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Mann weigert sich in Oberfranken eine Maske beim Einkaufen zu tragen: Er fühle sich einer Initiative verbunden

Am Montag (17.8.2020) hat sich ein 53-Jähriger geweigert einen Mund-Nasen-Schutz beim Einkaufen in einem oberfränkischen Verbrauchermarkt zu tragen.

Verkaufsoffene Sonntage in Bayreuth – Was sagen die Einzelhändler?

Sind verkaufsoffene Sonntage sinnvoll oder nicht? Bei dieser Frage geht es auch um wirtschaftliche Interessen. Das sagen die Bayreuther Einzelhändler.

Verkaufsoffener Sonntag in Bayreuth: Wirtschaft oder Wohl der Menschen im Vordergrund?

Der Bayreuther Stadtrat beschäftigte sich mit der Frage eines verkaufsoffenen Sonntags am 8. November 2020. Nicht alle Stadträte stimmten für den verkaufsoffenen Sonntag.

Unverpackt-Laden in Bayreuth: Hamsterbacke nun für Alle geöffnet – so sieht es im Laden aus

Der Unverpackt-Laden „Hamsterbacke“ in Bayreuth hat eröffnet: mit Einschränkungen. Im Geschäft können regionale Lebensmittel ohne Verpackung gekauft werden. 

Leerstehender Baumarkt in Bayreuth: Hier sollen in Zukunft andere Dinge verkauft werden

Der ehemalige Baumarkt in der Königsbergstraße steht seit längerer Zeit leer. Eine weitere Nutzung als Baumarkt scheint nicht zukunftsfähig.

91-Jährige beim Einkaufen in Oberfranken beklaut

91-Jährige beim Einkaufen in Oberfranken beklaut: Der Seniorin wurde am 5.6.2020 in einem Einkaufsmarkt in Hof der Geldbeutel aus der Handtasche gestohlen.

Mehr verkaufsoffene Sonntage wegen Corona-Krise in Bayreuth gefordert – Entscheidung ist gefallen

Die Fraktion Bayreuther Gemeinschaft im Stadtrat möchte prüfen lassen, ob es in Bayreuth mehr verkaufsoffene Sonntag geben kann.

Mann zieht sich beim Einkauf einfach T-Shirt über die Nase: Ohne Schutzmaske einkaufen gegangen

Ein Mann betrat in Oberfranken in Rehau einen Einkaufsmarkt zunächst mit hochgezogenem T-Shirt und erledigte seine Einkäufe ohne Schutzmaske.

Einkaufen: Wo Bayreuth schlecht versorgt ist

Beim Planungsamt liegt ab Montag das Nahversorgungskonzept der Stadt zur Einsicht aus. Ein solches Konzept gibt es zwar schon, es muss aber fortgeschrieben werden. Unter anderem, weil ein Teil der Stadt schlecht versorgt ist.

Im Osten klaffen Lücken

Das Konzept habe sich bewährt, wenn es um die Frage geht, wo sich Nahversorger in der Stadt ansiedeln sollen und wo nicht, heißt es aus dem Rathaus. Ziel ist es, Dinge des täglichen Bedarfs für jeden Bürger auch zu Fuß erreichbar zu machen. Das gelingt der Stadt bislang aber nicht überall. Der Westen und der Süden der Stadt sind gut versorgt, der Osten weniger. Über den Daumen heißt das: Dreiviertel der Bayreuther sind gut versorgt, ein Viertel nicht.

In einer Mitteilung der Stadt heißt es daher auch, das Konzept müsse fortgeschrieben werden, „da zum einen neue Entwicklungen, wie zum Beispiel ein Fachmarktzentrum an der Justus-Liebig-Straße oder Lebensmitteleinzelhandel im Bereich der Technologieachse, absehbar sind und zum anderen im Bayreuther Osten allgemeiner Handlungsbedarf besteht“.

Zehn Zentren in der Stadt

Das Konzept sieht neben der Innenstadt zehn Nahversorgungszentren in Bayreuth vor. Unter solchen Zentren versteht man die Ansiedlung von Discounter und Vollsortimenter an einem Fleck, idealerweise ergänzt durch Bäcker, Metzger, Arzt oder Café. Wo ein solches Zentrum Sinn macht, das entscheiden unter anderem Einwohnerzahl und Siedlungsdichte. Die Stadt nennt als künftige Zentren:

  • Altstadt / Bamberger Straße
  • Birken / Wittelsbacherring
  • Roter Hügel / Preuschwizer Straße
  • Röhrensee / Justus-Liebig-Straße
  • Kreuz / Scheffelstraße
  • Neue Spinnerei / Nordring
  • Festspielhügel / Gravenreuther Straße
  • St. Georgen / Bernecker Straße
  • Neue Heimat / Königsallee
  • Aichig / Grunaucenter

Schulzentrum trifft soziales Wohnen

Auch die Region um die Königsallee, dort also, wo sich Schulzentrum Ost und Neue Heimat treffen, soll ein Nahversorungszentrum bekommen. Wo genau, das steht noch nicht fest. Stadtbaureferentin Urte Kelm gibt aber zu verstehen, das Gelände des früheren Gartencenters Feustel im Visier zu haben. Einen Discounter gibt es dort bereits.

Unversorgte Stadtteile

Die Stadtteile Meyernberg, Laineck, Saas, Seulbitz, Wolfsbach, Destuben, Hohlmühle, St. Johannis, Wendelhöfen und Hussengut gelten hingegen weiterhin als „nicht versorgt“. Weil in Neuer Heimat und der Hammerstadt deutlich mehr Menschen leben, soll dort zuerst gehandelt werden. Die Gegend zwischen Kreuz und dem Röhrensee wird hingegen als überversorgt angesehen.

Bürger sollen mitreden:

Das Konzept liegt im 9. Stock des Rathauses aus. Während der Auslegungsfrist kann schriftlich zur Planung Stellung genommen werden. Das Stadtplanungsamt nimmt diese Stellungnahmen per Mail stadtplanungsamt@stadt.bayreuth.de, per Post (Stadt Bayreuth, Stadtplanungsamt, Postfach 10 10 52, 95410 Bayreuth) sowie per Fax 0921 251771, entgegen.