Niederschlagsmengen bis zu 30 Liter pro Quadratmeter. In Staulagen sollen sogar Mengen bis zu 40 Liter pro Quadratmeter erreicht werden. Dadurch lässt sich die Sonne nicht blicken und es ist den ganzen Tag bewölkt und grau. Die Temperaturen liegen zwischen 7 und 10 Grad. 

Update vom 22. Februar 2020 um 10:30 Uhr: Schwere Sturmböen im Landkreis Bayreuth

Auch am Samstag muss in Stadt und Landkreis Bayreuth mit Sturm- und Windböen gerechnet werden. Der DWD warnt vor Sturmgeschwindigkeiten bis zu 100 km/h in Lagen über 1.000 Metern. In exponierten Lagen können sogar orkanartigen Böen bis 115 km/h auftreten.

In den tieferen Lagen gilt die Warnung vor Windböen. Die Böen treten mit Geschwindigkeiten zwischen 50 und 60 Stundenkilometern auf und kommen aus Südwesten. 

Update vom 21. Februar 2020 um 10:00 Uhr: Sturm- und Windböen in Bayreuth

Der Sturm der vergangenen Nacht soll auch am Freitag weiter wehen. Der DWD warnt im östlichen Landkreis bis an die Stadtgrenze von Bayreuth mit Sturmböen. Bis zu 85 km/h sollen die Sturmgeschwindigkeiten betragen. An exponierten Lagen können Geschwindigkeiten bis zu 100 km/h auftreten.

Außerdem gilt im gesamten Bayreuther Landkreis die Warnung vor Windböen. Diese Warnung gilt nach aktuellem Stand bis 16 Uhr. Die Böen können mit einer Geschwindigkeit bis zu 55 km/h durch den fränkischen Landkreis wehen.

Update vom 20. Februar 2020 um 13:00 Uhr: Neue Sturmböen über Bayreuth

Der Deutsche Wetterdienst warnt Bayreuth Stadt und Landkreis vor neuen Sturmböen. Die Unwetterwarnung gilt noch in der Nacht auf Freitag. Von 24 bis 6 Uhr steht die aktuelle Warnung der Wetterexperten. Die Sturmböen sollen in der fränkischen Region bis zu 75 km/h betragen. Sollte es zu Regenschauern kommen, sagen die Wetterexperten sogar Sturmgeschwindigkeiten bis zu 95 km/h voraus.

Update vom 13. Februar 2020 um 15:30 Uhr: Wind- und Sturmböen weiten sich im Kreis Bayreuth aus

Der DWD hat das Gebiet der Sturmböen erweitert. Nun ragt die betroffene Region bis in den südlichen Bereich des Bayreuther Landkreises. Außerdem wird separat im südlichen Landkreis von Windböen gewarnt: Bis zu 60 km/h sollen die Windböen durch die fränkische Region fegen. Wind und Sturm kommen aus westlicher Richtung. Die Warnung gilt aktuell bis 21 Uhr. Außerdem soll es zwischen 14 und 20 Uhr schneien. Auch hier soll hauptsächliche der östliche Landkreis betroffen sein. Die Stadt Bayreuth liegt an der Schneefallgrenze nach Angaben des DWD. Die Wetterexperten berichten, dass es einen bis fünf Zentimeter schneien könnte.

Update vom 13. Februar 2020 um 9:30: Vier neue Warnungen für den Raum Bayreuth

Auch Ende der Woche wird für den östlichen Landkreis Bayreuth erneut vor Sturmböen gewarnt. Der DWD meldet Sturmböen bis zu 85 km/h. Ab 15 Uhr soll der Wind aus westlicher Richtung aufdrehen. Die Warnung wird vorerst bis Freitag um 18 Uhr ausgesprochen.

Update vom 12. Februar 2020 um 9:45 Uhr: Es bleibt weiter stürmisch in Bayreuth

Sturm “Sabine” ist vorübergezogen, doch der nächste stürmische Tag steht Bayreuth bevor: Auch am Mittwoch (12.2.2020) warnt der DWD vor Sturmböen für die fränkische Region. Die Sturmböen sollen zwischen 50 und 70 km/h betragen, können aber stellenweise auch bis zu 80 km/h erreichen, teilt der DWD mit. Die Warnung gilt noch bis 18 Uhr.

Update vom 11. Februar 2020 um 13:30: Warnung vor starkem Gewitter im Raum Bayreuth

Die Unwetterwarnungen nehmen kein Ende: Der DWD warnt nun am Dienstag (11. Februar 2020) zwischen 13:30 und 14:30 Uhr vor starken Gewittern im Kreis Bayreuth. Die Gewitter ziehen von Westen über den Landkreis.

Außerdem wurden sämtliche Warnungen vom Deutschen Wetterdienst bis 20 Uhr verlängert.

Update vom 11. Februar 2020 um 10 Uhr: Neue Sturm- und Orkanen über Bayreuth

Nach dem Sturm Sabine, beruhigt sich das Wetter in Bayreuth und Umgebung nicht. Der DWD gibt gleich drei Wetterwarnungen für Bayreuth Stadt und Land heraus:

  • Unwetterwarnung vor Orkanböen: Im östlichen Kreis Bayreuth kann es weiterhin zu starken Orkanböen kommen, warnt der Wetterdienst. Es sollen Windgeschwindigkeiten zwischen 105 und 130 km/h erreicht werden. Die Warnung ist aktuell bis Dienstag, 18 Uhr ausgegeben.
  • Warnung vor Sturmböen: Die Warnung vor Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 65 und 100 km/h gilt für den gesamten Bayreuther Landkreis und die Stadt Bayreuth. Auch diese Warnung gilt bis Dienstag, 18 Uhr.
  • Warnung vor Schnee: Zwischen 10 und 18 Uhr soll es in Bayreuth Stadt und Land schneien. Bereits am zwischen 8 und 9 Uhr gab es in Bayreuth leichte Schneefälle. Die aktuelle Warnung des Deutschen Wetterdienstes gilt noch bis 18 Uhr. Es sollen zwischen einem und drei Zentimetern Schnee erwartet werden.

Update vom 10. Februar um 16.30 Uhr: Polizei zieht positive Zwischenbilanz

Die Polizei Oberfranken zieht für den Zeitraum zwischen Sonntagabend und Montagnachmittag, trotz vieler Einsätze, eine weitestgehend positive Zwischenbilanz.

Zwischen 3 Uhr und 15 Uhr kam es am Montag zu gut 300 Notrufen. Wegen Sturmtief „Sabine“ legte die Einsatzzentrale über 320 Einsätze an. Großteils handelte es sich dabei um Verkehrsbehinderungen durch herabgerissene Äste oder umgestürzte Bäume. Diese blockierten zwar die Straßen, verletzt wurde aber niemand. Die Hindernisse konnten daher schnell von den Feuerwehren und Straßenmeistereien beseitigt werden, teilt die Polizei mit.

Darüber hinaus beschäftigten umgewehte Bauzäune, Toilettenhäuschen, Trampoline und Mülltonnen sowie gelöste Teile von Dacheindeckungen die Einsatzkräfte. In Stadtsteinach brach am Montagvormittag das Stallzelt eines dort gastierenden Zirkus zusammen. Glücklicherweise erlitt niemand Verletzungen und auch die entlaufenen Ponys blieben unversehrt und befinden sich nun wieder in Sicherheit.

Update vom 10. Februar um 9:30: Mehrere Einsätze in der Region Bayreuth

Der Kreisfeuerwehrverband teilt auf seiner Facebookseite mit, dass zwischen 5:30 und 6:30 Uhr mehrere Alarmierungen eingegangen sind. Die meisten Einsätze beschäftigten sich mit umgefallenen Bäumen oder Ästen.

Feuerwehr ist fassungslos: “Böswilliger” Anrufer löst Großeinsatz während Sturmtief aus

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Die Feuerwehr hatte in den letzten Tagen wegen der Sturm- und Orkanböen “Sabine” viel zu tun. Besonders Mittelfranken hat der Sturm teils heftig erwischt: Die Polizei Mittelfranken teilt mit, dass es in Mittelfranken einen Schwerverletzten und fünf Leichtverletzte gab. Die Nürnberger Feuerwehr war nach eigenen Angaben im Dauereinsatz. Dann löste ein “böswilliger” Anrufer einen Großeinsatz in Nürnberg aus.

Auch Bayreuth wurde von Sturm- und Orkanböen erwischt: Für Dienstag gibt es schon wieder neue Warnungen des Wetterdienstes.

Nürnberger Feuerwehr ist fassungslos: Explosion gemeldet

Fassungslos waren die Einsatzkräfte, die nach Angaben der Nürnberger Feuerwehr schon mehr als zwölf Stunden im Sturmeinsatz waren, nach einer Alarmierung um 19:16 Uhr: Aus dem Norden von Nürnberg wurde über den Notruf 112 eine Explosion in einer Wohnung gemeldet, teilt die Polizei mit.

In dem Wohnhaus waren 15 Personen gemeldet. Für diese Einsatzmeldung werden nach Angaben der Nürnberger Feuerwehr: elf Fahrzeuge der Feuerwehr, mehrere Streifen der Polizei und sieben Fahrzeuge des Rettungsdienstes losgeschickt. Beim Eintreffen konnten die Einsatzkräfte keine Feststellung machen – “es handelte sich um einen böswilligen Alarm”, teilt die Feuerwehr auf ihrer Internetseite mit.

Unwetter über Bayreuth: Warnung vor Sturmböen. Symbolbild: pixabay

Unwetterwarnung in Bayreuth: Sturmböen und Dauerregen

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Der Deutsche Wetterdienst (DWD) meldet für Bayreuth Stadt und Land eine Unwetterwarnung: In der Nacht von Montag auf Dienstag (4. Februar 2020) sollen Sturmböen über die fränkische Region fegen. In beinahe ganz Franken warnt der Deutsche Wetterdienst vor Sturmböen mit bis zu 70 km/h.

Unwetter über Bayreuth

Ab 24 Uhr werden Sturmböen für die Region vom DWD gemeldet. Diese sollen die gesamte Nacht andauern. Die Warnmeldung wird am Dienstag um 9 Uhr beendet. Dabei warnt der Wetterdienst vor möglichen Gefahren: “Es können zum Beispiel einzelne Äste herabstürzen.”

Begleitet werden die Sturmböen von Dauerregen. Bis zu 13,3 Liter werden pro Quadratmeter erwartet, meldet ein Wetterdienst. Dabei trifft es die Bayreuther Region noch glimpflich: Im Süden Bayerns werden Regenfälle erwartet, die bis zu 90 Liter pro Quadratmeter bringen sollen.

Orkanböen in Bayern

Im Süden Bayerns werden sogar Orkanböen mit bis zu 120 km/h erwartet. Diese Sturmbfront bewegt sich nach Informationen von Wetterexperten langsam nach Norden.

Christopher-Pittrof an einem verregneten Tag

Angst weicht Faszination: So wurde Christopher Pittrof zum Sturmjäger

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Der Kulmbacher Christopher Pittrof beobachtet so oft es geht das Wetterradar. Sein halbes Leben schon  beschäftigt er sich mit Unwettern, die in Oberfranken aufkommen. Das bt hat den “Stormchaser “getroffen. Ein Video finden Sie über dem Text.

Ein Tag, der alles verändert hat

Christopher Pittrof kommt aus Kulmbach. Als Kind war ihm bei Unwettern eher unwohl und er flüchtete sich nachts zu seinen Eltern, wenn es draußen donnerte und blitzte. Als Jugendlicher entdeckte er das Segelfliegen für sich. So kam es, dass er am 29. Juli 2005 auf dem Flugplatzfest in Zell war. Ein Tag, an dem ein schweres Unwetter heranzog. “An diesem Abend wollte ich eigentlich am Flugplatz zelten. Als ich merkte, dass es immer windiger wurde und ein Sturm heranzog, machte ich mich auf dem Weg zu meinem Zelt, um es wetterfest zu machen und eine Taschenlampe zu holen”, erzählt Pittrof. Die Blitze seien immer heftiger geworden. Es galt, knapp 300 Meter über eine Wiese bis zum Zelt zu überwinden. “Für mich war das damals schon eine große Herausforderung. Unwetter waren mir nicht geheuer”, erzählt er.

Als Kind war ich bei Gewittern ein echter Angsthase.

(Christopher Pittrof, Wetterexperte bei Stormchasing Oberfranken)

Er hätte gemerkt, dass die Flugzeuge plötzlich nicht mehr in Richtung Nürnberg flogen, sondern – um landen zu können – stattdessen nach Karlsbad abbogen. Grund war diese große Gewitterlinie, die sich aus Richtung Schweiz und Baden-Württemberg in Richtung Oberfranken näherte. “Die Blitzrate war auf einmal viel höher. Normalerweise sind es 30 bis 50 pro Minute. Hier waren es mehrere pro Sekunde. Das war sehr beeindruckend”, erzählt der heute 29-Jährige. Es seien Sturmböen aufgekommen, Blitze hätten am Flugplatz-Gelände eingeschlagen und schließlich sei das Dach der Bratwurstbude durch die Kraft des Windes abgerissen worden. Pittrof konnte sich noch in den Schutz des Vereinsheimes flüchten. Doch zugleich wollte er mehr darüber wissen, wie diese Gewitterlinie entstehen konnte und warum Unwetter so unterschiedlich verlaufen.

An diesem Abend im Juli 2005 war ich einfach nur überwältigt und fasziniert von dieser Naturgewalt.

(Christopher Pittrof, Wetterexperte bei Stormchasing Oberfranken)

“Ich habe an den Tagen nach dem Unwetter viel recherchiert, was das genau war, und auch in den Monaten danach weiterhin viel dazu gelesen”, sagt er. Irgendwann sei er immer wissbegieriger geworden. Er habe so viel gelesen, um keine Angst mehr vor der Naturgewalt zu haben und sich dazu in Foren mit anderen ausgetauscht. Dort hat er andere Interessierte aus der Region kennen gelernt, mit denen er gemeinsam zum “Stormchasing” geht, sich also ins Auto setzt und sich das Unwetter von der Nähe aus ansieht, fotografiert und die Bürger über einen Ticker warnt. 2015 und 2017 war er dazu auch in Sachsen, in den Alpen und in Baden-Württemberg unterwegs.

Christopher Pittrof unterwegs beim Stormchasing

Die Anfänge von Stormchasing Oberfranken

Seit 2013 versorgt Pittrof die Region so oft er kann über Stormchasing Oberfranken mit Wettervorhersagen – das heißt immer dann, wenn er nicht gerade auf Arbeit bei den Johannitern ist, wo er sich Raum Himmelkron um Menschen mit Behinderung kümmert. Regelmäßig macht er sich in seiner Freizeit auf ins Melkendorfer Umland, um von dort aus die Wetterlage zu beobachten. Er verfolgt sie ansonsten rund um die Uhr am PC über öffentliche Radare, wie Meteopool oder Kachelmannwetter.

Nahendes Unwetter am 21. Mai über Kulmbach

Doch jedes Gewitter sei anders. Es schon Tage zuvor detailliert vorherzusagen, sei unmöglich. Am Tag des Unwetters kann Christopher Pittrof deuten, wie groß der Schauer ist, in welche Zugrichtung er sich bewegt und wie lange er dauert. Für richtiges Stormchasing hat er aktuell immer weniger Zeit.

Inzwischen sehe ich mich in der Verantwortung, die Menschen in Oberfranken nach bestem Wissen und Können über aktuelle Unwetter zu informieren. Weil ich immer mehr Menschen mit “Stormchasing Oberfranken” erreiche, ist damit mein Pflichtbewusstsein immer größer geworden. Auch, wenn es nur ein Hobby ist.

(Christopher Pittrof, Wetterexperte bei Stormchasing Oberfranken)

Unwetter-Kulmbach

Unwetter bei Melkendorf im Landkreis Kulmbach, Foto: Carolin Richter

Leute mit gleichem Interesse, lerne er schnell online kennen. “Einmal hat ein Forenmitglied eine Wolke über dem Thüringer Wald online gepostet. Die habe ich auch von der Arbeit aus sehen können und ihn dann angeschrieben”, sagt er. Der Mann komme aus Burgkunstadt sei heute zu einem seiner Freunde geworden.

Die Kraft des Unwetters lebt sich wahnsinnig vielfältig aus. Mal gibt es mehr Wind, mal mehr Feuchtigkeit.

(Christopher Pittrof, Wetterexperte bei Stormchasing Oberfranken)

Vorkenntnisse vom Segelfliegen

Pittrofs Kenntnisse, die er während seines Segelflugscheines sammeln konnte, hätten ihm viel geholfen. Denn Meteorologie ist eines der Theoriefächer, die man dabei belegen muss, um vor allem im Bereich der Thermik Fachwissen zu erlangen. Pittrof möchte sich Stormchasing Oberfranken künftig weiter als Hobby behalten. Denn Physik und Mathematik seien nie seine Lieblingsfächer gewesen. Fächer, worauf ein Meteorologie-Studium aufbauen würde.

Unwetter: Sturmjäger findet Spuren des Tornados

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Der Sturmjäger ist sich sicher: Was sich am Dienstagnachmittag auf einem Feld bei Wirsberg gezeigt hat, war ein waschechter Tornado. Auf einer Wiese habe der Sturm eindeutige Spuren hinterlassen.

Auf Fotos, die eine junge Frau vom Gewerbegebiet Himmelkron aus geschossen und dem Sturmjäger zugespielt hat, war das nicht eindeutig zu erkennen. Entscheidend dafür, ob es sich um einen Tornado oder eben doch nur um eine Windhose handelt, ist, ob die Wolke Kontakt mit dem Boden hat. Christopher Pittrof, Hobby-Meteorologe und Betreiber des Portals Stormchasing Oberfranken, hat sich deshalb am Mittwoch auf den Weg zu dem Feld gemacht, auf dem er den Tornado vermutete.

Foto: Christopher Pittrof

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Foto: Christopher Pittrof

Über das, was er dort vorfand, sagt Pittrof:

In einem Feld ein paar hundert Meter westlich der B 303 waren eindeutige Spuren zu finden, die auf einen Tornado schließen. An der breitesten Stelle war die “Schneise” etwas über 100 Meter breit.

(Christopher Pittrof, Stormchasing Oberfranken)

Über das Ausmaß sagt der Sturmjäger:

Der Tornado hinterließ die ersten Spuren am Nordrand des Feldes, wo dies auch eindeutig zu erkennen war. Am Südrand des Feldes gab es die letzten nachweisbaren Schäden. Auf dem Nachbarfeld konnte man noch leicht eingedrückte Halme erkennen. Aus aktueller Sicht betrug die Stärke des Tornados F0/T1. Es war also ein schwacher Tornado.

(Christopher Pittrof)

Foto: Christopher Pittrof

 

Unwetter: Tornados bei Wirsberg gesichtet

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Sowas gibt’s nicht alle Tage. Selbst für den erfahrenen “Sturmjäger” ist es eine kleine Sensation. Auf seiner Internetseite hat Christopher Pittrof, Hobby-Meteorologe und Betreiber der Internet-Plattform Stormchasing Oberfranken, am Dienstagnachmittag Bilder aus dem Gewerbegebiet Himmelkron veröffentlicht. Darauf zu sehen: eine Wolke, die ein Tornado sein könnte. Und es könnte nicht der einzige an diesem Tag gewesen sein.

Foto: Katja Sickl

Aufgenommen hat die Fotos Hobby-Sturmjägerin Katja Sickl aus dem sicheren Auto heraus. Experte Pittrof sagt:

Das Ganze ereignete sich gegen 15:35 Uhr zwischen Himmelkron und Wirsberg. An einem relativ starken Schauer bildete sich eben diese weit hinab reichende Funnelcloud. Über einen Bodenkontakt, der letztendlich einen Tornado bestätigen würde, ist derzeit noch nichts bekannt. Zwar sieht man ja auf den Bildern, wie weit der Schlauch nach unten reicht, allerdings ist dies allein kein Indiz für einen Bodenkontakt.

(Christopher Pittrof, Stormchasing Oberfranken)

Die Umstände: Am Nachmittag kam es in den Landkreisen Kulmbach, Kronach und Lichtenfels zu schweren Gewittern mit Starkregen und Hagel, die in Richtung Südwesten weiter zogen. Die Feuerwehr rückte etliche Male aus. Der Landkreis Bayreuth bliebt davon weitgehend unberührt.

Unter Umständen, sagt Pittrof, ist es beinahe gleicher Stelle etwa zwei Stunden später nocheinmal zu einem Tornado gekommen. Entsprechende Bilder müssten aber noch angefordert und ausgewertet werden. Und Pittrof spricht aufgrund von Wetterkarten von einer Wetterlage, die vor allem an drei Stellen in der Region weitere Tornados begünstigt. Unter anderem bei Gefrees und Bischofsgrün.

Quelle: meteopool.org

Die aktuelle Wetterlage scheint für die Bildung von Funnelclouds/möglichen Tornados ganz gut zu sein (siehe auch gestern bei Schirnding). Es kann also durchaus sein, dass es heute noch weitere Trichterwolken gibt. Somit ist die Gefahr – kurzlebiger – Tornados durchaus gegeben. Auf der Karte sind mögliche Kandidaten dafür eingekreist.

(Christopher Pittrof, Stormchasing Oberfranken)

Die Unwetterzentrale Deutschland warnt für die Nacht auf Mittwoch außerdem vor starken Gewittern mit Starkregen und Hagel in Stadt und Landkreis Bayreuth.

 

Verrücktes Wetter: Erst Sturm, dann Schnee

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Wie zahlreiche Wettermodelle melden, könnte es nach einer stürmischen Nacht morgen früh in Bayreuth schneien. Die Meteorologen von wetter.com sprechen von einer Wahrscheinlichkeit für leichte Schneeschauer von bis zu 90 Prozent. Demnach könnte der Schneefall gegen 6 Uhr und damit pünktlich zum Berufsverkehr einsetzen.

Quelle: wetter.com

Auch wetteronline.de meldet für die Morgenstunden Schneefall:

Quelle: wetteronline.de

Genauso wie der Kulmbacher Hobby-Meteorologe Christopher Pittrof, der das Onlineforum Stormchasing Oberfranken betreibt:

Wie Mitte letzter Woche schon angekündigt, kommt es morgen zu Schneefällen bis in tiefere Lagen. Das Timing könnte schlechter kaum sein, denn es wird genau zum Berufsverkehr mit starkem Schneefall gerechnet.

Unterdessen gilt die amtliche Unwetterwarnung für orkanartige Böen über Bayreuth noch bis 22 Uhr.

Aktuell sieht das Unwetterradar so aus:

Quelle: Unwetterzentrale.de

Für Bayreuth bedeutet das im Detail:

Quelle: Unwetterzentrlae.de

Im Anschluss daran gilt noch bis Mitternacht eine amtliche Warnung vor schweren Sturmböen – eine Warnung der etwas schwächeren Kategorie.

Quelle: Deutscher Wetterdienst

Seilbahnen am Ochsenkopf seit Freitag außer Betrieb

Am Ochsenkopf sah die Sache schon seit Freitag kritisch aus. Die Seilbahnen waren bereits ab Freitag wegen des Sturms außer Betrieb. Schon zu Beginn der Woche sorgte ein anderes Sturmtief namens Bennet dafür, dass die Bahnen stillstanden.

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Strom ausgefallen, Ziegel der Plassenburg gelöst

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Unter anderem in Ahorntal, Bad Berneck und Teilen des Landkreises Kulmbach ist am Sonntagabend nach Sturmschäden im Leitungsnetz der Bayernwerk AG, der Strom ausgefallen. Die genauen Umstände der Schäden sind laut Polizei noch nicht bekannt.

Die Stadtwerke Bayreuth erklärten auf bt-Nachfrage, wegen diverser Stromausfälle angerufen worden, aber nicht zuständig zu sein.

Eine Stunde ohne Strom

Im Internet klagten auch Bürger aus Bischofsgrün, Pottenstein, Pegnitz und Gefrees darüber, dass abends in den Wohnungen teilweise für über eine Stunde die Lichter aus blieben. Gegen 22 Uhr waren die meisten Häuser wieder mit Strom versorgt.

Eine Stunde ohne Strom auskommen mussten auch zahlreiche Haushalte im Landkreis Hof, wie der bayerische Rundfunk meldet. Hier war ein Baum auf ein Stromverteiler-Haus gekracht. Bereits am Nachmittag beschädigte Sturmtief Eberhard einen Strommast in Troschenreuth bei Emtmannsberg.

Sturm reißt Ziegel von der Plassenburg

Am Abend meldete die Polizei in Kulmbach, dass der Sturm Dachziegel der Plassenburg abgedeckt hat. Auf Grund der Gefahr von herabfallenden Ziegeln wurde der Innenhof, sowie die Aussichtsplattform daraufhin geräumt. Der Schaden an der Plassenburg könne derzeit noch nicht beziffert werden.

Alle Hände voll zu tun

Nicht nur die Energieversorger haben alle Hände voll zu tun: Insgesamt kam es am Sonntag bayernweit zu gut 900 sturmbedingten Polizei-Einsätzen. In den Landkreisen Bayreuth und Kulmbach knickten etliche Bäume ab.

Für Montag melden Meteorologen übereinstimmend Schneefall auch in Bayreuth.

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