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Freibäder in Bayern dürfen öffnen: In Bayreuth wird es aber länger dauern

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Markus Söder hat nach dem Parteitag erklärt, dass er Freibäder in Bayern ab dem 8. Juni öffnen möchte. Die Bayreuther Stadtwerke erklären, was möglich ist.

Heute vor 40 Jahren: Als für drei Bayreuther Sportler der Traum von Olympia platzte

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Der 15. Mai 1980 war ein schwarzer Tag für drei Bayreuther Sportler. Denn an diesem Tag platzte für sie der Traum von der Teilnahme bei den Olympischen Spielen.

Saison-Ende: Altstadtbad schließt wegen technischer Schäden

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Und wieder macht das Altstadtbad dicht. Bereits zum vierten Mal in diesem Jahr wird das Bad wegen eines Schadens geschlossen. Dieses Mal für den Rest der Saison.

Schuld sei eine beschädigte Druckleitung, heißt es aus dem Bayreuther Rathaus. Die Leitung verliere “massiv” Wasser.

Am 26. Juni war ein Rohrbruch der Auslöser für eine mehrtägige Schließung. Am 8. Juli handelte es sich um einen Defekt an der Chlor-Messstelle. Am 8. August sorgte ein Defekt an der Umwälzpumpe für eine neuerliche Schließung. Erst am Donnerstag, einen Tag vor dem neuerlichen Schadensfall also, war das Bad wieder für Besucher geöffnet worden.

Das war’s für 2019: Wegen technischer Schäden bleibt das Altstadtbad für den Rest des Sommers zu. Foto: Susanne Jagodzik

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Das Jugendamt der Stadt hat sich in Abstimmung mit dem Hochbauamt daher dazu entschlossen, das Bad für die laufende Saison komplett zu schließen, da der neuerliche Schaden nicht kurzfristig behoben werden kann.

(Joachim Oppold, Sprecher der Stadt)

Im vergangenen Jahr schloss das Altstadtbad am 7. September. Heuer ist drei Wochen früher Schluss.

Aus dem Rathaus heißt es: “Der bisherige Saisonverlauf zeigt, dass das Altstadtbad größere Sanierungsmaßnahmen benötigt (…) Es wird nun zunächst zu klären sein, wie groß der Sanierungsbedarf ist, mit welchen Kosten und mit welchem Zeitaufwand er verbunden ist.”

Kreuzer, Stadtbad, Therme: Ein Bad bereitet den Stadtwerken Sorgen

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Dass Bäder Verlustbringer sind, ist landauf, landab bekannt. Die wenigen Ausnahmen bestätigen die Regel. Die Stadtwerke Bayreuth haben jetzt offengelegt, welches Defizit ihnen ihre Bäder im vergangenen Jahr beschert haben. Kurzum: Für die Bäder war 2018 ein gutes Jahr. Aber eines bereitet Sorgen.

Mit 435.000 Badegästen insgesamt, besuchten im vergangenen Jahr gut 40.000 Menschen mehr Stadtbad, Kreuzsteinbad, Lohengrin-Therme und das Freiluftbad an der Bürgerreuth, als ein Jahr zuvor. Im Schnitt war damit jeder Bayreuther mindestens fünfmal in einem dieser Bäder.

Uwe Kasel, Bademeister im Kreuzsteinbad. Archivfoto: Stadtwerke Bayreuth

Ein gutes Jahr für das Kreuzsteinbad

Dem heißen Sommer sei dank, legte 2018 vor allem das Kreuzsteinbad mächtig zu. An guten Tagen, sagt Stadtwerke-Sprecher Jan Koch, kommen bis zu 6.000 Besucher ins “Kreuzer”. Und weil es von solchen Tagen einige gab, besuchten 167.000 Gäste das Freibad. Zum Vergleich: Im durchwachsenen 2017 waren es nicht einmal 130.000.

Allerdings: Selbst solche Besucherzahlen machen aus dem Kreuzsteinbad noch keinen Gewinnbringer. Immerhin gab es Zeiten, da strömten in einer Bade-Saison 320.000 Besucher ins “Kreuzer”. 1971 war das und soviele waren es seitdem nie mehr.

Stadtwerke-Mitarbeiter Michael Hampel bringt dem fünfjährigen Corvin im Stadtbad das Schwimmen bei. Archivfoto: Jan Koch

Stadtbad im Aufschwung

Das Defizit, das das Freibad im vergangenen Jahr erzeugt hat, beläuft sich daher auf gut eine Million Euro. Genauso hoch fällt das Defizit im Stadtbad aus. Dorthin kamen rund 100.000 Besucher und damit etwa 5.000 mehr als im Vorjahr. Stadtwerke-Chef Jürgen Bayer spricht von einem Aufschwung für das Stadtbad, seit sich dort ein Fitnessstudio angesiedelt habe.

Sorgenkind Therme

Sorgenkind ist und bleibt damit die Lohengrin-Therme. Zwar wurde die von rund 190.000 Menschen besucht und damit von so vielen wie im Jahr zuvor. Allerdings sorgte das in beiden Jahren für ein Defizit von fast drei Millionen Euro. Zum Vergleich: Die Therme Obernsees erwirtschaftete in den vergangenen Jahren ein Defizit von rund 600.000 Euro, zählte aber auch rund 80.000 Besucher mehr.

Für das Bad werde daher ein Alleinstellungsmerkmal gesucht, sagt Bayer. Man setzte auf den Bau der neuen Klinik der Deutschen Rentenversicherung (DRV) und darauf, dass man im Zuge dessen vielleicht auch einen Investor für den Bau eines Hotels an der Therme finde, sagt Bayer.

Harald Schmidt (links), Bäderleiter bei den Stadtwerken Bayreuth, und Mario Schmitt, stellvertretender Leiter der Lohengrin Therme. Archivfoto: Jan Koch

Verkaufspläne nehmen wieder Fahrt auf

Gleichzeitig gehen die Pläne, die Lohengrin-Therme zu verkaufen, in eine neue Runde. Schon vor vielen Monaten wurde der Versuch gestartet, den Verlustbringer zu veräußern. Schon damals erteilte der Stadtrat seine Einverständnis, nur der Bundesfinanzhof wollte nicht mitspielen. Der erklärte, dass die Stadt nicht mehr steuerlich begünstigt würde, wenn sie einem potentiellen Käufer mit Gewinnen aus dem Strom- und Gas-Geschäft unter die Arme greifen wollte. Ein neuer Plan, den die Stadtwerke dem Stadtrat nun vorlegen, sieht vor, dass nur ein Teil der Therme an einen Investor verkauft wird. Der andere Teil kommt in die Hände der Stadtwerke. Dorthin muss er deshalb erst einmal gelangen, weil das Bad zunächst aus der Bayreuther Thermalbad GmbH gelöst werden müsste.

Entscheidung noch in diesem Jahr

Mit einer Entscheidung darüber, wie es mit der Lohengrin-Therme weitergeht, rechnet Stadtwerke-Chef Jürgen Bayer noch in diesem Jahr.

SVB: So viele Anmeldungen zum Schwimm-Meeting wie nie

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Im SVB-Hallenbad findet heuer bereits zum zehnten Mal das „Internationale Frühjahrsmeeting“ der Schwimmer statt. Drei Tage kämpfen zahlreiche Top-Athleten, darunter elf amtierende deutsche Meister, um Siege, Medaillen und Rekorde.

Rekordmeldungen in Bayreuth

Rund 500 Schwimmer aus fast 40 Vereinen aus ganz Deutschland und Tschechien sind bisher für die Veranstaltung am 15. bis 17. März gemeldet. Weil die Schwimmer auf mehreren Distanzen an den Start gehen, sind insgesamt 3004 Meldungen zusammen gekommen. Das Rekordergebnis der letzen Jahre ist damit geknackt, mehr als 3000 Meldungen waren es noch nie.

Das zeigt, welche Bedeutung das Frühjahresmeeting in Bayreuth für den bundesdeutschen Schwimmsport hat.

(Rene Möller, Abteilungsleiter Schwimmen beim SVB)

Auch für die Region Bayreuth sind die 500 Sportler samt Trainer und Betreuer ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Denn der Großteil der bundesweiten Gäste wird mehrere Tage in Bayreuth und Umgebung übernachten und auch die heimische Gastronomie besuchen. 

Natürlich können die Zuschauer dem Spektakel im SVB-Hallenbad auch wieder live folgen und ihre Favoriten anfeuern.

  • Das Einschwimmen startet am Freitag um 16 Uhr und die Wettkämpfe um 17 Uhr.
  • Am Samstag wird ab 9 Uhr eingeschwommen und die Wettkämpfe ab 10 ausgetragen.
  • Sonntags beginnt das Einschwimmen bereits um 8.30 Uhr, die Wettkämpfe um 9.30 Uhr.

Bade- und Saunabetrieb ist an diesen Tagen aber nicht. Der SVB meldet:

Quelle: SVB

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Für das leibliche Wohl ist gesorgt.