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Der Fichtelgebirgskrimi Siebenstern geht mit einem Filmtruck auf Tour

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Der Fichtelgebirgskrimi Siebenstern geht mit einem Filmtruck auf Tour durch die oberfränkischen Landkreise. 

Cineplex Bayreuth öffnet wieder: Diese Regeln gelten im Kino – Maskenpflicht, geblockte Plätze und Onlinetickets

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Seit dem 15. Juni 2020 dürfen Kinos in Bayern wieder öffnen. Allerdings wird das Cineplex Bayreuth erst zwei Wochen später, am 1. Juli 2020, wieder Gäste empfangen.

“Wie zu Hause”: So ist es im Autokino auf dem Bayreuther Volksfestplatz

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Seit dem 22. Mai 2020 gibt es auf dem Bayreuther Volksfestplatz ein Autokino. Hier kommen Gäste trotz der Kontaktbeschränkungen in den Genuss von Kinofilmen.

Autokino in Bayreuth startet heute: Kino während der Corona-Krise

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Es verdichten sich die Anzeichen, dass es in Bayreuth bald ein Autokino geben könnte. Es könnte schon nächsten Freitag so weit sein. Alle Infos hier.

“Berlin Berlin” als Film – “Klamauk ahoi”

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Die Kinos sind zu, zig Filme wurden verschoben. Und so kommt es, dass manche dieser Filme jetzt auch bei den Streamingdiensten landen, wie “Berlin Berlin”. bt-Kinokritiker Alex Bauer geht mit dem Streifen hart ins Gericht.

Die Känguru-Chroniken: Eine skurrile WG – Chaos, Ärger mit Nazis und noch viel mehr

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bt-Filmkritiker Alex Bauer war zusammen mit zwei Lesern des Bayreuther Tagblatts im Kino und hat den Film “Die Känguru-Chroniken” bewertet. Sein Urteil: “Der schwarze Humor macht vieles wett!” Mehr dazu gibt’s im Artikel.

Die letzte Höchstwertung gab der bt-Filmexperte für 1917. Gar nicht gut weg kam hingegen die Hochzeit.

Der Trailer zum Film “Die Känguru-Chroniken”

Das sagen Arno und Lena zum Film

bt-Kinokritiker Alex Bauer findet

bt- Filmkritiker Alex Bauer.

Zu Mark Uwe Klings Büchern rund um das kommunistische Känguru muss man wahrscheinlich nicht viel sagen. Mittlerweile übersetzt in zig Sprachen, ausverkaufte Lesungen und nun ein Kinofilm. Alles klar. Ich habe mir damals die Hörbücher gegeben – kann ich nur empfehlen – und war begeistert.

Schwarzer Humor, Gesellschaftskritik, was Kling da geschrieben hat, traf meinen Nerv. Deshalb war ich etwas skeptisch, als ich erfuhr, dass die ganze Sache nun verfilmt werden sollte. Dass der Film ein Best-of der Bücher werden könnte, war dabei nicht ausschlaggebend – ich befürchtete einfach, dass man die kurzweiligen Geschichten des ungleichen Duos in eine große Geschichte einrahmt, die eher erzwungen daherkommt.

Leider ist das der Fall. Das Känguru zieht bei Mark Uwe (gespielt von Dimitrij Schaad und nicht von Mark Uwe Kling selbst) ein, das Chaos beginnt, Ärger mit Nazis ist vorprogrammiert und ansonsten bringt das Känguru Mark Uwe ständig in irgendwelche Probleme. Das kennen Fans aus den Büchern, das macht Spaß, das ist lustig und man kann vieles feiern. Diskussionen über den richtigen Singular von Graffiti oder Spaghetti zum Beispiel, eine anschauliche Präsentation, wie weit Hunde fliegen können, die von einem Känguru getreten werden oder auch einige Zitate aus den Büchern machen genau das, was auch die Bücher geschafft haben: sie bringen einen zum lachen.

Plötzlich geht es aber auch um die Rettung des Berliner Kiez, in dem Mark Uwe, das Känguru, die beiden türkischen Brüder Friedrich-Wilhelm und Otto-von sowie Maria mit ihrem Sohn Jesus und natürlich Kneipenwirtin Herta leben. Denn Jörg Dwigs (Henry Hübchen), der nicht nur Immobilienmogul, sondern auch Chef der rechtspopulistischen Partei AzD ist, will auf dem Gelände des Görlitzer Parks seine monumentale patriotische Parteizentrale in Phallus-Form mit Skrotum bauen und der Kiez soll dem dazugehörigen Parkhaus weichen. Geht natürlich nicht. Deshalb starten Känguru und Co. das asoziale Netzwerk, um den Bau zu verhindern und Dwigs das Handwerk zu legen.

Dieser große Rahmen ist halt Mittel zum Zweck, mehr aber auch nicht. Er zündet in wenigen Momenten ganz gut, dümpelt aber zwischen den wirklich amüsanten Dialogen leider zu lange einfach nur dahin. Was auch gar nicht geht: die Hommagen an legendäre Hollywoodfilme. “Pulp Fiction” muss herhalten, “Big Lebowski” auch, eher plump in den Film eingesetzt und auch nicht wirklich witzig. Dass es eigentlich besser ginge, zeigen die Macher des Films einmal: während einer Kneipenschlägerei, in der auch Terrence Hill und Bud Spencer (natürlich Doubles) mit- und die Nazideppen aufmischen.

Mein Fazit: “Die Känguru-Chroniken” wird Fans der Bücher wie auch Känguru-Neulingen gleichermaßen oft Spaß machen. Der lieb- und einfallslose Plot trübt das Gesamtbild aber leider etwas – die gut aufgelegten Schauspieler, die Vielzahl an witzigen Charakteren, der schwarze Humor und vor allem das chaotische Känguru machen aber vieles wett.

The Gentlemen: “Den Film muss man gesehen haben!”

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bt-Kinokritiker Alex Bauer war im Film “The Gentlemen”. Alle Infos dazu gibt es hier.

Nightlife mit Elyas M’Barek: “Kein Grund sich umzubringen”

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Letzte Woche hat bt-Filmkritiker Alex Bauer im Film “Birds of Prey – The Emancipation of Harley Quinn” einen waschechten Actionfilm gesehen, in dem sich die Hauptdarstellerin durch Gangstermeuten prügelt. Am Mittwoch (12.2.2020) war der bt-Filmkenner nun mit zwei Leserinnen des Bayreuther Tagblatts im Film “Nightlife”. Hier gibt’s die Review von den Dreien.

Vor kurzem hat Kinoexperte Alex Bauer “Die Hochzeit” harsch kritisiert. Die letzte Bestwertung gab es für den Film “1917“.

Nightlife (Trailer)

Sarah und Tamara aus Bayreuth geben ihre Meinung ab

bt-Filmkritiker Alex Bauer findet

bt-Kinokritiker Alex Bauer. Foto: Thorsten Gütling

Überraschung: ‘Nightlife’ ist keine Katastrophe. Kein Til-Schweiger-Humor. Keine Dauerwerbesendung. Keine nervtötender Matthias Schweighöfer.

Zugegeben, ich war skeptisch, als ich den Trailer gesehen habe. Mit Elyas M’Barek stehe ich etwas auf Kriegsfuß, Frederik Lau dagegen finde ich eigentlich immer grandios und von Paulina Rojinski weiß ich nicht, was ich von ihr halten soll als Schauspielerin.

In ‘Nightlife’ spielen M’Barek und Lau die zwei Barkeeper Milo und Renzo, die sich eigentlich vom wilden Nachtleben verabschieden wollen, um “fucking seriös” zu werden, wie Renzo im Film sagt. Blöd nur, dass die beiden vorher noch ordentlich Probleme bekommen, weil sie den falschen Leuten Geld schulden. Joa, klingt jetzt nicht nach dem spannendsten Plot. Ist es auch nicht.

Man kann sich denken, was passiert und wie das Ganze ausgeht. Und dann kommt ja noch eine Lovestory dazu, denn Milo lernt Sunny (Paulina Rojinski) kennen, die eigentlich die Schnauze voll hat von Bad Boys. Tja. Gratulation. Diesen recht unspektakulären Plot handelt Drehbuchautor und Regisseur Simon Verhoeven aber nicht langweilig ab. Zum Glück.

Aber der Herr hat vor vielen Jahren auch ‘Männerherzen’ und ‘Willkomen bei den Hartmanns’ gemacht, die ebenfalls gut waren und sich nicht auf den unlustigen Quatsch von Schweiger und Co. eingelassen haben. Verhoeven inszeniert eine schräge und vor allem lustige Verfolgungsjagd. Auf der Flucht vor der russischen Mafia und den Berliner Assigangstern durchleben Milo, Renzo und später auch Sunny ziemlich witzige Momente. Die Dialoge ziehen, die Action passt, die Gangster sind angenehm absurd gezeichnet voller Klischees. Da kann man wirklich nicht meckern und man vergisst doch relativ schnell den platten Grundplot.

Getragen wird das vor allem vom Zusammenspiel von M’Barek und Lau, auch wenn zweiterer dann doch für die meisten Lacher zuständig ist. M’Barek darf wieder den Sunnyboy, haha, spielen, der seine Traumfrau erobern will. Also wie immer eigentlich. Sogar Rojinski wirkt nicht fehl am Platz in der Geschichte. Und so macht ‘Nightlife’ doch überraschend zwei Stunden lang Laune. Kann man sich anschauen.

3,5 von 5 Sterne

In Bayreuth gibt’s bald Einblicke in ein Altersheim für Kühe

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Ein Altersheim für Kühe – das gibt’s! Und am Mittwoch (19.2.2020) können sich auch die Bayreuther im Cineplex ein Bild davon machen. Alle Infos dazu gibt’s hier!

Ein Altersheim für Kühe in Niedersachsen

In Niedersachsen gibt es ein Altersheim für Kühe. In der Gemeinde Butjadingen steht der Hof “Butenland”. Im gleichnamigen Dokumentarfilm zeigt Filmemacher Marc Pierschel das Leben dort.

Der Hof soll ein “radikales Gegenmodell” zur Nutztierhaltung darstellen. Hier sollen die Bedürfnisse der Tiere im Mittelpunkt stehen und keine wirtschaftlichen Interessen. Der Hof gehört dem ehemaligen Milchbauern Jan Gerdes und seiner Partnerin, die Tierschutzaktivistin Karin Mück. Für den Film hat der Filmemacher die beiden Betreiber zwei Jahre lang mit der Kamera begleitet.

Am Mittwoch (19.2.2020) in Bayreuth

Das Porträt zeigt zwei Menschen, die sich für Tiere einsetzen. Der Film hält dabei Momente des Glücks und der Trauer fest, und hinterfragt den heutigen Status von Nutztieren in der Gesellschaft.

Der Film läuft am Mittwoch, den 19. Februar um 19.30 Uhr im Cineplex Bayreuth. Zum anschließenden Filmgespräch wird Lena Wenz die Arbeit auf dem Hof und das von ihr initiierte Projekt “it’s cowtime” vorstellen.

Fichtelgebirgskrimi startet diese Woche im Cineplex Bayreuth

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Am kommenden Samstag (15.Februar 2020) wird der Fichtelgebirgskrimi Siebenstern im Cineplex Bayreuth anlaufen. Die Premiere des Films von Produzent und Regisseur Michael von Hohenberg, war am Samstag (8.Februar 2020) im Kino Marktredwitz.

Der Trailer ist schon etwas länger verfügbar. Ihr könnt hier einen Blick drauf werfen.

Um was geht’s nochmal?

Siebenstern ist eine neue Polizeiserie aus dem Fichtelgebirge, die von vier kleine Polizeiwachen in der Region handelt. Aufgrund von Rationalisierungsmaßnahmen sollen drei Wachen aufgelöst werden. Allein die beste Wache soll erhalten bleiben, laut Polizeipräsident Rath. Damit beginnt ein äußerst kreativer Wettstreit unter den Polizeiwachen, denn wo es keine Fälle gibt, werden eben welche gemacht.

Die Darsteller bei der Premiere in Marktredwitz. Foto: Jutta Jahreis

Low Budget-Produktion

Michael von Hohenberg fungierte in einer Doppelrolle als Produzent und Regisseur. Da das Projekt ein sogenannter “Low Budget-Film” ist, haben die Darsteller auf ein Honorar verzichtet. Trotzdem haben einige namhafte Schauspieler an dem Projekt mitgewirkt. Dazu gehören Andreas Leopold Schadt, bekannt aus dem Frankentatort und Giovanni Arvaneh, der Teil der Serie “Marienhof” war. Auch bei den Vorbereitungen hat jeder mitgeholfen. Die Premiere selbst war ein voller Erfolg. Nun wird der Fichtelgebirgskrimi in ausgewählten Kinos zu sehen sein, auch in Bayreuth. Aktuell gibt es drei Vorstellungstermine und zwar am 15.Februar um 17 Uhr, am 16.Februar um 11 Uhr und am 18.Februar um 20 Uhr.