Beiträge

Geldwertes Wissen für Eigentümer: Förderungen und Fristen 2020 im Überblick

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Ralf Oberländer, Finanzexperte der Bausparkasse Schwäbisch Hall, gibt einen Überblick über wichtige Regelungen für Immobilieneigentümer und Bauherren.

Stadtrat Prof. Walter Wagner (CSU): „Ein Neubau des Bayreuther Klinikums ist die beste Lösung“

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Im Interview mit dem Bayreuther Tagblatt spricht Stadtrat Prof. Walter Wagner (CSU) über einen potentiellen Neubau des Bayreuther Klinikums, den Stellenwert des Sports in Bayreuth und mehr. 

Wenn der Bauträger pleitegeht – So können sich Bauherren gegen die Insolvenz ihres Baupartners absichern

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Ein Bauvorhaben ist mit vielfältigen Risiken verbunden. Zu den größten zählt die Insolvenz des Baupartners, für viele Bauherren der Albtraum schlechthin.

Nachhaltig gut gedämmt – Bei der Planung auf Effizienz, Ökologie und Langlebigkeit achten

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Nachhaltigkeit liegt im Trend. Das gilt nicht nur für den alltäglichen Konsum, sondern erst recht für das Zuhause.

Bayreuths aktuelle Baustellen und Umleitungen im Überblick

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Hier gibt’s alle Infos zu den aktuellen Baustellen und Umleitungen in Bayreuth.

Bayreuth: Zwei weitere Brücken müssen erneuert werden

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Der Neubau der Hochbrücke in Bayreuth ist seit Jahren ein viel diskutiertes Thema. Jetzt müssen zwei weitere Brücken erneuert werden.

Ehemalige Röhrenseekaserne in Bayreuth. Archivfoto: Oliver Riess/luftbilder-deutschland.com

Wohnungen statt Parkplatz am Röhrensee in Bayreuth: 350 Wohnungen entstehen

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So geht es weiter an der ehemaligen Röhrenseekaserne in Bayreuth: Die staatliche Wohnungsbaugesellschaft BayernHeim wird auf dem Areal der ehemaligen Röhrenseekaserne an der Ludwig-Thoma-Straße in Bayreuth in den nächsten Jahren Wohnungen für Familien mit niedrigerem Einkommen realisieren. Das teilt die Stadt Bayreuth mit. Jetzt steht der Siegerentwurf des städtebaulichen Realisierungswettbewerbs fest. Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe, die selber als Sachpreisrichterin gemeinsam mit weiteren Vertretern der Stadt Jurymitglied war, begrüßt den Willen des Freistaats Bayern zusätzlichen Wohnraum zu schaffen.

Röhrenseekaserne in Bayreuth: 350 neue Wohnungen

Für Bayreuth bedeutet das Projekt rund 350 neue Wohnungen in drei Wohnblöcken auf einem bisher überwiegend als Parkplatz genutzten Gelände. Die Oberbürgermeisterin verweist auf die steigenden Einwohnerzahlen Bayreuths und die unverändert hohe Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum für Haushalte mit niedrigerem Einkommen.

„Die Initiative der BayernHeim und damit des Freistaats Bayern ist hier in Bayreuth sehr willkommen. Die Flächen auf dem ehemaligen Kasernengelände eignen sich hervorragend. Sie liegen innenstadtnah, sind nicht weit vom Naherholungsgebiet Röhrensee entfernt und fügen sich sehr gut in das Konzept der städtebaulichen Nachverdichtung, wie es die Stadt seit geraumer Zeit verfolgt“, sagt Merk-Erbe.

Kita und Parkhaus in Bayreuth

Die Stadt werde das Projekt auch in der weiteren Umsetzung nach Kräften unterstützen. Die preisgekrönte Konzeption umfasst neben Wohnungen unterschiedlicher Größe auch den Bau einer Kindertagesstätte, eines Quartierszentrums sowie ober- und unterirdische Parkflächen für rund 500 Fahrzeuge, heißt es von der Stadt Bayreuth.

Die Ergebnisse des Wettbewerbs werden von Montag, 2. März bis Freitag, 13. März, in einer Ausstellung im Staatlichen Bauamt in Bayreuth der Öffentlichkeit präsentiert. Die Entscheidung über das Projekt wurde bereits im vergangenen Jahr in mehreren Sitzungen des Stadt- und Baurats in Bayreuth getroffen.

Stadtrat beschließt neues Wohnbauland in Bayreuth

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Bereits im November haben die Stadträte Stefan Specht (CSU) und Thomas Hacker (FDP) einen Antrag gestellt zu prüfen, ob im Bereich der Thiergärtner Straße ein Bauvorhaben möglich sei. Am Mittwoch (19.2.2020) wurde das Thema erneut im Stadtrat behandelt.

Fläche an der Thiergärtner Straße Bayreuth wird zum Wohnbauland

Mithilfe einer neuen Satzung soll an der Thiergärtner Straße auf Höhe der Abzweigung zum Panzerteichweg ein neues Bauland für Bayreuth entstehen. Ziel dieser Satzung ist es, zwischen den bereits vorhandenen Gebäuden weitere Häuser errichten zu können. Denn ursprünglich sah der Flächennutzungsplan die Flurstücke als Flächen für die Landwirtschaft vor. Doch da die Größe der Flächen zu klein ist und diese direkt an Wohnhäuser angrenzen, seien sie für eine landwirtschaftliche Nutzung kaum geeignet. Daher sollen jetzt mit der neuen Genehmigung kleinere Wohngebäude oder Handwerks- und Gewerbegebäude errichtet werden dürfen.

Vor allem bei den Grünen stieß dieser Vorschlag auf Gegenwind. “Immer möchte man eine Grüne Stadt. Aber dann bebaut man Flächen, in denen Kaltluft produziert wird, die direkt in die Stadt fließt”, zeigt sich Sabine Steininger (Grüne) verwundert.

Stefan Specht von der CSU befürwortet das geplante Vorhaben. “Hier handelt es sich um ein sehr gutes Beispiel für Nachverdichtung. Denn wir haben dort bereits eine Siedlung. Durch die Nachverdichtung trägt man dazu bei die Situation zu verbessern”, erklärte der Fraktionsvorsitzende.

Nur Häuser mit ortstypischer Gestaltung

Die neuen Gebäude müssen allerdings der ortstypischen Gestaltung entsprechen. Das bedeutet, dass die Gebäude maximal zwei Geschosse haben dürfen und die Grundfläche pro Gebäude maximal 100 Quadratmeter betragen darf. Außerdem sind nur maximal drei Wohneinheiten pro Einzelhaus zulässig.


Am Ende stimmte der Stadtrat mehrheitlich zu.

Bayreuth: Laineck soll mehr Wohnhäuser bekommen

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Beim Planungsamt der Stadt Bayreuth liegt ab Montag, 30. Dezember, der Entwurf des Bebauungsplans für das neue Wohngebiet „Kalte Leite“ aus. Die Planunterlagen können bis zum 24. Januar im Neuen Rathaus, Luitpoldplatz 13, 9. Obergeschoss (öffentliche Planauflage), zu folgenden Zeiten eingesehen werden: Montag, Dienstag und Donnerstag von 8 bis 16 Uhr, Mittwoch von 8 bis 18 Uhr und Freitag von 8 bis 12 Uhr. Während der Auslegungsfrist stehen sie auch auf der Homepage der Stadt unter www.bayreuth.de zur Verfügung.

Bayreuth: Baugebiet im Stadtteil Laineck

Das Plangebiet befindet sich im nordöstlichen Teil des Stadtteils Laineck, zwischen der Warmensteinacher Straße, der Schützenstraße und der Denkmalstraße. Die Flächen sind derzeit nur unwesentlich bebaut, teilt die Stadt Bayreuth mit.

Um den Wohnstandort Laineck zu stärken, soll Baurecht für Einzel-, Doppel- beziehungsweise Mehrfamilienhäuser im Bereich „Kalte Leite“ geschaffen werden, heißt es in einer Mitteilung der Stadt Bayreuth. Während der Auslegungsfrist besteht die Gelegenheit, die Planung zu erörtern und sich zu ihr zu äußern. Stellungnahmen können mündlich und schriftlich abgegeben werden. Nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen können bei der Beschlussfassung über den Bauleitplan unberücksichtigt bleiben. Mitarbeiter des Stadtplanungsamtes stehen montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr und mittwochs zusätzlich von 14 bis 18 Uhr für Auskünfte zur Verfügung.

Eichelberg: Über 1.000 Unterschriften gegen das Neubaugebiet

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Seit April erhitzt ein geplantes Neubaugebiet am Eichelberg die Gemüter. Geht es nach der Stadt Bayreuth, sollen dort 100 neue Wohneinheiten entstehen. Doch das Projekt ist umstritten. Die Bürgerinitiative Eichelberg will das Bauvorhaben stoppen. Am Montagmorgen haben Vertreter der Initiative insgesamt 1.020 Unterschriften gegen den Bebauungsplan eingereicht.

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Das Eichhörnchen gegen den Bebauungsplan. Foto: Frederik Eichstädt.

Eine lange Liste

In 14 Tagen hat die Initiative 1.020 Unterschriften gesammelt. Am Montagmorgen wurden sie im Rathaus dem Stadtplanungsamt übergeben. Mit dabei: Mirko Matros, Geschäftsführer des CSU-Kreisverbands Bayreuth. Er zeigt sich über die Anzahl der Unterschriften erfreut:

Wir wollten, dass sich Leute aus allen Stadtteilen und über die Stadt hinaus beteiligen. Das ist uns gelungen.

(Mirko Matros)

Die Initiative hat 1.020 Unterschriften gesammelt. Foto: Frederik Eichstädt.

Worauf es eigentlich ankommt

Neben den Unterschriften liegen den eingereichten Unterlagen auch Stellungnahmen und Einwände bei. Laut Benjamin Lotze vom Stadtplanungsamt würde es genau auf diese ankommen.

Unterschriften gehören jetzt nicht in das Bauleitplanverfahren. Eine knackige Stellungnahme kann wichtiger sein, als tausend Unterschriften.

(Benjamin Lotze, Stadtplanungsamt)

Montagfrüh haben sieben Vertreter der Bürgerinitiative 1.020 Unterschriften gegen den Bebauungsplan am Eichelberg eingereicht. Foto: Frederik Eichstädt.

Keine Entscheidung vor 2020

Die Mitglieder der Bürgerinitiative beklagen sich auch über ein Verkehrsgutachten. Dies habe zum Beispiel das erhöhte Verkehrsaufkommen, das durch den geplanten Kindergarten erst noch entstehen würde, nicht mit berücksichtigt. In solchen Fällen könne man natürlich immer ein Gegengutachten beantragen, sagt der Vertreter der Stadt.

Insgesamt dauere so ein Verfahren ein Jahr. In dieser Zeit würde die Stadt verschiedene Stellungnahmen und Gutachten einholen. Je nach Ergebnis würde dann darüber entschieden werden, ob die Pläne umgesetzt werden oder nicht. Wichtig dabei sei auch das anstehende Klimagutachten. Vor 2020 sei im Fall Eichelberg mit keiner finalen Entscheidung zu rechnen.

Bis dahin werden wir uns schon noch öfters mal treffen, schätze ich!

(Eines der Mitglieder der Bürgerinitiative Eichelberg)

Augenmaß statt Flächenfraß. Foto: Frederik Eichstädt.