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Wegen Zahnschmerzen: Lkw-Fahrer mit 2,52 Promille in Oberfranken unterwegs

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Ein Lastwagenfahrer wurde mit 2,52 Promille in Oberfranken gestoppt. Er gab an, wegen Zahnschmerzen Alkohol getrunken zu haben.

Zocker löst mitten in der Nacht Einsatz in Oberfranken aus

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Ein Mann hat unabsichtlich mitten in der Nacht am 10.5.2020 einen Einsatz in Hof ausgelöst. Mitbewohner des Hauses meldeten Qualm und den Alarm eines Rauchmelders aus einer Wohnung.

Betrunkener Lkw-Fahrer blockiert alle drei Fahrspuren auf A9 bei Bayreuth

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Am Samstagmittag (9.5.2020) gingen bei der Polizei mehrere Meldungen über einen schlangenlinienfahrenden Lkw ein. Der Sattelzug war im Bereich Bayreuth auf der A 9 in Richtung Berlin unterwegs.

Corona-Party mit Drogen in Oberfranken

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Anwohner haben die Polizei am Karfreitag informiert, dass in der Nacht zuvor eine Party in einer Mietwohnung im Haus stattgefunden haben soll.

Fahranfänger (21) verliert Kontrolle über sein Auto in Bayreuth – danach wird es skurril

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Unfallflucht und Sachbeschädigung in Bayreuth: Der Besuch eines 21-jährigen Münchners in Bayreuth zieht nach Angaben der Polizei Konsequenzen nach sich.

Unfall in Bayreuth

Am Abend des Gründonnerstags (10. April 2020) fuhr ein 21-jähriger Münchner mit seinem Auto nach Bayreuth. Auf einem Parkplatz neben der Universitätsstraße verlor der Fahrzeugführer offensichtlich die Kontrolle über sein Fahrzeug. Er kollidierte daraufhin zunächst mit einem geparkten Lkw, überfuhr anschließend einen frisch gepflanzten Baum, sowie eine hölzerne Kabeltrommel und schob schließlich zwei abgestellte Baucontainer aufeinander, bevor er mit seinem massiv beschädigten Fahrzeug zum Stehen kam, teilt die Bayreuther Polizei mit.

Danach stieg der unverletzte 21-Jährige aus und beschädigte sowohl den gerammten Lkw, als auch sein eigenes Fahrzeug noch weiter, indem er Bierflaschen und Steine gegen die Fahrzeuge warf. Außerdem riss er von einem weiteren geparkten Fahrzeug die Kennzeichen aus der Halterung und legte diese auf dessen Frontscheibe. Schließlich verließ der Münchner zu Fuß den Ort ohne den Unfall zu melden, erläutert die Polizei weiter.

Hoher Schaden bei Unfall in Bayreuth

Der Sachverhalt wurde zwar erst im Laufe der Nacht bekannt, der Unfallverursacher fiel jedoch im Zusammenhang mit einem weiteren Einsatz bereits zuvor auf. Da er sich nach Angaben der Polizei dabei sehr renitent zeigte, befand er sich zur Mitteilungszeit bereits in polizeilichem Gewahrsam. Aufgrund des Verdachts von Alkohol- und Drogeneinfluss, wurde eine Blutentnahme durchgeführt.

Bei dem Unfall entstand ein Schaden von 18.000 Euro. Der junge Mann hat nun mit mehreren Strafanzeigen zu rechnen.

Besoffener Fahrer verursacht Unfall mit fünf Autos: Kettenreaktion auf schneebedeckter Straße

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Ursächlich für einen Unfall am Donnerstagabend (27.2.2020) mit fünf beteiligten Fahrzeugen ist nach Angaben der Polizei Alkohol gewesen. Einem 37-jähriger Mann aus Hof nämlich laut Vortest der Polizei mit knapp 1,5 Promille Alkohol im Blut.

Außerdem war der Schnee ursächlich für mehrere Unfälle und lange Staus auf der Autobahn rund um Bayreuth. Bis zu drei Stunden standen Fahrer im Stau.

Unfall bei Bischofsgrün: Betrunkener schiebt Autos aufeinander

Auf der Staatsstraße 2464, von Gefrees in Richtung Bischofsgrün fahrend, musste ein junger Mann aus Bischofsgrün sein Auto verkehrsbedingt auf schneeglatter Fahrbahn bis zum Stillstand abbremsen. Der Grund war, dass ein Räumfahrzeug unterwegs war. Drei weitere Autofahrer konnten ihre Autos noch rechtzeitig abbremsen und ebenfalls stehenbleiben.

Der unter alkoholisierte Fahrer aus Hof fuhr mit seinem Auto erst einige Zeit danach auf die stehenden Fahrzeuge zu und hätte diese nach Angaben der Polizei “auch erkennen können und müssen”. Allerdings bremste er zu spät und fuhr auf das letzte Auto auf, dadurch wurde dieses auf das davor stehende Fahrzeug geschoben. Dies ging in einer Kettenreaktion so weiter, bis letztlich fünf Fahrzeuge aufeinander geschoben wurden.

Unfall im Kreis Bayreuth: Führerschein einbehalten

Bei dem Unfall wurde ein Mensch leicht verletzt. Der Gesamtschaden beläuft sich auf mindestens 20.000 Euro, teilt die Polizei mit. Der betrunkene Unfallverursacher hat nun ein Strafverfahren wegen „Gefährdung des Straßenverkehrs“ am Hals, sein Führerschein wurde durch eine Polizeistreife der Operativen Ergänzungsdienste Bayreuth einbehalten, da er mit Sicherheit durch das zuständige Gericht einen längeren Entzug der Fahrerlaubnis zu erwarten hat, berichtet die Polizei.

Auf der A9 gab es gestern ebenfalls einen Unfall. Hier hat eine 24-Jährige erst einen Lastwagen übersehen und ist dann über die Fahrbahn geschleudert.

Fasching in Bayreuth: Mann schlägt zwei Jugendliche und 22-Jähriger wird ins Krankenhaus geprügelt

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Mehrere Körperverletzungen musste die Polizei Bayreuth-Stadt am Abend des Faschingsdienstags (25.2.2020) aufnehmen. Bereits am Sonntag wurde die Polizei beim Bayreuther Faschingsumzug zu einem Raub gerufen.

Schläge in Bayreuth: 22-Jähriger ins Krankenhaus geprügelt

Die erste Mitteilung über eine Körperverletzung erhielt die Polizei Bayreuth-Stadt kurz vor 21 Uhr. Hier wurde ein 19-jähriger Bayreuther durch das Sicherheitspersonal an der Von-Römer-Straße festgehalten. Er hatte vorher einen 22-jährigen aus dem südwestlichen Landkreis Bayreuth geschlagen. Er musste seine Verletzungen in einem Bayreuther Krankenhaus behandeln lassen. Beide Beteiligten waren nach Angaben der Polizei deutlich alkoholisiert: der Täter verbrachte die Nacht in einer Zelle der Polizei.

Zwei Jugendliche in Bayreuth geschlagen

Zu einer weiteren Auseinandersetzungen kam es kurz nach 22 Uhr in der Richard-Wagner-Straße. Ein 37-Jähriger aus Thüringen geriet nach Angaben der Polizei mit zwei Jugendlichen in Streit. Hier schubste beziehungsweise schlug er seine beiden, aus Bayreuth stammenden, Kontrahenten. Die 13- und 15-jährigen wurden leicht verletzt.

Der Mann soll sich auch gegen die Polizisten aggressiv und uneinsichtig gezeigt haben. Bei der Feststellung seiner Personalien versuchte er, nach einem der Beamten zu schlagen. Gegen die anschließende Mitnahme zur Dienststelle wehrte er sich massiv und konnte erst durch Unterstützung weiterer Streifen gebändigt werden, beschreibt die Polizei den Einsatz.

Anschließend wurde noch eine geringe Menge Marihuana bei ihm aufgefunden. Atemtests bei den drei Beteiligten ergaben, dass der Alkohol hier scheinbar nicht der Auslöser der Streitigkeit war. Den Täter erwarten nun verschiedene Anzeigen.

Es ging jedoch auch friedlich zu: So waren die Faschingsumzüge in Bayreuth Stadt und Land. Hier gibt es die Faschingsumzüge im Video zum nachschauen.

Camillo Tomanek (links), Michael König (Mitte) und Valentin Bräunlein (rechts) diskutieren über das neue BBQ-Bier der Brauerei Maisel & Friends. Foto: Christoph Wiedemann

Streng limitiertes BBQ-Bier aus Bayreuth: Maisel & Friends brauen mit Grill-Weltmeister

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Grill-Weltmeister Camillo Tomanek – alias “Don Caruso BBQ” – entwickelt ein neues BBQ-Bier mit der Brauerei Maisel & Friends aus Bayreuth.

Autofahrer mit 2,3 Promille erwischt – seinen Lappen hatte er sowieso nicht dabei

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Sonntagnacht (9. Februar 2020) weckte ein Auto aus dem Landkreis Regensburg auf der BAB 93 bei Gattendorf (Landkreis Hof) das Interesse der Schleierfahnder der Grenzpolizeiinspektion Selb.

Erst vor kurzem wurde in Bayreuth ein Mann mit mehr als 2 Promille hinterm Steuer erwischt. Nach Angaben der Polizei wurde er schon häufiger mit Alkohol am Steuer ertappt. 

Kreis Hof: Autofahrer mit 2,3 Promille unterwegs

Bei der anschließenden Kontrolle am Autobahnparkplatz Bärenholz stellten die Polizisten beim 50-jährigen Fahrer Alkoholgeruch fest. Ein Atemalkoholtest ergab nach Angaben der Polizei 2,3 Promille. Zudem konnte der Mann keinen Führerschein vorweisen. Der Mann durfte demnach nicht weiterfahren und musste sich einer Blutentnahme im Krankenhaus unterziehen. Gegen ihn wird nun wegen Trunkenheit im Verkehr und Fahren ohne Fahrerlaubnis ermittelt, teilt die Polizei mit.

Zu Unrecht im Knast? Bayreuther wegen Körperverletzung, Diebstahl, Betrug und Beleidigung erneut vor Gericht

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Ein 39-jähriger Bayreuther stand am Donnerstag (6. Februar 2020) vor Gericht. Er wurde bereits im Oktober 2019 vom Amtsgericht wegen Diebstahl, schwerer Körperverletzung, Nötigung Beleidigung und weiterer Straftaten zu 2 Jahren und 3 Monaten ohne Bewährung verurteilt. Sein Anwalt und die Staatsanwaltschaft gingen nach dem Urteil in Berufung. Der Angeklagte sitzt seit dem 17. April 2019 in Untersuchungshaft.

Berufung am Landgericht Bayreuth

In der Anklage wurden mehrere Punkte angezeigt: Zwei Mal soll der Angeklagte mit einem Taxi gefahren und anschließend nicht gezahlt haben. Weiter soll er einen Rollstuhl und ein Fahrrad gestohlen haben. Dazu kommt der Vorwurf der schweren Körperverletzung.

Der 39-Jährige soll auch einen Mann geschlagen und danach sogar getreten haben, als dieser am Boden lag. Bei einem weiteren Vorfall soll der Angeklagte grundlos gegen ein Wohnmobil geschlagen haben. Außerdem soll er trotz Hausverbotes in einem Supermarkt eine Mitarbeiterin aus dem Geschäft nach draußen gezerrt und dort gesagt haben, dass er sie jetzt “ficken” werde. All diese Vorwürfe stammen aus dem Zeitraum vom 21. Februar bis 12. April 2019. Am Donnerstag (6. Februar 2020) stand er jetzt erneut in Bayreuth vor Gericht.

Viele Zeugen und Aussagen in Bayreuth

Der Fall vor dem Landgericht gestaltete sich schwierig. Das Berufungsverfahren musste mit einigen Schwierigkeiten umgehen: Eine Zeugin war verstorben, ein anderer befindet sich wegen einer Krebsbehandlung im Krankenhaus und ein weiterer war zunächst nicht aufzufinden – er dachte nicht, dass “das heute ist”.

Zuerst waren Zeugen für die unbezahlten Taxifahrten geladen. Bei diesen war der Beschuldigte damals in Begleitung einer Frau mit Krücken. “Beide waren so verwirrt, dass sie nicht wussten, wo sie hinwollten. Unterwegs haben sie sich überlegt, wir fahren zu Klinikum”, sagte die erste Taxifahrerin. “Sie wollten Spaß haben”, erinnerte sich die Fahrerin des Taxis. Am Ziel angekommen seien dann beide ausgestiegen, ohne zu bezahlen.

Mutmaßlich Rollstuhl aus Bayreuther Klinik gestohlen

Im Krankenhaus sollen die beiden dann einen Rollstuhl gestohlen haben. Diesen nahmen sie dann auch auf dem Rückweg mit: in ein weiteres Taxi. Auch diese Fahrt bezahlte das Duo nicht. Nachdem der Taxifahrer den Rollstuhl ins Auto gepackt hatte, ging die Fahrt los. Wieder verschwanden die beiden ohne zu bezahlen. Den Rollstuhl vergaßen die beiden jedoch. Ein Polizist entdeckte auf dem Rollstuhl später einen Aufkleber des Bayreuther Klinikums, so konnte das Gefährt zurückgegeben werden.

Die Frau, die bei den unbezahlten Taxifahrten und dem gestohlenen Rollstuhl dabei war, sei mittlerweile verstorben, erklärte der Richter. Daraufhin gab der Anwalt des Angeklagten eine Erklärung ab: Da sie auf Krücken gegangen sei, sei es wahrscheinlich, dass sie den Rollstuhl entwendet habe. Nach dieser Erklärung wandte sich der Richter dem nächsten Punkt zu: der Körperverletzung.

Körperverletzung in Bayreuth

Der 39-Jährige soll dabei auf einen Mann eingeschlagen haben. Danach habe er wohl weiter auf diesen eingetreten, als der Geschädigte am Boden lag. Das Opfer konnte selbst vor Gericht nicht anwesend sein, da der Mann gerade wegen schwerer gesundheitlicher Probleme im Klinikum Bayreuth ist.

Die einzige Zeugin sagte: Ich habe gesehen, dass der Geschädigte am Boden lag und der Angeklagte mit dem Fuß “stampfend auf ihn eingetreten” hat. Ob sein Fuß den Geschädigten allerdings berührte, konnte sie nicht sehen. Das Opfer soll aber “Aua” geschrien haben und hatte anschließend definitiv rote Stellen am Kopf und am Bauch. Das bestätigte auch die Polizistin, die damals vor Ort war.

Über den Angeklagten sagte die Beamtin vor Gericht nun: “Der Angeklagte war verwirrt, wie ich ihn meistens antreffe.” Er sei sicher alkoholisiert gewesen und stand wahrscheinlich auch unter Drogen, vermutete die Polizistin.

Der Anwalt des Angeklagten hatte eine andere Theorie: Er sagte, dass der Geschädigte auf den Angeklagten losgegangen sei. Dabei sei der Geschädigte dann vom Angeklagten abgeprallt und zwischen die Fahrradständer gestürzt. “Die Verteidigung geht davon aus, dass die Verletzungen von diesem Sturz kommen.” Zusätzlich könne der Angeklagte wegen einer Fußverletzung gar nicht auf einen Menschen eintreten, so der Anwalt weiter.

Nach dieser Erklärung stand der nächste Punkt an: Der Tatort war dabei ein Supermarkt.

Mitarbeiterin in Bayreuth beschimpft

Trotz Hausverbot kam der Angeklagte zwei Mal zu einem Supermarkt. Dort soll er nach den Zeugenaussagen insbesondere eine bestimmte Mitarbeiterin beschimpft haben. Sie solle ihm einen blasen, er würde sie sexuell penetrieren und der Akt würde dann “der beste Fick ihres Lebens” werden.

Die Mitarbeiterin wollte den Angeklagten nach eigener Aussage im Laden einsperren, bis die Polizei eintrifft. Dabei soll er sie an den Armen gepackt und nach draußen gezerrt haben. Diese Szene konnte ein weiterer Mitarbeiter beobachten. Sie konnte sich aber schnell von dem Angeklagten lösen, da er wohl betrunken war.

Angst hatte sie dennoch, insbesondere davor, dass der Angeklagte weiter handgreiflich wird. “Er hat sich einen Spaß daraus gemacht”, meint die Zeugin.

Weitere Vorfälle in Bayreuth

Geschlagen hat der Polizei in einer anderen Situation. Ein Polizist konnte den Angeklagten dort dabei beobachten, wie er grundlos gegen ein Wohnmobil geschlagen hat. Den Hieb spürte auch der Besitzer, der sich im Fahrzeug befand. “Es war ein dumpfer Schlag. Ich dachte, ein Auto hat es angefahren.”

Außerdem erinnerte sich eine weitere Zeugin an einen Ladendiebstahl des Angeklagten. Sie kann sich an den Angeklagten erinnern, “weil er Hausverbot bekommen hat und trotzdem öfter gekommen ist.” Sie erinnert sich daran, dass der 39-Jährige Tabak stehlen wollte.

Fortsetzung folgt vor dem Landgericht

Nachdem die Zeugen gehört wurden, wurde die Sitzung unterbrochen. Falls möglich, wird in Zukunft noch der Geschädigte der Körperverletzung angehört, da dieser für die Verteidigung ein wichtiger Zeuge ist. Ansonsten war von den Äußerungen des Verteidigers zu vernehmen, dass er einen Freispruch für seinen Mandanten beantragen möchte. Er hatte im Vorfeld dafür gesorgt, dass der Fall neu aufgerollt wurde.

Ob der Angeklagte seine vom Amtsgericht erteilte Haftstrafe weiter absitzen muss, klärt sich dann bei der Fortsetzung des Termins. Aktuell befindet sich der 39-Jährige in Untersuchungshaft.