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Corona-Shutdown und Energiekreis: Zwei Demos kurz hintereinander am Samstag in Bayreuth

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In Bayreuth finden am kommenden Samstag (13.6.2020) kurz hintereinander zwei Demonstrationen statt. Grade mal eine halbe Stunde liegt zwischen den Veranstaltungen.

Diese 14 Gemeinden im Kreis erzeugen mehr Strom als sie verbrauchen

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Erstmals in der Geschichte haben die Wind-, Solar,- Wasserkraft- und Biogasanlagen im Landkreis Bayreuth mehr grünen Strom produziert, als verbraucht wurde. Das meldet der Landkreis Bayreuth. Der Kreis liege demnach deutlich über dem bayerischen Durchschnitt und erreiche sein Klimaziel im Bereich Stromerzeugung früher als geplant.  In anderen Sektoren, zum Beispiel bei  den Verkehrsemissionen oder dem Gesamtenergieverbrauch, sei die Entwicklung jedoch weniger positiv.

Windkraft ist Nummer Eins

Unter den erneuerbaren Energien habe die Windenergie weiter zugelegt. Mit 55 Prozent nehme sie die Spitzenposition ein, gefolgt von Strom aus Photovoltaik- und Biomasseanlagen. Die Zahlen beziehen sich auf das Jahr 2017 und wurden vom Klimaschutzmanagement des Landkreises berechnet. Neuere Daten lägen noch nicht vor.

Spitzenreiter Prebitz

Mit 107 Prozent ist der Anteil an Strom aus erneuerbaren Quellen am Stromverbrauch im Landkreis Bayreuth mehr als doppelt so hoch wie im bayerischen Durchschnitt (48 Prozent). Mittlerweile erzeugen dem Landratsamt zufolge bereits 14 von 33 Gemeinden im Landkreis mehr Strom aus erneuerbaren Energien als sie verbrauchen. Darunter finden sich neben Pegnitz, Speicherdorf, Eckersdorf, Gefrees, Heinersreuth und Creußen auch kleinere Gemeinden mit geringem Energieverbrauch, die aber über größere Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien verfügen. Spitzenreiter sei die Gemeinde Prebitz, welche mehr als das Vierfache des eigenen Stromverbrauchs mit erneuerbaren Energien erzeugt. Einige Gemeinden hätten aber zu wenig geeignete Fläche um die anlagen für erneuerbare Energien weiter  auszubauen.

 

 

Strom reicht für über 100.000 Haushalte

Insgesamt wurden im Jahr 2017 im Landkreis Bayreuth 425 Gigawattstunden Strom aus erneuerbaren Energien ins Stromnetz eingespeist, 27 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Damit kann der Strombedarf von 118.000 Drei-Personen-Haushalten gedeckt werden.

Niedriger Stromverbrauch im Landkreis

Der hohe Anteil der erneuerbaren Energien am Stromverbrauch im Landkreis Bayreuth liegt nicht nur an deren verstärktem Ausbau, sondern auch daran, dass strukturbedingt der Stromverbrauch im Landkreis Bayreuth mit 3,8 Megawattstunden (MWh) pro Einwohner und Jahr um rund ein Drittel unter dem bayerischen Durchschnitt liegt (5,8 MWh pro Einwohner und Jahr).

Noch Luft nach oben

Beim Ausbau der regionalen regenerativen Stromerzeugung ist weiterhin noch Luft nach oben. Dies wird deutlich, wenn man die im Landkreis pro Quadratkilometer erzeugten erneuerbaren Energien mit Werten aus anderen Regionen vergleicht: Mit 334 MWh pro Quadratkilometer liegt die flächenbezogene Stromerzeugung elf Prozent unter dem oberfränkischen, 35 Prozent unter dem bayerischen und 45 Prozent unter dem deutschen Durchschnitt. Eine Steigerung wäre ohne zusätzlichen Flächenverbrauch möglich, wenn man den Ausbau von Photovoltaikanlagen auf Dächern konsequent vorantreibe.

Energieverbrauch stagniert

Während der Energieverbrauch im Landkreis bei insgesamt 3.560 GWh stagniert, geht mehr als die Hälfte (fast 2 GWh) auf den Sektor Verkehr zurück, gefolgt von Heizöl, Strom, „Biowärme“ aus erneuerbaren Energien sowie Erdgas.

Nur langsamer Rückgang der CO2-Emissionen

Insgesamt betrug im Jahr 2017 der CO2-Ausstoß im Landkreis Bayreuth rund 1 Million Tonnen. Dies entspricht einem CO2-Ausstoß von 9,6 Tonnen pro Einwohner und Jahr. Das ist zwar weniger als im deutschlandweiten Durchschnitt, der 11 Tonnen beträgt, aber immer noch weit entfernt von dem Wert 1 Tonne CO2 pro Person und Jahr, der als klimaverträglich gilt. Auch bei den Treibhausgasemissionen ist mit acht Prozent nur ein geringer Rückgang zu verzeichnen. Im Verkehrssektor sei sogar ein Anstieg zu vermelden.

 

Keine Reduzierung von Treibhausgas

Die Entwicklung der Treibhausgasemissionen im Landkreis Bayreuth entspricht im Wesentlichen dem deutschlandweiten Trend: Seit über zehn Jahren ist keine Abnahme der Emissionen festzustellen. Aus dem Landratsamt heißt es:

Dementsprechend kann das nationale Klimaziel für 2020, eine Treibhausgasreduktion um 40 Prozent gegenüber 1990, wohl kaum mehr erreicht werden. Eine Intensivierung der Klimaschutzmaßnahmen ist daher dringend erforderlich, um bis zum Jahr 2050 die angestrebte Klimaneutralität zu erreichen.

(Landratsamt Bayreuth)

 

 

Energiemanager Alexander Wölfel unter der Photovoltaikanlage

Kosten sparen, Umwelt schonen!

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Der Begriff Photovoltaik leitet sich aus dem griechischen Wort für Licht “phos” und aus der Einheit für die elektrische Spannung “Volt” ab. Dabei handelt es sich um einen Teilbereich der Solartechnik, bei dem Lichtenergie mittels Solarzellen in elektrische Energie umgewandelt wird. Nicht nur auf Dachflächen, sondern auch bei Parkscheinautomaten oder Taschenrechnern wird die Technologie heute genutzt. Ein Anteil von etwa sechs Prozent des in Deutschland erzeugten Bruttostroms wurden im Jahr 2017 aus Photovoltaikanlagen gewonnen.

Auch die SiLi GmbH in Warmensteinach hat sich für die Integration einer Photovoltaik-Anlage entschieden. Ab Januar 2019 soll diese Energie in das firmeninterne Netz einspeisen. Wir haben mit Energie-Manager Alexander Wölfel darüber gesprochen, warum die Firma in regenerative Energien investiert. Das Video-Interview dazu finden Sie über dem Text.

E-Zapfsäule SiLi GmbH

Ab 2019 bietet die SiLi GmbH auch eine E-Zapfsäule für Elektrofahrzeuge an. Der Strom dafür wird aus der firmeneigenen Photovoltaikanlage eingespeist.
Foto: red

 

bt-Telegramm vom 14. Dezember 2018

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Das bt-Telegramm vom Freitag für Sie zum Anhören:

Bilderbuchkino zeigt „Das Wichtigste an Weihnachten“

Für Kinder ab vier Jahren wird es heute in der Black Box des RW21 Weihnachtlich. In der Reihe Bilderbuchkino wird ab 15 Uhr das Buch „Das Wichtigste an Weihnachten“ nach einer Fabel von Johannes Hildebrandt gezeigt. Während für den Fuchs „die Gans“ zum Fest das Wichtigste ist und das Reh „den Baum“ als zentralen Bestandteil sieht, weiß der Esel schließlich eine bessere Antwort auf die Frage.

Tigers empfangen den amtierenden Meister

Ab 20 Uhr empfangen die Bayreuth Tigers heute den amtierenden DEL2-Champion, die Bietigheim Steelers. Es ist das dritte Kräftemessen der beiden Teams in der aktuellen Saison. Nach dem 2:3 im Oktober, siegten die Tigers vor drei Wochen in der Overtime gegen Bietigheim. In der heutigen Partie peilt das Team um Tigers-Coach Kujala die Mission Heimsieg an. 

Weihnachtskonzerte der Musikschule

Die Städtische Musikschule veranstaltet am dritten Adventswochenende ihre traditionellen Weihnachtskonzerte. Am heutigen Freitag findet um 16 Uhr im Richard-Wagner-Saal der Musikschule ein Konzert mit stimmungsvollen Beiträgen verschiedener Ensembles und Orchester statt. Morgen geht es dann ab 18:30 Uhr in der Friedenskirche weiter, ehe am Sonntag ab 14:30 Uhr wieder im Richard-Wagner Saal musiziert wird.


Sie möchten noch mehr erfahren? Dann schreiben Sie doch an mitmachen@bayreuther-tagblatt.de! Gerne recherchieren, erforschen und erklären wir Hintergründe zu den Themen, die Sie wirklich interessieren. Denn wir sind für Sie da – jetzt & hier.

bt-Telegramm vom 13. Dezember 2018

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Das bt-Telegramm vom Donnerstag für Sie zum Anhören:

Bayreuth nicht direkt von Sued-Ost-Link betroffen

Gestern berichteten wir über den nächsten Schritt der Planungsphase für die geplante Stromtrasse Sued-Ost-Link. Nach derzeitigem Stand ist der Landkreis Bayreuth nicht von der Übertragungsleitung betroffen. Der momentan angestrebte Verlauf des Korridors verläuft weder durch Bayreuth, noch über Bad Berneck, Weidenberg oder Speichersdorf. Auch Bundestagsabgeordnete Dr. Silke Launert freut sich darüber, dass nach derzeitigem Stand der Landkreis nicht betroffen ist.

Besinnliche Heiterkeit im Klinikum

In der Kapelle des Klinikums Bayreuth gibt es heute ab 18:30 Uhr besinnliche Bayreuther Mundartgeschichten, gelesen von Hannelore Steinhäuser. Der Vortrag wird musikalisch von Theo Knopf begleitet. Die Veranstaltung findet innerhalb der Reihe „Kultur im Klinikum“ statt. Der Eintritt ist frei.

Letzte Open Jam Session 2018

Auf der Kleinkunstbühne im ZENTRUM Bayreuth steigt heute ab 20 Uhr die 41. und letzte Open Jam Session des Jahres. Ganz unter dem Motto XMAS! Werden auch musikalische Beiträge wie „Leise pieselt das Reh“ oder eine jazzige Variante von „Morgen geh’n wir gar net heim“ mit von der Partie sein. Zudem runden Glühwein und Lebkuchen das weihnachtliche Ambiente der Veranstaltung ab. Als besondere Überraschung wird auch ein Special Guest vor Ort sein.


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SuedOstLink: Planungen für ersten Abschnitt schreiten voran

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Der Übertragungsnetzbetreiber TenneT hat heute die vertieften Planungen für den ersten Abschnitt der neuen geplanten Stromtrasse zur Bundesfachplanung eingereicht. Am 21. Dezember werden sie dann der Bundesnetzagentur übergeben. TenneT-Geschäftsführer Lex Hartman ist sich sicher, dass der SuedOstLink „eine besonders wichtige Rolle für den Transport des grünen Stroms und die sichere Versorgung von Bayern haben“ wird.

„Mit den vertieften Planungen haben wir einen weiteren Meilenstein bei der Umsetzung dieses Projekts erreicht.“
(Lex Hartman, Geschäftsführer von TenneT)

Was beinhalten die Unterlagen?

Die Planungen basieren auf Untersuchungen von Korridor-Alternativen im Abschnitt C von Hof bis Pfreimd. Der nun vorgeschlagene Verlauf der Trasse enthält Änderungen, die auf Meinungen von Bürgern basieren. Nächste Schritte werden im Januar 2019 erfolgen. Im zweiten Halbjahr 2019 wird die Genehmigungsbehörde dann über den letztendlichen Verlauf des SuedOstLink-Korridors entscheiden.

Wie sieht der geplante Verlauf aus?

Damit sich Bürger bereits heute über die Pläne informieren können, stellt TenneT online bereits ab sofort Übersichtskarten zur Verfügung. Ab dem 9. Januar 2019 informiert der Übertragungsnetzbetreiber dann vor Ort über den Planungsstand sowie weitere Schritte. Ab Mitte 2019 sollen die Unterlagen dann durch die Bundesnetzagentur ausgelegt werden.

Was ist der SuedOst-Link?

Die geplante Stromtrasse soll ab 2025 als Gleichstrom-Erdkabelverbindung die windreichen Regionen Ostdeutschlands mit Bayern verbinden. Sie hat also zum Ziel den Strom aus erneuerbaren Energien von Nord nach Süd zu befördern. Der SuedOst-Link soll in Wolmirstedt bei Magdeburg beginnen. Der Endpunkt ist dabei der Kraftwerkstandort Isar bei Landshut. Am Ende des Verfahrens legt die genehmigende Bundesnetzagentur einen 1.000 Meter breiten Korridor fest. Erst in dem anschließenden Planfeststellungsverfahren wird die Bundesnetzagentur über den Erdkabel-Verlauf für die Verbindung entscheiden. Trotz der wirtschaftlichen Möglichkeiten wird das Projekt bei Teilen der Bevölkerung als kritisch gesehen (wir berichteten). Wir halten Sie über weitere Neuigkeiten in der Sache auf dem Laufenden. 

Günther Finzel

Wasserstofftankstelle Bayreuth: Ein Schritt in Richtung Zukunft

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Bayreuth ist einer von acht Standorten in der Metropolregion Nürnberg, an dem das Konsortium “H2Mobility ” eine Wasserstofftankstelle plant. Das Bauvorhaben startete Ende September 2018 an der Shell-Tankstelle am Kreisel Bayreuth-Nord. Noch ist das Projekt in der Fertigstellung. Anfang 2019 soll die Wasserstofftankstelle dann in Betrieb gehen. Die Zapfsäule für Wasserstoff ist mittig, genau neben der Sprit-Zapfsäulen, platziert.

Wir haben mit Günter Finzel von der Stabsstelle Strukturentwicklung der Stadt Bayreuth gesprochen. Er hat das Projekt angestoßen und erzählt, warum die Wasserstofftankstelle ein wichtiger Schritt in die Zukunft ist, Bayreuth ein Stück weit attraktiver machen könnte und wo die Vorteile von wasserstoffbetriebenen Fahrzeugen im Vergleich zu Elektro-Fahrzeugen liegen.

bt-Interview mit Günter Finzel (Stabsstelle Strukturentwicklung / Stadt Bayreuth)

Hier einige Einblicke zum aktuellen Stand des Projektes “Wasserstofftankstelle” (November 2018).

Die Wasserstofftankstelle in der Entstehung

E-Autos im Bayreuther Stadtgebiet.

Es werde Elektro! Sieben neue E-Zapfsäulen für Bayreuth

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Bayreuth macht ernst: In Kürze gibt es sieben neue elektrische Zapfsäulen. Vier davon sind bereits jetzt verfügbar. Damit schreiten die Stadtwerke Bayreuth in Sachen Elektromobilität voran.

„Lange Zeit waren E-Autos auf unseren Straßen Exoten, weswegen die Ladesäulen oft verwaist waren – doch das ändert sich aktuell“, so Jürgen Bayer, Geschäftsführer der Stadtwerke Bayreuth. „Wir hoffen, dass unser Engagement die Elektromobilität in unserer Region voranbringt. In Bezug auf die Verkehrswende wäre das ein wichtiger Schritt – vor allem, weil man an unseren Ladesäulen umweltfreundlichen Ökostrom tankt.“

Die Standorte der Zapfsäulen

Die vier bereits verfügbaren Ladestationen sind in der Opernstraße, der Jahnstraße, der Bürgerreuther Straße und der Friedrich-Puchta-Straße zu finden. Zwei weitere werden in Kürze installiert: Am Sportpark und am Luitpoldplatz. Darüber hinaus wird Anfang des neuen Jahres eine weitere E-Ladesäule neben dem Parkplatz Am Sendelbach angebracht.

Insgesamt gibt es bislang 17 Ladestationen in Bayreuth. Mit den neuen Zapfsäulen, betreiben die Stadtwerke fast die Hälfte davon.

“Damit ist Bayreuth, auch im Vergleich mit anderen größeren Städten, gut aufgestellt.” (Jürgen Bayer, Stadtwerke Bayreuth)

Oberbürgermeisterin Merk-Erbe sieht der E-Mobilität ebenso positiv entgegen. „Auch wenn im Moment Autos mit Verbrennungsmotor deutlich überwiegen, bin ich sicher, dass der Anteil der E-Autos mittelfristig deutlich zunehmen wird“, äußerte sie sich diesbezüglich.

Geldmünzen

Strompreis steigt um 4,30 Euro im Monat

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bt-Kompakt vom Donnerstag mit folgenden Themen:

Stadtwerke Bayreuth erhöhen Strompreis ab Januar – Liebesbiergarten erhält TASPO-Award – Methamphetamin hinter Sonnenblende gefunden – 26 Obstbaumpfleger erfolgreich ausgebildet

IHK Innovationsempfang

Elektromobilität: Wurde alles falsch gemacht?

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Am gestrigen Mittwoch lud die IHK für Oberfranken zum Empfang des IHK-Fachausschusses für Innovation ein. Die Veranstaltung fand im Welcome Hotel in Bamberg statt. Eines der Kernthemen war die Elektromobilität. Im Rahmen einer großen Podiumsdiskussion besprachen die sechs Teilnehmer aus Bildung und Wirtschaft das Thema Elektromobilität. Dabei stellten sie umfassende Analysen an. 

Die Teilnehmer waren Dr. Hans Kleebinder (Keynote Speaker), Prof. Dr. Michael Danzer (Uni Bayreuth), Robert Martin (Klima- & Energieagentur Bamberg und Regionalwerke Bamberg GmbH), Michael Möschel (IHK für Oberfranken Bamberg), Mario Münch (M. Münch Elektrotechnik GmbH & Co. KG) und Matthias Will (Frankenpost Verlag GmbH). 

Elektromobilität gestern und heute

Zum Status quo diskutierten die Teilnehmer, dass die hohen Preise viele Verbraucher noch häufig abschrecken würden. Dies liege mitunter auch an der “dilettantischen” Anfangsphase der E-Mobilität. Damals setzten die Beteiligten das Thema äußerst halbherzig um. Das rächt sich heute noch immer. Viele Händler würden daher nach wie vor keine E-Autos wollen, da sie den Markt für normale Autos zerstören würden. Gleichzeitig seien auch viele Verbraucher nicht gewillt, den Schritt zur E-Mobilität zu gehen. Fahrverbote für Diesel-Autos würden daneben nicht dazu beitragen, dass die Verbraucher sich freudig nach Alternativen zu ihren jetzigen Fahrzeugen umsehen würden. 

Lösungsansätze für E-Fahrzeuge

Die Probleme sind vielfältig. Doch es gibt Lösungen. Häufig beklagen Menschen die geringe Reichweite einer „Tankfüllung“ der E-Autos. Mit einer Reichweite von 150 Kilometern könne ein Städter jedoch den durchschnittlichen Arbeitsweg eine Woche zurücklegen. Ohne sein Auto aufladen zu müssen. Obendrein reguliere der Markt die hohen Preise mit der Zeit von selbst, wie auch in anderen Ländern.

Viele Makel bestehen seit den Anfangstagen der E-Mobilität. Zu Beginn der Bewegung bekamen beispielsweise Firmen den Ratschlag, Ladestationen für ihre Mitarbeitern zur Verfügung zu stellen. Dieses Konzept haben die Firmen aber abgelehnt. Heute müssten Konzepte wie diese wieder aufgenommen, alles bisherige in Frage gestellt und neu gedacht werden. Es wurden zweifelsohne Fehler gemacht. Wenn diese korrigiert würden, dann könne die Elektromobilität auch hier besser und schneller voranschreiten und sich fortentwickeln. Wir haben uns im Rahmen der Veranstaltung umgehört und Teilnehmer befragt, wie sie die Chancen der elektrischen Fahrzeuge sehen.

bt-Umfrage zum Thema “E-Mobilität”