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Corona-Testpflicht am Arbeitsplatz in Bayreuth: So reagieren Unternehmen in Stadt und Landkreis

Wie stehen Unternehmen aus Bayreuth Stadt und Land zu einer möglichen Corona-Testpflicht? Das bt hat Meinungen eingefangen.

Nach Corona-Ausbruch bei medi in Bayreuth: Ergebnis der Reihentestung liegt vor

Beim Unternehmen medi in Bayreuth hat es mehrere positive Corona-Fälle gegeben. Jetzt liegt das Ergebnis einer Reihentestung unter rund 1.000 Mitarbeitern vor. 

Nach Sponsoren-Aus: „medi hat den Bayreuther Basketball zu dem gemacht, was er heute ist“

Die Firma medi zieht sich als Sponsor aus dem Bayreuther Basketball zurück. Das bt hat bei Verantwortlichen und Fanclubs nachgefragt, wie sie zu der Nachricht stehen. 

medi bayreuth: So läuft der MagentaSport BBL Pokal 2020 ab

medi bayreuth berichtet über die Vorbereitungen der BBL-Saison. Am Freitag (17.7.2020) wurde bekannt gegeben, in welchem Modus der MagentaSport BBL Pokal 2020 gespielt wird.

medi schickt wegen Coronavirus weitere Bereiche in Kurzarbeit

Der medizinische Hilfsmittelhersteller medi schickt Mitarbeiter aus den Bereichen Verwaltung, Produktion und Logistik ab dem 20. April 2020 in die Kurzarbeit. Ziel sei es, das Unternehmen abzusichern und trotz Kurzarbeit handlungs- und lieferfähig zu bleiben, teilt medi mit.

medi Medical: Erhalt der Arbeitsplätze

Philipp Schatz, Geschäftsleiter medi Medical: „Corona stellt die Welt vor etwas nie Dagewesenes. Die Gesundheit und Sicherheit der Menschen weltweit haben jetzt oberste Priorität. Und trotzdem: Für die Wirtschaft der Weltgemeinschaft ist dies ein Stresstest mit bislang ungewissem Ausgang und Konsequenzen. Wir spüren die Fürsorgepflicht für unsere Mitarbeiter, Kunden und Geschäftspartner und haben jetzt als Unternehmer die große Aufgabe, verantwortungsvoll, flexibel und mit Weitblick die Lage permanent neu zu bewerten und unsere Entscheidungen darauf auszurichten. Der Erhalt der Arbeitsplätze hat für uns oberste Priorität, weshalb wir uns für Kurzarbeit entschieden haben!“

Wie viele Wirtschaftsunternehmen in Deutschland hat der medizinische Hilfsmittelhersteller Kurzarbeit angemeldet. Dieser Schritt wurde ausschließlich aufgrund der aktuellen Krisensituation um Covid-19 beschlossen und wird vom medi Personalrat mitgetragen und unterstützt, teilt das Unternehmen mit. Die Regelung greift ab 20. April. Zuvor wurde diese Maßnahme bereits für die Mitarbeiter der Lifestyle- Segmente CEP und ITEM m6 beschlossen.

Ziel von medi sei es, lieferfähig zu bleiben. „Wir passen die Kapazität an die Situation an und schließen Produktion und Logistik nicht komplett, denn wir müssen unserem Auftrag der Patientenversorgung weiterhin nachkommen“, so Schatz.

medi stockt Kurzarbeitergeld auf 80 Prozent auf

medi leistet nach eigenen Angaben eine freiwillige Zuzahlung und stockt den Leistungssatz des Kurzarbeitergeldes von 60 beziehungsweise 67 Prozent auf 80 Prozent auf – unabhängig davon, ob ein Mitarbeiter Kinder hat oder nicht. „Wir zählen zu den TOP-Arbeitgebern der Branche und der Region und werden alles dafür tun, damit das so bleibt. Die Krise wird vorüber gehen, deswegen schützen wir jetzt unsere Mitarbeiter, um gemeinsam gestärkt aus der Krise zu gehen. Die Gesundheit unserer Mitarbeiter und der Erhalt der Arbeitsplätze hat für uns die oberste Priorität“, so Philipp Schatz, Geschäftsleiter medi Medical.

Im Kampf gegen Corona: medi produziert Textilmasken

Schutzmasken sind derzeit knapp. Das Bayreuther Unternehmen medi schafft jetzt allerdings Abhilfe und näht Stoffmasken für Mund und Nase.

Raoul Korner: Darum war der Saisonstart für medi bayreuth so schwer

Die Saison 2019/20 startete für medi bayreuth mit sechs Niederlagen. Inzwischen läuft es weit besser. Das bt hat mit Raoul Korner darüber gesprochen.

medi: Talente spielen künftig auch in Coburg

Der Jugendleistungsbereich von medi bayreuth, die TenneT young heroes, werden in der kommenden Saison mit dem ProB-Team des BBC COBURG kooperieren. Die Partnerschaft sieht vor, dass Bayreuther Nachwuchstalente per Sonderlizenz für das ProB-Team nach Coburg abgestellt werden. Dort sollen sie hochklassige Wettkampferfahrungen sammeln, die anschließend den Schritt in die Bundesliga erleichtern sollen.

Wenzl, Perschnick, Krug

Protagonisten dieser Kooperation sind mit Nico Wenzl, Jevon Perschnick und Johannes Krug aktuell drei Spieler, die mit Einschränkungen somit in der BBL, der ProB und bei den TenneT young heroes in der 2. Regionalliga eingesetzt werden können.

Die Entscheidung über die Anzahl und den Umfang der Abstellungen obliegt der sportlichen Leitung in Bayreuth. Sobald die Spieler in Coburg sind, hat der BBC die Entscheidungsbefugnis. Der BBC COBURG bleibt damit  unabhängig und wird ausdrücklich kein Farmteam von medi bayreuth.

Raoul Korner. Foto: medi bayreuth

Die Zusammenarbeit mit dem BBC COBURG ermöglicht unseren talentiertesten Nachwuchsakteuren, sich zukünftig im Herrenbereich auf professionellem Niveau zu etablieren, bevor der Schritt zu Rotationsminuten in der BBL in Angriff genommen wird (…) Von der neuen Konstellation können unsere Youngster nur profitieren.

(Raoul Korner, Headcoach medi bayreuth)

Matt Haufer, Sportlicher Leiter von medi bayreuth. Archivfoto: Susanne Jagodzik

Der Eingang dieser Kooperation bedeutet keineswegs eine Absage an die Vision, mittelfristig selbst ein Konstrukt mit einem eigenen Farmteam in der ProB aufzubauen. Jedoch möchten wir auch die Talente, die wir heute im Programm vorfinden, durch attraktive Entwicklungsmöglichkeiten in der Region binden, solange uns für eine solche Lösung noch die Infrastruktur und die Breite im Talentpool fehlen. Zudem kann es für die Youngster durchaus von Vorteil sein, sich in einem „echten“ ProB-Team durchsetzen zu müssen und nicht von einer Biotop-Atmosphäre zu profitieren.

(Matthias Haufer, Sportlicher Leiter medi bayreuth)

Die Kooperation wurde zunächst für die kommende Spielzeit 2019/20 geschlossen. Im Anschluss an die Saison werden sich beide Seiten erneut an einen Tisch setzen und basierend auf den Erfahrungswerten über eine Fortführung der Zusammenarbeit beraten und entscheiden.

Probetraining mit Kindern: Raoul Korner zu Gast am BKH

„Eins, zwei, drei, Team!“ Lauthals schreien die neun Kinder zusammen mit Raoul Korner den Schlachtruf in der Mitte der Sporthalle. Am Mittwoch trainierte der Coach des Bayreuther Basketballteams Medi Bayreuth eine Stunde lang zusammen mit den Kindern und Jugendlichen der Kinder- und Jugendpsychiatrie am Bezirkskrankenhaus Bayreuth. Eine willkommene Abwechslung am Ende der Sommerferien.

Leuchtende Augen

Neun Augenpaare leuchten, als der Basketballtrainer die Sporthalle betritt. „Also du heißt Raoul“, antwortet ein Junge auf Korners Frage, ob denn alle wissen, wer er ist. Er geht vor den Kindern in die Hocke, um ihnen auf Augenhöhe zu begegnen. Schließlich ist Korner 1,90 Meter groß. Aber immerhin um einiges kleiner als sein größter Spieler. Der misst nämlich 2,12 Meter. Für die Kinder ein Riese.

Die Idee für den prominenten Besuch kam von Nadja Kratzer. Sie leistet derzeit ihren Bundesfreiwilligendienst in der Tagesklinik der Kinder- und Jugendpsychiatrie am Bezirkskrankenhaus ab. Eine spannende Aufgabe, von der sie auch Raoul Korner vor einiger Zeit berichtete. Die beiden kennen sich gut. „Ich spielte selbst lange Zeit Basketball und bin großer Fan der Mannschaft“, sagt Kratzer.

Groß gegen klein

Zurück in die Halle: Zuerst steht Aufwärmen auf dem Programm. Den Ball von einer Hand in die andere werfen, ihn um den Bauch kreisen, sitzend dribbeln – gar nicht so einfach mit kleinen Kinderhänden. Danach wird Fangen gespielt. Die Turnhalle bebt. Das Kindergeschrei ist ohrenbetäubend.

Als nächstes versuchen sich Korners kleine Spieler in Korbwürfen. „Wow, ein Naturtalent“, ruft er, als ein Mädchen den Ball aus großer Distanz wirft und trifft. Stolz lächelt sie und fängt den Ball, den ihr der Trainer wieder zuwirft. Danach geht’s beim Match ums Ganze. Raoul Korner und Nadja Kratzer gegen den Rest.Erst nach dem 8:0 erzielen die Erwachsenen ihre ersten zwei Punkte. Am Ende steht es 14:4 für die Nachwuchsspieler. „Ihr habt uns absolut keine Chance gelassen“, sagt der Trainer erschöpft.

Ziel: Selbstwert steigern

Für eine kleine Autogrammstunde reicht seine Kraft aber locker noch aus. Stolz halten die Kinder ihre Zettel mit seinem Namen in den Händen. „Das Autogramm war mir am wichtigsten“, ruft einer der Jungs begeistert. Den Selbstwert steigern, das Gruppenerlebnis fördern, Freude am Sport bereiten – und das in Verbindung mit einer prominenten Persönlichkeit – das war das Ziel der Aktion. „Raoul Korner gelingt es, mit einer erfrischenden Mischung aus Motivation, Wertschätzung und Disziplin auf die herausfordernden Verhaltensweisen der Kinder einzugehen und ihnen ein positives Erfolgserlebnis im Klinikalltag zu ermöglichen“, sagt Moritz Küssner, Pflegerische Leitung der Tagesklinik der Kinder und Jugendpsychiatrie.

medi: Wieder unter den Besten der Gesundheitsbranche

medi, der Bayreuther Hilfsmittelhersteller, Hauptsponsor und Namensgeber der Basketballer von medi bayreuth, ist zum fünften Mal mit einem German Brand Award ausgezeichnet worden. Damit zählt medi laut der Jury zu den besten Produkt- und Unternehmensmarken der Gesundheits-Branche.

Der erneute Gewinn des Awards zeige nicht nur die Beständigkeit der Marke, sondern auch, dass sich das Unternehmen medi kontinuierlich weiterentwickle, Trends setze und Standards in der Branche definiere, so medi Geschäftsführer Dirk Treiber. „Das gelingt uns, indem wir immer wieder über Grenzen hinausdenken, nach neuen Wegen suchen, aber auch querdenken und unser Know-how stetig weiterentwickeln“, sagt Treiber.


Alice Kastner (links) und Claudia Iberle haben bei medi das Thema Marke im Fokus. Sie nehmen in Berlin den German Brand Award 2019 für medi entgegen. Foto: Lutz Sternstein

Mit Schöneberger und Basketball

Die Marke medi ist über Oberfranken hinaus sichtbar. Seit Dezember 2017 beschert die Kooperation mit TV-Star Barbara Schöneberger dem Hilfsmittelhersteller viel Aufmerksamkeit.

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Mit der namhaften Markenbotschafterin gelang es dem Unternehmen, das Thema Kompression noch mehr in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken. Für die gemeinsame Kampagne „Starke Wirkung für starke Frauen“ erhielt medi auch einen Health Media Award 2018. Weitere prominente Testimonials sind beispielsweise seit 2005 der Deutsche Skiverband und seit 2013 der Bayreuther Basketball-Bundesligist medi bayreuth, dessen Haupt- und Namens-Sponsor medi ist.

Neubau geplant

Heute zählt medi mit seinen 2.700 Mitarbeitern zu den führenden Hilfsmittelherstellern weltweit. Das Unternehmen zeichne sich seit Jahren durch sein kontinuierliches Wachstum aus, sagt Treiber. Heute gehören 23 internationale Niederlassungen zu medi, exportiert wird in über 90 Länder.

Auch am Haupt- und Produktionssitz Bayreuth wird der Platz immer wieder knapp. Daher verkündete das Unternehmen kürzlich, dass es 2019 mit dem Bau eines neuen Verwaltungsgebäudes in Bayreuth beginnen werde. Die Fertigstellung ist für Ende 2020 geplant.