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Vermisster Pfau wird auf Supermarktparkplatz in Oberfranken eingefangen und im Internet verkauft

Auf einem Supermarktparkplatz fängt ein Mann in Arzberg, laut eigenen Angaben, einen Pfau ein und verkauft ihn im Internet. Doch dann meldet sich der rechtmäßige Besitzer des Vogels.

Per Telefon und Skype in Bewerbungsgesprächen glänzen

Immer mehr Bewerbungsgespräche finden per Telefon oder Videotelefonie statt. Damit das Interview erfolgreich verläuft, gilt es einiges zu beachten.

Diese Frau existiert nicht - this person does not exist

Diese Frau exisitert nicht

This person does not exist ist eine Webseite, auf der Portraits von Menschen zu sehen sind. An sich ist das nichts Besonderes. Der Clou an dieser Seite ist allerdings, dass die Menschen von den Portraits auf dieser Seite nicht existieren. Denn in Wirklichkeit werden diese Portraits von einer Künstlichen Intelligenz erfunden.

Künstliche Intelligenz erfindet Menschen

Wenn die Seite this person does not exist geöffnet wird, erscheint dort ein Porträt eines Menschen. Doch dieser Mensch existiert nicht, da es kein Mensch ist, sondern ein Bild, das von einer KI erzeugt wurde. Bei jedem Besuch auf dieser Seite wird ein neues Porträt gezeigt – erfunden von einer KI.

Das verblüffende an den Portraits: Sie wirken täuschend echt. Mit Falten, kleinen Narben, glänzender Haut und vielen Kennzeichen, die eigentlich nur Menschen besitzen. Das macht diese Seite und die KI, die dahinter steckt, so einzigartig.

Das steckt hinter: this person does not exist

Der US-Entwickler, Phillip Wang, steckt hinter der Seite, der dafür eine Technologie der US-Firma Nvidia benutzte. Diese Firma entwickelte deshalb eine KI, die Gesichter erfinden kann. Dabei kombiniert die Künstliche Intelligenz Merkmale vorhandener Portraits, hat web.de herausgefunden.

Das besondere bei dieser KI: Es gibt zwei Algorithmen. Der erste Algorithmus erzeugt die Gesichter. Ein Zweiter bewertet die Ergebnisse. Deshalb muss der erste Algorithmus ständig besser werden, um den Zweiten zu überzeugen. So trainiert sich die KI quasi selbst, um immer realistischer zu werden.

Nvidia nennt diese Technologie „StyleGAN“ und erklärt das Können der KI in einem Video.

Kritiker warnen vor der KI

Verschiedene Online-Portale und Zeitschriften für Computer und Technik warnen vor dieser KI. Sie befürchten, dass solche erzeugten Bilder für Propaganda genutzt werden können. Auch Fake-Profile lassen sich so einfacher gestalten mit einem realistisch wirkenden Profilbild.

Allerdings: Die KI ist nicht perfekt und die Bilder können enttarnt werden. Kinder haben beispielsweise Falten, Haare passen nicht zum Gesicht oder Zähne sind nicht detailliert gestaltet. Auch der Bildhintergrund zeigt häufig ein verschwommenes Etwas. Allerdings lernt hier die KI noch, ass die Ergebnisse nach und nach realistischer werden.

Neues WhatsApp-Feature sorgt für Spott im Netz

Bei den Smartphone-Nachrichtendiensten liegt WhatsApp einsam an der Spitze. Pro Tag verschicken User weltweit über 100 Milliarden Nachrichten mit der App, wie die Muttergesellschaft Facebook in ihrer letzten Bilanz verkündete. Damit WhatsApp auch weiterhin an der Spitze des Instant Messaging bleibt, statten die Entwickler die App regelmäßig mit Updates und neuen Features aus. Nun ging der Schuss nach hinten los.

Dateien versenden nun bis zu 100 MB

Auf dem sozialen Netzwerk Twitter postete der Messenger-Dienst nun eine Anleitung, die zeigt, wie Nutzer auch große Dateien per WhatsApp verschicken könnten. Bisher hatte das Limit für das Versenden von Dateien bei 64 Megabyte gelegen, nun können Nutzer bis zu 100 MB große Daten verschicken.

Spott im Netz

Das Problem für den Nachrichtendienst: Anstelle von Begeisterung und Lob sorgte die Neuerung eher für Belustigung und Spott bei den Usern. Der Grund ist simpel: Andere Nachrichtendienste bieten weit mehr und lassen die Neuerung der Facebook-Tochter alt aussehen.

Mit der App Telegram können Nutzer z.B. bis zu 1,5 Gigabyte große Dateien versenden. Das ist 15-mal so viel  wie beim Marktführer. Der WhatsApp-Konkurrent ließ es sich also nicht nehmen, diesen Fakt stolz zu verkünden: direkt unter dem neusten Posting von WhatsApp. Und den Usern gefällt das. Die Antwort von Telegram hat binnen drei Tagen schon 6.800 Likes bekommen, fünfmal so viel wie der ursprüngliche Tweet von WhatsApp.

Wikipedia streikt in Deutschland

Wer am Donnerstag die freie Enzyklopädie Wikipedia braucht, hat Pech. Den gesamten Tag ist die sonst täglich rund 33 Millionen Mal aufgerufene deutsche Version des Online-Lexikons nicht erreichbar. Statt Suchergebnisse liefert Wikipedia seinen Nutzern eine Erklärung für den Streik. Ziel der weltweit einmaligen Aktion sei es demnach, Artikel 13 der geplanten EU-Urheberrechtsreform zu verhindern.

Screenshot: Thorsten Gütling

 

Wie Wikipedia schreibt, befürchte man, dass dieser Artikel der freien Wissensvermittlung und damit auch Wikipedia schaden werde.

Wikipedia schreibt, dass gemeinnützige Plattformen von dem Artikel zwar ausgenommen würden, der Informationsfluss im restlichen Internet aber spürbar behindert würde. Außerdem störe man sich an Artikel 11, der es künftig schwerer machen soll, Presse-Artikel zu Belegzwecken zu zitieren.

Wer Wikipedia an diesem Tag nutzen möchte, kann auf die englischsprachige Version zurückgreifen, indem er im Netz nach Wikipedia.org sucht. Auch die App der Enzyklopädie funktioniert uneingeschränkt.