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Besuchsregeln an Klinikum Bayreuth und Hohe Warte werden gelockert 

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Sowohl am Klinikum Bayreuth als auch an der Hohen Warte in Bayreuth werden die verschärften Besuchsregeln gelockert. Dies gilt aber nicht für alle Stationen.

Stadtrat Prof. Walter Wagner (CSU): „Ein Neubau des Bayreuther Klinikums ist die beste Lösung“

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Im Interview mit dem Bayreuther Tagblatt spricht Stadtrat Prof. Walter Wagner (CSU) über einen potentiellen Neubau des Bayreuther Klinikums, den Stellenwert des Sports in Bayreuth und mehr. 

Klinikum Bayreuth GmbH stellt Geschäftsführung neu auf

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Die Weichen für die Klinikum Bayreuth GmbH sind neu gestellt. Die europaweite Ausschreibung für das Management der Klinikum Bayreuth GmbH wird aufgehoben.

Patient in oberfränkischem Krankenhaus klaut sich Schutzausrästung zusammen

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Ein 70-Jähriger hat seinen Aufenthalt in einer Klinik in Oberfranken ausgenutzt, um Schutzmasken und Desinfektionsmittel zu “hamstern”.

Die aktuelle Lage im Klinikum Bayreuth: Wenn Patienten Covid-19-Symptome verschweigen

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Das Coronavirus breitet sich weiter in Bayreuth aus. Zwei Patienten sind an Covid-19 gestorben. Das Klinikum Bayreuth bereitet sich auf das Virus vor.

Verletzungen durch Silvester-Feuerwerk: Auf was man achten sollte

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Handverletzungen nach fahrlässigen Umgang mit Feuerwerkskörpern sind für Dr. Jürgen Dolderer und seine Kollegen nichts Neues. „Noch immer werden Raketen oder Böller wider besseren Wissens aus der Hand losgelassen”, sagt er. Wie das Klinikum Bayreuth mitteilt, wird es in diesem Jahr deswegen einen speziellen Notdienst geben.

Zum Arzt gehen statt selbst Hand anlegen

“Handverletzungen sollten von Spezialisten behandelt werden”, betont Dr. Jürgen Dolderer, Chefarzt der Klinik für Plastische, Ästhetische und Handchirurgie am Klinikum Bayreuth. Immer wieder macht er die Erfahrung, dass Patienten nach einem solchen Unfall zunächst den Weg zum Arzt scheuen. „Oft wissen sie, dass die eigene Unvernunft der Auslöser war und sie versuchen, die Verletzungen selbst zu versorgen. Davon rate ich dringend ab“, sagt er.

Das habe folgenden Grund: Verbrennungen und Verletzungen können zu Vernarbungen führen, die die Motorik dauerhaft beeinträchtigen. „Dieses Risiko sollte niemand eingehen. Je eher die Verletzung fachgerecht behandelt wird, desto besser können dauerhafte Schädigungen verhindert werden”, erklärt der Spezialist.

Zum Jahreswechsel: Handchirurg im Einsatz

Im Klinikum Bayreuth wird deswegen insbesondere über den Jahreswechsel rund um die Uhr ein Facharzt für Handchirurgie im Dienst sein. „Patienten finden über die Notaufnahme so direkt den Weg zum Spezialisten“, sagt Dolderer. Erreichbar ist die Notaufnahme im Klinikum Bayreuth telefonisch unter 0921 400-3111.

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Wer aufs Feuerwerk dennoch nicht verzichten möchte, sollte laut Klinikum Bayreuth auf Folgendes achten:

Tipps zum sicheren Umgang mit Feuerwerk

  • Feuerwerkskörper nur im Fachhandel  kaufen und die Gebrauchsanweisung sorgfältig lesen
  • Kennzeichnung der Produkte mit CE-Zeichen und der BAM-Prüfnummer des Bundesamts für Materialprüfung beachten
  • Feuerwerkskörper nie direkt aus der Hand zünden
  • Keine selbst gebastelten oder manipulierten Feuerwerkskörper anzünden, denn sie könnten deutlich stärker oder vorzeitig explodieren
  • Feuerwerkskörper verschlossen lagern und keinesfalls am Körper, wie in Jacken- oder Hosentaschen, tragen
  • Übermäßiger Alkoholkonsum macht unvorsichtig. Deswegen: erst feuern, dann feiern.
  • Feuerwerkskörper, die nicht explodiert sind, sollte man nicht versuchen erneut zu zünden
  • Kinder und Jugendliche sollten kein Feuerwerk selbst zünden

Text: Klinikum Bayreuth

Klinikum Bayreuth: Neues Ärztliches Direktorium gewählt

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Die Klinikum Bayreuth GmbH hat ein neues Ärztliches Direktorium. Gleich bleibt dabei jedoch der Mann an der Spitze: Thomas Rupprecht. Neu an seiner Seite: die beiden Stellvertreter Jörg Reitershan und Christian Stumpf. Sie wurden neu in das Ärztliche Direktorium des Krankenhauses der maximalen Versorgungsstufe gewählt. Ihren Dienst in neuer Position haben sie am 1. Oktober angetreten.

Die Aufgaben des Ärztlichen Direktors

Der Ärztliche Direktor berät die Geschäftsführung und die Pflegedienstleitung in medizinischen Fragen. Zu seinen Aufgaben gehört es, die Qualität der medizinischen Leistungen zu sichern und zu verbessern. Daneben vertritt er die Beschlüsse der Chefarztkonferenz in Direktorium und Aufsichtsrat und setzt diese um. Weiter koordiniert er die Fort- und Weiterbildung und pflegt Kontakte zu niedergelassenen Ärzten, medizinischen Instituten und anderen Krankenhäusern. Insgesamt ist er lokaler Hauptverantwortlicher für den Aufbau des Medizindcampus Oberfranken.

Tiefgreifende Veränderungen

„Gerade in den beiden nächsten Jahren werden wichtige Weichen für die Klinikum Bayreuth GmbH gestellt“, sagt der wiedergewählte Ärztliche Direktor Thomas Rupprecht. Ein Managementunternehmen wird eine Geschäftsführung entsenden. Daneben wird der Medizin-Campus Oberfranken kommen und der abschnittsweise Neubau der Betriebsstätte Klinikum wird sichtbare Fortschritte machen. „Wir stehen vor einer einschneidenden Entwicklung, die die Klinikum Bayreuth GmbH verändern wird. Diese Entwicklung wollen wir als Ärztliches Direktorium positiv begleiten und unterstützen.“

Die Stellvertreter

Der neu gewählte erste Stellvertreter, Jörg Reutershan, ist Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin. Christian Stumpf, der das Amt des Zweiten Stellvertreters übernimmt, ist Chefarzt der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Internistische Intensivmedizin.

Das Klinikum in Bayreuth. Foto: Klinikum Bayreuth GmbH

Klinikum Bayreuth: Neue Geschäftsführung auf Zeit

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Zweistufige Lösung

Eine europaweite Ausschreibung braucht Zeit. Weil das so ist, haben sich Aufsichtsrat, Verbandsversammlung und der Verbandsausschuss des Krankenhauszweckverbandes für eine zweistufige Lösung entschieden. Bis ein langfristiger Nachfolger gefunden ist, übernehmen das Managementunternehmen Oberender zusammen mit dem Direktorium der Klinikum Bayreuth GmbH die Leitung. Dabei bleibt auch der derzeitige Leiter, Alexander Mohr, sowohl Kaufmännischer Direktor als auch Mitglied des Direktoriums. Neben ihm wird sich künftig Dr. Thomas Jendges um die Leitung kümmern.

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Das ist Dr. Thomas Jendges

Der neue Mann am Klinikum war in den vergangenen zehn Jahren Geschäftsführer der SLK-Kliniken Heilbronn GmbH. Unter seiner Regie wurden mehr als 500 Millionen Euro in eine fast komplett neue Infrastruktur der SLK-Kliniken investiert. Dabei standen insbesondere zwei Neubauprojekte im Fokus. Zuvor war der 54-Jährige auch als Geschäftsführer der DRK Kliniken Berlin, der Sana Kliniken Berlin-Brandenburg und der Klinikum Dahme-Spreewald GmbH tätig.

Die Suche nach dem Nachfolger

Mit der Vorbereitung und Abwicklung der europaweiten Ausschreibung eines längerfristigen Geschäftsbesorgungsvertrages mit einem Managementunternehmen haben die Gremien der Klinikum Bayreuth GmbH eine renommierte Rechtsanwaltskanzlei beauftragt. Die Ausschreibung wird in Kürze im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht.

Luftaufnahme Klinikum Bayreuth

Klinikum Bayreuth: Neuer Chefarzt für Gynäkologie und Geburtshilfe

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Professor Dr. Christoph Mundhenke ist ab September neuer Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe am Klinikum Bayreuth. Er wechselt vom Universitätsklinikum Schleswig-Holstein in Kiel ans Klinikum in die Wagnerstadt. Der 49-jährige Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe ist ausgewiesener Experte auf dem Gebiet der Gynäkologischen Onkologie.

Leiter des Krebszentrums

Prof. Dr. Christoph Mundhenke,

Prof. Dr. Christoph Mundhenke, Foto: privat

Als neuer Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe ist Professor Mundhenke zugleich auch Leiter des Gynäkologischen Krebszentrums und des Brustzentrums der Klinikum Bayreuth GmbH. Professor Mundhenke ist mit seiner Frau und den fünf gemeinsamen Kindern nach Bayreuth gezogen. Neben der Frauenklinik, wird er auch bei der universitären Entwicklung am Campus Oberfranken gemeinsam mit seinem Team aktiv sein.

Neben der klinischen und operativen Arbeit in der Gynäkologischen Onkologie ist die Betreuung von Risikoschwangerschaften ein zweiter Bereich, in dem Professor Mundhenke in den vergangenen Jahren viel Expertise gewonnen hat.

Brustkrebsforschung in den USA

Mundhenke wurde 1970 in Bremen geboren und studierte Medizin in Mainz. Seine Ausbildung zum Frauenarzt und zum Gynäkologischen Onkologen erhielt er ab 1998 an der Frauenklinik des Campus Kiel. Ab 1999 verbrachte er als Stipendiat der Deutschen Krebshilfe/Mildred-Scheel Stiftung eineinhalb Jahre zu Forschungszwecken an der University of Wisconsin in Madison, USA, wo er seine umfangreichen wissenschaftlichen Arbeiten zum Brustkrebs begann. Im Januar 2006 folgte die Habilitation an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.


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International ausgezeichnet

Für seine Brustkrebsforschung hat Professor Mundhenke eine Reihe nationaler und internationaler Auszeichnungen erhalten. 2009 wurde er auf eine Stiftungsprofessur für Gynäkologische Onkologie an der Christian-Albrechts Universität zu Kiel berufen. Seit 2009 ist er auch Mitglied der “Kommission Mamma” der Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie (AGO), die jährlich die Therapieempfehlungen für Deutschland herausgibt.

Handschmeichler: Festhalten, wenn es ernst wird

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Sie sind aus Zirbenholz. Weil es weich ist, sich gut verarbeiten lässt und angenehm riecht. Schreinermeister Erwin Wölfel aus Kleinhül bei Hollfeld und seine Mitarbeiter haben 30 Holzkreuze als Handschmeichler gefertigt und jetzt der Klinikseelsorge des Klinikums geschenkt. Sie gehen Stück für Stück an Patienten, die schwer krank sind und „etwas zum Festhalten brauchen“, sagt Rita Grzonka, Pastoralreferentin der katholischen Klinikseelsorge.

Es ist schon ein paar Jahre her. Damals begleitete Rita Grzonka einen Patienten auf dessen letztem Weg. Irgendwann brachte sie ihm einen Handschmeichler mit. Der tat dem Mann gut. Er wollte etwas zurückgeben für all die Fürsorge und Betreuung und bat deshalb seinen Schwiegervater, ein paar Handschmeichler zu schreinern.

Nach dem Tod des Patienten habe ich sie dann in seinem Sinn an Menschen verschenkt, bei denen es mir hilfreich und angemessen erschien.

(Rita Grzonka)

Auch auf der Palliativstation. Einer Mitarbeiterin dort gefielen die Handschmeichler wiederum so gut, dass sie Schreinermeister Erwin Wölfel bat, 30 Stück herzustellen. „Ich habe spontan ja gesagt“, sagt der 58-Jährige. Und er hat sich damit viel Mühe gemacht. Mehrere Modelle eines Holzkreuzes hat er geschreinert, das Zirbenholz mit Bedacht ausgewählt.

Immer wenn in der Schreinerei ein bisschen Zeit war, haben sich Wölfel und seine Mitarbeiter an die Handschmeichler gemacht. Sie sind reine Handarbeit. 30 Stück sind so zusammengekommen und eine kleine Kiste, beides überreichte Wölfel jetzt der Pastoralreferentin.

„Für mich ist das ein kleiner Schatz“, sagt Rita Grzonka. „Ich werde sehr sorgfältig damit umgehen.“

Die kleinen Holzkreuze gehen an Patienten, denen dieses Symbol etwas bedeutet, die etwas zum Festhalten brauchen, weil sie vielleicht viel allein sind.

(Rita Grzonka)

Schreinermeister Wölfel freut das. „Es ist schon eine besondere Arbeit, diese Handschmeichler zu machen“, sagt er. „Es berührt mich, weil ich weiß, wozu sie dienen werden.“