Beiträge

Leidenschaft seit 20 Jahren: Dieser Bayreuther Fliesenleger ist bis zum Herbst ausgebucht

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Vor einem Jahr hat sich Halil Behlulaj als Fliesenleger in Bayreuth selbstständig gemacht. Obwohl sein Geschäft noch relativ jung ist, hat er keine Probleme Kunden zu finden. Auch nicht, während der Corona-Krise.

Der Arbeitsmarkt in Bayreuth erholt sich leicht: Deutlich mehr Arbeitslose als vor einem Jahr

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Die Agentur für Arbeit Bayreuth-Hof hat die neuesten Zahlen zum Arbeitsmarkt vorgelegt. Die Arbeitslosigkeit in Bayreuth ist demnach nur leicht zurückgegangen.

Wegen Coronavirus: IHK mietet 50 verschiedene Prüfungsorte für Abschlussprüfungen in Oberfranken an

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Am Dienstag (16.6.2020) beginnen die Abschlussprüfungen der IHK. Aufgrund des Coronavirus sind die Bedingungen dabei anders als sonst.

Wegen Corona-Krise: Arbeitslosigkeit in Bayreuth steigt drastisch an

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Mehr Arbeitslose wegen Corona-Krise in Bayreuth Stadt und Landkreis. Im Raum Bayreuth gebe es deutlich mehr Arbeitslose als im Vorjahr.

Klinikum Bayreuth GmbH stellt Geschäftsführung neu auf

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Die Weichen für die Klinikum Bayreuth GmbH sind neu gestellt. Die europaweite Ausschreibung für das Management der Klinikum Bayreuth GmbH wird aufgehoben.

Die Corona-Krise hinterlässt “tiefe Spuren” bei Bayreuther Unternehmen

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“Die Krise trifft unsere Unternehmen sehr. Sicher wird die Welt nach ‘Corona’ eine andere sein, aber wir lassen uns unseren Optimismus nicht nehmen.”

Schnelle Hilfe in der Krise: Maßnahmen für Selbstständige, Freiberufler und kleine Firmen im Überblick

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Um Liquiditätsengpässe zu überbrücken und Existenzen zu sichern, sind durch die Regierung umfangreiche Hilfsmaßnahmen auf den Weg gebracht worden. 

medi bayreuth Geschäftsführer Björn Albrecht. Archiv: Susanne Monz

Coronavirus: Wie ernst ist die Lage bei medi bayreuth?

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“Wie bei allen Clubs in der Liga ist und bleibt die Lage sehr angespannt”, sagt Björn Albrecht. Auf diese Dinge wird in es in den nächsten Wochen und Monaten ankommen.

Traumberuf Bestatter: “Wir sind doch ganz normale Leute”

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Die Thematik Tod ist für viele Menschen ein schwieriges Thema. Nicht so für Maximilian Christ. Mit 19 Jahren ist er Bayerns bester Bestatter. Doch wie kommt man eigentlich zu diesem außergewöhnlichen Beruf? Im bt-Interview spricht Christ über die Besonderheiten seiner Arbeit.

Am Freitag (31.1.2020) wurde Bestattungsfachkraft Maximilian Christ von der Handwerkskammer als Landessieger des Leistungswettbewerbs des Deutschen Handwerks auf Kammerebene ausgezeichnet.

“Berührungsängste hatte ich nie”

Berührungsängste mit dem Job Bestatter hatte Maximilian Christ nie. Da seine Großeltern und Eltern bereits in der Branche arbeiteten, hatte der heute 19-Jährige keine Berührungsängste. Bestatter ist für ihn ein Beruf wie jeder andere auch. Wirklich greifbar war die Arbeit anfangs dennoch nicht.

Mit 15 Jahren machte er dann seine ersten Schritte als Bestatter. Bei einem Praktikum kam er zum ersten Mal in Kontakt mit Verstorbenen. Kurz darauf begann er mit der Ausbildung. Im November schloss er dann als “bester Bestatter Bayerns” ab.

Es ist komisch zu sagen “Mir macht das Spaß”. Aber es ist so. Ich bereue die Entscheidung Bestatter zu werden nicht.

(Maximilian Christ)

Einzigartige und abwechslungsreiche Arbeit

Neben der einzigartigen Arbeit mit den Verstorbenen mache vor allem die Abwechslung seinen Job so besonders. Während der Ausbildung zum Bestatter durchlaufe man sämtliche Stationen – angefangen von der Arbeit im Büro und den Trauergesprächen bis hin zum Außendienst, der Arbeit am Friedhof und der Versorgung der Verstorbenen.

Danach habe jeder im Betrieb sein Aufgaben. Die Versorgung der Verstorbenen wurde zum Spezialgebiet von Maximilian Christ. In diesem Bereich fühlt sich der 19-Jährige am wohlsten.

Es ist eine Arbeit bei der man sich sehr konzentrieren muss. Es gibt nur eine Möglichkeit und da darfst du nichts falsch machen. Gleichzeitig vermittelt es aber auch Ruhe.

(Maximilian Christ)

“Ich schätze auch die Arbeit mit den Angehörigen”

Neben der Versorgung der Verstorbenen sei aber auch die Arbeit mit den Angehörigen etwas ganz besonderes. Das Entgegenkommen der Leute, wenn sie den Bestattern ihre Angehörigen anvertrauen, sei ein schönes Gefühl.

Von der Beratung der Angehörigen bis hin zur Versorgung der Verstorbenen – die Aufgabe eines Bestatters ist vielseitig. Foto: Susanne Monz

Wenn man nach all dem Aufwand ein “Dankeschön” hört und die Erleichterung in den Augen der Angehörigen, dann ist das ein toller Moment.

(Maximilian Christ)

Neben viel Interesse an seiner Arbeit, stoße der 19-Jährige aber auch in manchen Fällen auf Abneigung. “Manche Menschen möchten nicht, dass wir Ihnen “Auf Wiedersehen” sagen. Das ist schon komisch. Wir sind doch ganz normale Leute”, so Maximilian Christ.

“Man fühlt immer mit den Menschen mit”

Trotz der Routine sei die Arbeit aber trotzdem oft emotional. Da komme es schon auch einmal vor, dass man neben den Angehörigen am Friedhof stehe und die Tränen nicht mehr zurückhalten könne. Umso wichtiger sei es, danach mit den Kollegen über die Schicksale zu sprechen und sich gegenseitig Halt zu geben. Für die Arbeit brauche man einfach innere Stärke, müsse aber auch zwischen der Arbeit und dem Privatleben differenzieren, so Maximilian Christ.

Man fühlt immer mit den Menschen mit. Aber man muss auch realistisch sein: Der Tod gehört zum Leben dazu. Das ist ganz normal. Wenn er kommt, dann kommt er.

(Maximilian Christ)

Vor kurzem hat bt-Redakteurin Susanne Monz sich auch den Beruf des Piloten eines Rettungshubschraubers genauer angesehen.

Trainerin in Bayreuths Frauen-Fitness-Studio: “Hier gaffen keine Männer”

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Fitness-Studios gibt es wie Sand am Meer. Doch Elke Engelhardt und ihr Team setzen mit dem Mrs. Sporty in Bayreuth auf ein ganz besonderes Konzept. Im Gespräch mit bt-Redakteurin Susanne Monz verrät die Fitness-Trainerin die Vorteile von einem reinen Frauen-Fitness-Studio und erklärt, was ihre Betreuung so besonders macht. Um auch im Büro fit zu bleiben, zeigt das Video über dem Text drei kleine Übungen für Zwischendurch. 

Persönliche Betreuung bei Mrs. Sporty Bayreuth

“Der Grund warum viele Frauen zu uns kommen? Hier gaffen keine Männer”, verrät Elke Engelhardt mit einem Augenzwinkern. Seit gut sieben Jahren leitet die Bayreutherin das Fitness-Studio in der Dammallee. Dabei liegt der 54-Jährigen vor allem die persönliche Betreuung am Herzen.

“In vielen Fitness-Studios ist man auf sich alleine gestellt. Aber wir versuchen zusammen mit den Frauen die Ursachen der Schmerzen herauszufinden, die passenden Übungen zu erarbeiten und achten dann auch auf die richtige Umzusetzung”, beschreibt Engelhardt. Dabei setzt die 54-Jährige auf Hydraulik-Geräte und vermeidet Gewichte. “Das eigene Körpergewicht reicht zum Trainieren oft schon aus.”

Elke Engelhardt und Nadine Seidler vom Mrs. Sporty Bayreuth. Foto: Susanne Monz

Auch außerhalb des Studios voll dabei

Engelhardt sieht sich selbst nicht nur als Trainerin. “Eigentlich sind wir Psychologe, Arzt, Seelenverwandte und Familie in einem. Wir sind keine Zauberer, aber wir können die Frauen immer wieder motivieren am Ball zu bleiben.”

Neben der sportlichen Betreuung kommt es bei Trainerin Elke Engelhardt auch schon einmal vor, dass sie ihren Mitgliedern auch außerhalb des Fitness-Studios unter die Arme greift. “Die Frauen wachsen einem einfach ans Herz. Wir wollen das Beste für jeden. Jeder Mensch ist unterschiedlich und oft liegt die Ursache tiefer. Dann begleite ich meine Frauen auch mal zum Arzt und unterstütze sie dort.”

Sport mit Sport ausgleichen

Und was macht ein Fitness-Trainer in seiner Freizeit? Natürlich auch Sport! “Mit 15 habe ich als Aerobic-Trainerin angefangen, habe dann Jazz-Dance gemacht und war Fußballerin”, erzählt Elke Engelhardt. Mit dem Traum des eigenen Fitness-Studios musste die 54-Jährige allerdings den privaten Sport hinten anstellen. “Ich kann aber nicht ruhig bleiben. Ich brauche den Ausgleich zu meiner Arbeit. Wenn ich zum Beispiel im Winter Skifahren gehe, dann spüre ich, wie die Glückshormone in meinem Körper ausgeschüttet werden”.


Seit einigen Wochen blickt bt-Redakteurin Susanne Monz Menschen aus Bayreuth und Umgebung bei ihrer Arbeit über die Schulter. Hier gibt’s die bisherigen Teile der Serie.